Der braune Hass im Netz
Rechtsextreme Parteien machen im Internet Stimmung gegen Asylbewerber. Wenn dann Flüchtlingsheime brennen, sagen sie: Wir waren das nicht, aber wir verstehen es.
Rechtsextreme Parteien machen im Internet Stimmung gegen Asylbewerber. Wenn dann Flüchtlingsheime brennen, sagen sie: Wir waren das nicht, aber wir verstehen es.
Die von Rechtsextremen geschürten Proteste gegen die Aufnahme von Flüchtlingen zeigen Wirkung. Fremdenfeindliche Vorfälle haben im Berliner Bezirk Marzahn stark zugenommen.
Gegen die Vorwürfe des Rechtsextremismus will sich der FC Ostelbien erst bei einem möglichen Verfahren „umfassend“ äußern. Und dazu könnte es kommen. Gegen einen Ausschluss würde der Verein rechtlich vorgehen.
Rechtsextremisten keinen Spielraum geben – das gilt auch im Fußball: Ein Verein aus der Nähe von Magdeburg soll des Platzes verwiesen werden. Es soll ein überregionales Signal sein.
Die Bundesregierung hat neue Zahlen zu Tötungsdelikten mit rechtsextremen Hintergrund veröffentlicht. Der Anstieg ist vor allem auf Neubewertungen von Taten im Osten Deutschlands zurückzuführen.
Für Flüchtlinge aus Syrien hat Dresden eine Zeltstadt errichten lassen. Schnell sammelten sich rechtsextreme Demonstranten und Gegendemonstranten. Es kam zu Zusammenstößen.
In Mecklenburg-Vorpommern gibt sich die NPD als „Kümmererpartei“. Außer Übertreibungen fällt den anderen Parteien nicht viel dazu ein. Den Rechtsextremen schadet diese Strategie nicht.
In Zossen südlich von Berlin haben Rechtsextreme einen Brandanschlag auf ein geplantes Flüchtlingsheim verübt. Der Ort in Brandenburg ist nicht zum ersten Mal in den Schlagzeilen.
Antwerpen hat viele verschiedene Gesichter: Die einen schätzen die kulturelle Vielfalt der belgischen Metropole, für die anderen ist sie eine Hochburg der Rechtsextremisten. Jetzt spricht der Bürgermeister von einer „verkehrten Sorte von Zuwanderern“ und heizt damit die Ausländerdebatte an.
Die Bundesanwaltschaft hat nach Razzien am Mittwoch vier mutmaßliche Rechtsextremisten festnehmen lassen, die Anschläge auf Moscheen und Asylbewerberheime geplant haben sollen. Womöglich schon am kommenden Wochenende.
Der Angriff von Rechtsextremisten auf eine Maikundgebung des DGB in Weimar war offenbar eine koordinierte Aktion. Die Polizei ermittelt gegen 27 Verdächtige aus vier Bundesländern.
In Weimar haben etwa Rechtsextreme die Maikundgebung gestürmt und drei Menschen verletzt. Von den 27 Tatverdächtigen kommen zwei aus Hessen.
In Weimar haben Rechtsextreme eine Maikundgebung gestört und die Teilnehmer bedrängt. Die Bilanz: vier Verletzte, 29 Festnahmen und ein verstörter Bundestagsabgeordneter.
Von diesem Montag an müssen sich Dutzende Mitglieder der rechtsextremen Partei „Goldene Morgenröte“ vor Gericht verantworten. Teile der Anklage lauten auf Bildung einer kriminellen Vereinigung, Waffenbesitz - und Mord.
Dass der Bürgermeister aufgab, weil er sich von Rechtsextremen bedroht fühlte, katapultierte den kleinen Ort in die Schlagzeilen. Dann brannte auch noch eine geplante Flüchtlingsunterkunft. Nun gibt es zumindest einen Nachfolger an der Gemeindespitze.
Der Gründer des Rechtsextremen Front National Jean-Marie Le Pen wird nicht bei den französischen Regionalwahlen kandidieren. Damit zieht er die Konsequenzen aus dem internen Richtungsstreit mit seiner Tochter.
Auch in Sachsen eskaliert die Debatte um die Unterbringung von Aslybewerbern. Das hat Auswirkung auf den Umgang mit Amtsträgern. Früher wurde ihnen mit Respekt begegnet. Heute werden sie beschimpft und bedroht.
Weil Rechtsextreme vor seinem Wohnhaus demonstrieren wollten, trat der Bürgermeister von Tröglitz zurück. Im Ort jedoch fürchtet man sich eher vor Ausländern – sehr zur Freude der NPD.
Nicolas Sarkozy darf sich mit seiner konservativen Partei UMP als Sieger der Départementswahlen in Frankreich fühlen. Der frühere Präsident hat verhindert, dass der rechtsextreme Front National erste Partei des Landes wird.
Der Kreml versucht seit einiger Zeit, Freunde in Westeuropa zu finden und stützt sich dabei vor allem auf rechtsextreme Parteien. An diesem Sonntag trifft sich das „Konservative Forum“ in St. Petersburg. Was aber soll die Konferenz?
Die Kundgebungen von Salafisten, Rechtsextremen und Hooligans in Wuppertal haben begonnen. Die Polizei will die Gruppen mit mehr als 1000 Beamten auseinanderhalten. Der Bürgermeister forderte die Bürger zum Protest auf.
Dortmund ist zu einer Hochburg des Rechtsextremismus geworden – das zeigt nicht zuletzt der Angriff auf einen Journalisten. Auch die vor einem Jahr in den Stadtrat gewählte Partei „Die Rechte“ tritt zunehmend aggressiv auf.
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Immer wieder werden Journalisten bedroht, die über Rechtsextremismus berichten. Nach der jüngsten Attacke stockt die Dortmunder Polizei die Sonderkommission „Rechts“ auf.
Nach dem Rücktritt des Bürgermeisters von Tröglitz in Sachsen-Anhalt, der sich im Streit über ein Flüchtlingsheim dem Druck von Rechtsextremen beugte, spricht Justizminister Maas von einer „Tragödie für unsere Demokratie“. Auch der Grüne Özdemir und CDU-Politiker sind erschüttert.
In dem kleinen Ort Tröglitz marschieren Rechtsextreme gegen die Unterbringung von Flüchtlingen auf. Bürgermeister Markus Nierth fühlt sich im Stich gelassen - und kapituliert vor der NPD.
Gegen „rechts“ zu sein ist Pflicht, „links“ zu sein oft mehr als eine harmlose Neigung. Linksradikale und linksextreme Einstellungsmuster sind in Deutschland weit verbreitet.
Der Begriff „Lügenpresse“ ist fest im Pegida-Vokabular verankert. Doch die Wut, die damit verbunden ist, geht nun einen Schritt weiter: Rechtsextreme lassen auf das böse Wort böse Taten folgen.
Wer über die rechte Szene berichtet, wird bedroht. In Dortmund versuchen Neonazis Journalisten einzuschüchtern: Sie veröffentlichen Todesanzeigen. Die Polizei ermittelt.
Wer sind die Pegida-Demonstranten? Was treibt sie an? Eine Studie kombiniert langfristige Beobachtung mit mehrfacher Befragung von Teilnehmern. Die Mehrheit will sich von Rechtsextremen abgrenzen.
Nach der Tötung eines Flüchtlings aus Eritrea wurden vorschnell Rechtsextreme verdächtigt. Das hat die Stimmung in der Nachbarschaft vergiftet, beklagen andere Asylbewerber aus Dresden. Sie wollen weg.
In Dresden entstand aus Anti-Politik-Protesten das bisher friedliche Original. Der Leipziger Ableger „Legida“ zeigt, dass auch Rechtsextreme und Ausländerhasser hier eine Heimat finden können.
Die Pegida-Demonstranten wenden sich nicht nur gegen eine angebliche Islamisierung des Abendlandes, die „Patriotischen Europäer“ machen auch Front gegen die etablierten Medien: Was Journalisten bei Pegida-Demos erleben.
Dumpfe Angstparolen und Ausgrenzung seien nicht zu tolerieren, sagte Ministerpräsident Bouffier am Dienstag im Landtag. Eigentlich ging es da um den Haushalt.
Die NPD muss abermals eine Niederlage vor dem Bundesverfassungsgericht hinnehmen: Die Karlsruher Richter lehnten ein Klage gegen Familienministerin Schwesig ab. Sie hatte sich gegen die Rechtsextremen ausgesprochen.
Der Präsident des Verfassungsschutzes Maaßen sieht ein wachsendes Konfliktpotential zwischen Rechtsextremen und Islamisten. Seine größte Sorge gilt aber einem anderen Phänomen.