Ost-Regierungschefs fordern Kurskorrektur
Im Osten hat die AfD besonders stark abgeschnitten, die CDU-Ministerpräsidenten von Sachsen und Sachsen-Anhalt stehen deshalb unter Druck. An ihre eigene Partei haben sie Anregungen.
Im Osten hat die AfD besonders stark abgeschnitten, die CDU-Ministerpräsidenten von Sachsen und Sachsen-Anhalt stehen deshalb unter Druck. An ihre eigene Partei haben sie Anregungen.
Die Gülen-Bewegung beteuert, sie sei an dem Putschversuch in der Türkei nicht beteiligt gewesen. Doch die Alibis sind unglaubwürdig – und die Zweifel mehren sich.
Nur wenige Stunden dauert der Besuch des Kremlchefs beim türkischen Präsident. Die Visite soll demonstrieren, wie einig sich Moskau und Ankara gerade in der Außenpolitik inzwischen sind. Das täuscht aber nicht über mehrere große Differenzen hinweg.
Erdogan macht den Prediger Fethullah Gülen für den Putschversuch im vergangenen Jahr verantwortlich. Doch der lebt in Amerika. Das ärgert Erdogan – deswegen fordert er nun einen Tausch.
Erstmals seit knapp dreißig Jahren bestreitet ein Leipziger Klub wieder ein Auswärtsspiel in Europa. Doch Begeisterung herrscht nicht unter den Fans. Nur rund 250 reisen mit.
Die türkische Schriftstellerin Asli Erdogan lässt sich nicht zum Schweigen bringen. Eine Laudatio auf die Schriftstellerin zur Verleihung des Erich-Maria-Remarque-Friedenspreises.
Nach der Wahl darf der Druck auf Ankara nicht abnehmen. Das ist im Sinne der Europäer und der Türken, die Erdogans falschen Weg nicht mitgehen.
Wegen des Angriffs auf Demonstranten in Washington erhalten Personenschützer des türkischen Präsidenten keine Waffen aus Amerika mehr. Eine Bestellung beim Hersteller Sig Sauer wurde gestoppt.
Die Feststellung, dass die türkische Regierung hysterisch sei, wird kaum jemand für übertrieben halten. Aber was ist mit den Deutschen? Ein Kommentar.
Deutschlands Botschafter ist in Ankara abermals einbestellt worden. Grund dafür ist ein Festival in Berlin. Doch der Diplomat hat bereits Erfahrung mit dem türkischen Außenministerium.
Der Springer-Chef will Deutschlands Konzerne für eine Solidaritätsaktion gegen Erdogan einspannen. Er plant Anzeigen in türkischen Medien.
Es wird empfohlen, auch in der Wohnung keine kurzen Hosen zu tragen, und im Café beschweren sich Gäste über ein Liebespaar: Repressive Maßnahmen und Sozialkontrolle in der Türkei nehmen immer stärker zu.
Prof. Şerif Mardin, 2007’de “mahalle baskısı” kavramını ortaya attığında Türkiye’de 10 yıl sonra oluşacak tabloyu ne kadar tahmin ediyordu acaba? “Mahalle”nin, kadınları şort giydiği için tekmeleyeceğini, gece vakti kapılarına dayanacağını düşünmüş müydü?
Wie kaum ein anderer Staatschef setzt sich Erdogan persönlich für die verfolgten Rohingya in Burma ein. Damit will die Türkei ihren moralischen Führungsanspruch in der muslimischen Welt demonstrieren.
Der Sieger des Duells Merkel vs. Schulz heißt Erdogan. Wenn Europa sich jetzt von der Türkei abwendet, nimmt es die Renaissance dunkler Mächte billigend in Kauf. Will es das?
Die Türkei habe den Beitrittsgesprächen mit der EU selbst den Boden entzogen, sagt EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani. Ein Gespräch über das Verhältnis zu Ankara, Migrationspolitik und die Zukunft der EU.
Die Türkei kauft ein Flugabwehrsystem in Russland. Dabei war Ankara lange Zeit an chinesischen Waffen interessiert. Möchte Erdogan die Nato verlassen?
Die Türkei hat sich mit Russland auf den Kauf des russischen Raketenabwehrsystems S-400 geeinigt. Es ist der bislang größte jemals geschlossene Rüstungsdeal des Nato-Mitglieds mit Moskau.
Bundesjustizminister Heiko Maas gebärdet sich bei seiner Suche nach einer „Strategie gegen Rechts“ einerseits als Retter der Demokratie, macht andererseits aber nicht den Eindruck, ein großer Liebhaber kontroverser Debatten zu sein.
Die Türkei war lange eines der beliebtesten Produktionsländer für Mode: Die Kosten hielten sich im Rahmen, die Wege waren kurz, die Qualität gut. Deutsche Marken schätzten das Land – und brauchen jetzt einen Plan B.
Hurrikan Irma degradiert den Bundestagswahlkampf zum Nebenschauplatz. Und erst recht den türkischen Präsidenten, der vielleicht bald eine Reisewarnung für die ganze Welt ausgibt. Was man heute wissen muss, lesen Sie im FAZ.NET-Newsletter.
Im Interview mit der F.A.S. kritisiert die Kanzlerin den türkischen Präsidenten Erdogan scharf und droht mit Konsequenzen. An die Deutschen äußert sie einen Wunsch.
Eine junge Ökonomieprofessorin ist die Chefberaterin des türkischen Präsidenten. Er fördere Frauen und höre ihr zu, sagt sie.
Die Türkei beklagt, dass sie bisher zu wenig Geld aus dem Flüchtlings-Deal erhält. Aus Brüssel kommt eine Begründung, wie sie wohl nur die EU liefern kann.
Ankara sabotiert die Truppenbesuche deutscher Abgeordnete in der Türkei. Der Bundestag ist daran nicht ganz unschuldig. Ein Kommentar.
Über Monate durften Bundestagsabgeordnete die in der Türkei stationierten deutschen Soldaten nicht besuchen. Nun konnte eine Delegation nach Konya, einem Nato-Militärstützpunkt für Awacs-Maschinen.
Strafmaßnahmen treffen das Land nicht, behauptet die Regierung in Ankara. Und noch mehr: Mit Deutschland werde man bald untrennbar verbunden sein.
Die verbalen Ausfälle Erdogans machen es Europa unmöglich, am Beitrittsverfahren festzuhalten. Der Präsident der Türkei versteht allerdings nur die Sprache des Geldes. Und 2019 könnte Erdogan unangreifbar sein.
Ist die Eskalation zwischen Deutschland und der Türkei noch zu stoppen? Sandra Maischberger debattiert mit ihren Gästen den richtigen Umgang mit Präsident Erdogan und die drohende Instrumentalisierung seiner Landesleute in Deutschland.
Zehntausende Rohingya sind derzeit in Burma auf der Flucht vor Militär und buddhistischen Extremisten. Staatsrätin Aung San Suu Kyi spricht derweil von Missverständnissen.
Nach den jüngsten Festnahmen in der Türkei warnt das Auswärtige Amt auch vor Reisen zu touristischen Zielen. Selbst dort drohten willkürliche Festnahmen. Kanzlerin Merkel warnt derweil vor Schnellschüssen in der Türkei-Politik.
„Bewusst verletzend“ hatte die Bundeskanzlerin das Schmähgedicht des Fernsehmoderators genannt. Für dessen Anwalt kommt das einer Vorverurteilung gleich. Er fordert eine Erklärung Merkels binnen einer Woche.
In der Türkei patrouillieren Hilfspolizisten durch die Stadtviertel. Der Job ist gefährlich. Die jungen Männer gelten als die Augen und Ohren des Präsidenten.
Mit seiner Forderung nach dem Abbruch der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei sorgte Schulz für Ärger bei der Kanzlerin. Doch die Polemik des SPD-Chefs könnte zum Bumerang werden.
Der Rechtsanwalt einer der beiden in der Türkei verhafteten Deutschen hat mitgeteilt, dass sein Mandant freigelassen worden sei. Er war wegen politischer Vorwürfe festgenommen worden.
In der Vergangenheit stand die SPD einem EU-Beitritt der Türkei grundsätzlich offen gegenüber. Martin Schulz hat im TV-Duell nun aber klare Kante gezeigt. Merkel dagegen blieb am Sonntagabend vage.