Erdogans Entmachtung
Die türkische Währung stürzt ab, Amerika setzt das Land unter Druck. Doch die Krise birgt auch eine gute Nachricht.
Die türkische Währung stürzt ab, Amerika setzt das Land unter Druck. Doch die Krise birgt auch eine gute Nachricht.
Wie schlimm steht es um die Türkei? Fondsmanager Sebastian Kahlfeld erklärt im Interview mit FAZ.NET, wie es den Unternehmen geht, warum die Anleger Angst haben und wieso der Internationale Währungsfonds keine Option ist.
Die Währungskrise in der Türkei spitzt sich zu – die Lira fällt um 20 Prozent. Sogar der mächtige Staatspräsident Erdogan könnte darüber stürzen, sagt ein führender deutscher Ökonom FAZ.NET.
Hohe Inflation und Kursverfall auf der einen, kräftiges Wachstum und starker Konsum auf der anderen Seite – die wirtschaftliche Lage in der Türkei ist komplex. Ein Überblick.
Die Lira-Krise ruft die EZB auf den Plan. Die Sorgen um europäische Banken mit starkem Türkei-Geschäft werden größer. Das größte Risiko tragen Banken aus einem Land, das ebenfalls Probleme hat. Das bekommt der Euro zu spüren.
Die Türkische Währung wird immer schwächer. Staatspräsident Erdogan tröstet seine Landsleute jetzt auf anderem Weg.
Die Formel der neuen Türkei lautet: Zensur, Selbstzensur und Verschleierung der Wahrheit. Nicht nur Journalisten tun alles, um Kritik zu vermeiden. Selbst für Bilder von Hollywood-Stars hat das nun Folgen.
AKP’nin Türkiye’de otokrasiyi adım adım örerken kullandığı en büyük enstrümanlardan biri, medyayı ele geçirme operasyonuydu. Türlü yöntemlerle basının yüzde 93’ünü kontrol etmek yetmedi. Geri kalanların yazabildikleri haberler de, artık tek tuşla “tarihe karışıyor!”
Der türkische Präsident kommt im September nach Berlin – und die Debatte über den Staatsbesuch geht weiter. Für FDP-Chef Lindner ist der Zeitpunkt „fragwürdig“. Und auch ein prominenter CDU-Politiker ist skeptisch.
Der türkische Präsident kommt im September nach Berlin. Die beiden Regierungschefs werden wohl auch über die inhaftierten Deutschen sprechen, sagt eine Regierungssprecherin.
Jetzt ist es offiziell: Der türkische Staatspräsident kommt im September nach Deutschland. Bundespräsident Steinmeier wird Erdogan mit militärischen Ehren empfangen. Doch ein Treffen mit der Kanzlerin ist noch nicht bestätigt.
Wir leben in der freiheitlichsten Gesellschaft, die es jemals auf deutschem Boden gab – trotzdem können wir noch besser werden. Das führt die #MeTwo-Debatte gerade Nichtmigranten vor Augen. Eine Selbstbezichtigung.
Nach Amerikas Sanktionen gegen türkische Minister ergreift das Land nun Gegenmaßnahmen: Betroffen sind Jeff Sessions und Ryan Zinke – ihr Vermögen in der Türkei soll eingefroren werden.
Bayern Münchens Nationalspieler Thomas Müller warnt Gesellschaft und Medien vor spalterischen Tendenzen. Die Entwicklung sei „alarmierend“, sagt der 28-Jährige.
Die Regierung in Ankara versucht, Geiselnahmen als außenpolitisches Mittel zu etablieren – doch im Fall des inhaftierten amerikanischen Pastors könnte das misslingen. Amerika und die Türkei steuern schwierigen Zeiten entgegen.
Der türkische Präsident entscheidet über das Schicksal jedes einzelnen Journalisten. Unser Autor Bülent Mumay berichtet in seinem Brief über das Ausmaß der Verfolgung.
Osmanlı Sarayı, 24 Temmuz 1908’da basına yönelik sansürü kaldırdı. O günden bu yana Basın Bayramı olarak kutladığımız 24 Temmuz’un 110. yıldönümünde ilginç bir karar alındı. Bu kez Erdoğan’ın Saray’ı, bütün basını kendine bağladı.
Seit 2016 hält die Türkei den amerikanischen Pastor Andrew Brunson fest. Nun hat die amerikanische Regierung mit Strafmaßnahmen reagiert. Der türkische Außenminister droht mit Gegenmaßnahmen.
Trotz angedrohten Sanktionen im Streit um den amerikanischen Pastor will der türkische Präsident nicht nachgeben – und kritisiert Amerika scharf.
In der Diskussion um den Staatsbesuch des türkischen Präsidenten schlägt eine AKP-Lobbyorganisation scharfe Töne an – gegenüber Deutschland und dem Grünen-Politiker Özdemir. Dieser habe mit seiner Kritik an Erdogan „schweren Schaden“ angerichtet.
Sollte die Bundesregierung den türkischen Präsidenten Erdogan zum Staatsbesuch empfangen? Die ehemalige Integrationsbeauftragte Aydan Özoğuz sagt: „Türen zuzuschlagen, ist nie der richtige Weg.“
Trotz des autokratischen Regimes werden in diesem Jahr 40 Millionen Ausländer in der Türkei erwartet – ein Viertel mehr als im Vorjahr. Die Deutschen sind die zweitgrößte Gruppe hinter einem Land, mit dem man nicht rechnen würde.
Mesut Özils Erklärung zu seinem Rücktritt aus der Nationalmannschaft löst eine Rassismus-Debatte aus. Doch welche Richtung nimmt diese? Ein kurdischstämmiger Fußballspieler hat eine Anmerkung dazu. Ein Kommentar.
Im September will Erdogan zum Staatsbesuch nach Deutschland reisen. In Berlin wurden die Treffen zuletzt als anstrengend empfunden – aber auch in anderen Ländern fiel der türkische Präsident unangenehm auf.
Das Risiko, das die Bundesregierung mit Erdogans Staatsbesuch eingeht, ist groß. Er dürfte sich als Schutzpatron der Türken und Türkischstämmigen in einem Land inszenieren, in dem es von Rassisten nur so wimmelt. Ein Kommentar.
Berichte über einen geplanten Staatsbesuch des türkischen Präsidenten in Deutschland heizen die Diskussion über den richtigen Umgang mit Erdogan an.
Die Türkei will mit Russland, Frankreich und Deutschland über die Entwicklungen im Bürgerkriegsland Syrien beraten. Berlin bestätigt das Treffen nicht – hat in der Frage aber ein klares Ziel vor Augen.
Mit Protestformen, die den linken Bewegungen entliehen sind, gewinnen die Identitären immer mehr an Aufmerksamkeit. Dabei machen sie sich mit rechten Parteien gemein – in Österreich sogar mit der regierenden FPÖ.
Donald Trump, Wladimir Putin & Co. gefährden die liberale Weltordnung. Wir müssen uns wehren, bevor es zu spät ist.
Auf einmal gilt Mesut Özil nicht mehr als Beispiel für gelungene Integration, sondern als Problem. Aber wer hat hier eigentlich ein Problem? Der Fußballer oder unser Land?
Der türkische Staatschef will Ende September nach Berlin reisen. Dies wäre seine erste Visite in Deutschland, seit er vor vier Jahren das Präsidentenamt übernommen hat. Die Bundesregierung hat den Plan noch nicht bestätigt.
Die Debatte um Özil spielt dem türkischen Präsidenten in die Karten – er wirbt um die Türken in Deutschland. Und stößt dabei auf Gefallen in der Community.
Harun Arslan ist der Manager von Bundestrainer Joachim Löw – und arbeitet eng mit Mesut Özils Berater zusammen. Nun spricht Arslan über die Abrechnung des Spielers und den Besuch bei Erdogan.
Warum wir – auf Bewährung – Özil trotzdem zum Ehrenspielführer ernennen müssen.
Aus Sicht des DFB-Integrationsbeauftragten habe nicht nur Özil mit seinem Erdogan-Foto einen Fehler gemacht, sondern auch der DFB, weil er keine klare Richtung angegeben habe. Die Rassismusvorwürfe nennt er jedoch „sehr hart“.
Angela Merkel darf es, Theresa May – und auch die britische Königin: Erdogan treffen. Und Özil? Persönliche Kontakte sind etwas anderes als große Politik.