Rechtsextreme stören Aufführung von Jelinek-Stück
Mitglieder der „Identitären“, einer rechtsextremen Gruppe, haben die Aufführung eines Flüchtlings-Stücks von Elfriede Jelinek an der Universität Wien gestürmt. Bestürzung in Österreich.
Mitglieder der „Identitären“, einer rechtsextremen Gruppe, haben die Aufführung eines Flüchtlings-Stücks von Elfriede Jelinek an der Universität Wien gestürmt. Bestürzung in Österreich.
Der saarländische Landesverband der AfD bleibt trotz angeblicher Kontakte zu Rechtsextremen vorerst weiter bestehen. Ein Parteitag soll jetzt über die Auflösung des Verbandes entscheiden.
Ermittler in Hessen haben vermehrt mit Straftaten durch Rechtsextreme zu tun. Im Vergleich zu 2014 hat sich die Zahl der fremdenfeindlichen Übergriffe sogar mehr als verdoppelt.
Der NPD-Vorsitzende des Saarlandes hält viel von seinem Kollegen von der AfD. Sollte dessen Landesverband tatsächlich aufgelöst werden, könne er gerne zu den Rechtsextremisten kommen. Die AfD wehrt sich derweil.
Die Partei von Ministerpräsident Robert Fico verliert ihre absolute Mehrheit – wird aber wohl weiterregieren können. Die Rechtsextremen schneiden überraschend stark ab.
Das NPD-Verbotsverfahren könnte auch Auswirkungen auf Hessen haben, denn die Partei sitzt in sechs kommunalen Vertretungen. Auf diese Kreise hätte ein Verbot Einfluss.
Ministerpräsident Stanislaw Tillich räumt im sächsischen Landtag ein, das Problem mit Rechtsextremismus im Land unterschätzt zu haben. Die Opposition wirft der CDU „Arbeitsteilung“ vor.
Der Untersuchungsausschuss des Landtags beginnt heute mit der Vernehmung von Zeugen rund um den Mord an Halit Yozgat in Kassel 2006. Darunter befindet sich auch ein ehemaliger V-Mann des Verfassungsschutzes.
Neonazis wollten in Büdingen einen Fackelmarsch durch die Stadt organisieren. Nun verboten Richter die Fackeln - durch die Stadt ziehen, dürfen die Rechtsextremen weiterhin. Auf der Strecke des Umzugs liegen auch Flüchtlingsunterkünfte.
Kehrtwende in Baden-Württemberg: Ministerpräsident Kretschmann und SPD-Spitzenkandidat Schmid sind nun doch bereit, in der SWR-„Elefantenrunde“ zur Landtagswahl mit der AfD zu diskutieren
Zwölf deutsche Rechtsextreme fahren nach Athen, um die dortige Goldene Morgenröte zu besuchen. Im Kebab-Restaurant kommt es zu Beschimpfungen zwischen ihnen und Linken. Am Ende gibt es mehrere Verletzte.
Durch die Stadt Büdingen wollen Rechtsextreme in einem Fackel-Marsch ziehen - an einem historisch belasteten Datum. Dagegen ist die Stadt vorgegangen, doch die Anmelderin legt Widerspruch ein.
Gegen Asylbewerber und „die da oben“: Nach der Silvesternacht in Köln wird der Tonfall in den sozialen Netzen immer radikaler – vor allem bei Pegida. Die Rufe nach einem Verbot der Bewegung werden lauter. Aber ist das durchsetzbar?
Weil sie sich und ihre Partei mit der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ verglichen sah, stellte die Front-National-Vorsitzende Marine Le Pen Fotos prominenter IS-Opfer auf ihre Twitterseite – und trat eine Welle der Entrüstung los.
Egal, wie die zweite Runder der Regionalwahlen ausgeht – der Front National hat gezeigt, dass in Zukunft mit ihm zu rechnen ist.
Die Politik versagt in der Flüchtlingskrise, die Verunsicherung ist verständlich. Doch woher kommt all der Hass? Mit uns Deutschen stimmt was nicht, zeigte die gestrige Plasberg-Sendung.
Wegen rechtsextremistischen Tendenzen ist der umstrittene Fußballverein FC Ostelbien Dornburg nun aus dem Fußballverband Sachsen-Anhalt ausgeschlossen worden. Zuvor ist der Kreisligaverein bereits aus dem Landessportbund ausgetreten.
Brandanschläge auf Asylbewerberheime, Drohungen gegen Politiker und Hassparolen im Internet - damit versuchen Rechtsextreme ein Klima der Angst zu schaffen. Die Behörden sollen das verhindern – dabei haben sie noch nicht einmal die Taten des NSU aufgeklärt. Verschwörungstheorien gibt es allerdings genug.
Über Sachfragen wird in der Flüchtlingskrise nicht mehr diskutiert. Wie die gestrige Illner-Sendung zeigte, wird sie vielmehr zur Jagd auf den politischen Gegner genutzt.
Mit einer Razzia gegen Rechtsextreme in Oberfranken hat die Polizei Anschläge auf Asylbewerberheime verhindert. Sie fand dabei Sprengsätze und Nazi-Symbole. Einige der Festgenommenen sind Mitglieder der Partei „Die Rechte“. Die SPD-Fraktion im bayerischen Landtag fordert, ein Verbotsverfahren gegen die Extremisten zu prüfen.
Marine Le Pen steht wegen des Vorwurfs der „Anstachelung zum Rassenhass“ vor Gericht. Zu Beginn des Prozesses weist die Front-National-Chefin die Vorwürfe als politisch motiviert zurück. Und auch die Staatsanwaltschaft fordert Freispruch.
Lange war sich die Bundesregierung in der Bewertung von Pegida uneinig. Nun spricht auch der Innenminister de Maizière von „harten Rechtsextremisten“. Doch trifft das auch zu?
In ihrem Dokumentarfilm „Die Arier“ traf die frühere Pro7-Moderatorin Mo Asumang Neonazis in verschiedenen Ländern. Im Gespräch mit FAZ.NET warnt sie vor Rechtsextremen, die Bilder der Flüchtlingskrise für ihre Propaganda missbrauchen.
Bei seinem gemeinsamen Auftritt mit Bundeskanzlerin Merkel griff ihn Marine Le Pen mit herabsetzenden Worten an. Nun bekommt Frankreichs Präsident Hollande Unterstützung von der konservativen Opposition.
Hässliche Spuren der DDR, eingebrannt in die Gene ihrer Bewohner: So erklären manche Politiker im Westen eine vorgeblich nur im Osten vorhandene Fremdenfeindlichkeit. Wenn sie sich da mal nicht irren.
Ungarns Regierungschef Orban hat Österreich und Deutschland vor den Folgen ihrer Flüchtlingspolitik gewarnt. Der CSU-Vorsitzende Seehofer verlangt von Bundeskanzlerin Merkel eine klare Positionierung in der Flüchtlingsfrage.
Im mecklenburgischen Jamel, das die Rechtsextremen für sich beanspruchen, brannte die Scheune eines Paares, das gegen Rechtsextremisten kämpft. „Der Preis ist hoch“, sagen sie nun. Weichen sei aber keine Option für sie.
Ausgerechnet ein rechtsextremer Hooligan soll die Flüchtlingsunterkunft im sächsischen Heidenau bewacht haben. Auf „Facebook“ hetzte der junge Mann demnach gegen Asylbewerber.
Die Zahl der Anschläge auf Flüchtlingsheime ist in diesem Jahr stark gestiegen. Die Behörden gehen deshalb der Frage nach, ob es sich um spontane Einzeltaten handelt - oder ob sie von Rechtsextremisten über das Internet gesteuert werden.
Es gebe keine rechtsextreme Szene im Weserbergland, hieß es nach dem Anschlag in Salzhemmendorf. Nun aber zeigt sich: Die Rechtsextremen sind Teil der Gesellschaft und gut vernetzt. Einer der Täter half der Freiwilligen Feuerwehr sogar beim Löschen.
Erich Honecker gab sich überzeugt: „Der Fremdenhass liegt sehr stark in der deutschen Mentalität. Bei uns in der DDR ist das überwunden.“ Eigentlich wusste er es besser.
Das Verbotsverfahren gegen die NPD läuft noch immer. Bei den ausländerfeindlichen Demonstrationen in den vergangenen Wochen sieht der Bundestag auch die Hand der rechtsextremen Partei im Spiel.
Bei einem Treffen mit dem französischen Präsidenten Hollande findet Bundeskanzlerin Merkel deutliche Worte für die Krawalle in Heidenau. Beide haben eine Initiative zur Bewältigung des Flüchtlingsstroms angekündigt.
Auch am Samstagabend haben sich etwa 40 Rechtsextremisten vor der Notunterkunft für Flüchtlinge in Heidenau zu Protesten versammelt. Sie standen etwa 150 linken Demonstranten gegenüber.
Der Protest gegen Asylbewerber und Flüchtlinge entlädt sich in Sachsen heftiger als in anderen Bundesländern - dabei muss das Bundesland im Osten vergleichsweise wenige Flüchtlinge aufnehmen. Woher kommt der Hass?
Die Polizei gehen bei dem Brand einer Scheune in Jamel von Brandstiftung und einem rechtsextremen Hintergrund aus. Das betroffene Ehepaar erhält nun Polizeischutz. Anfeindungen ist es bereits gewohnt.