Die Türkei weit weg und doch so nah
Sie hofften, obwohl sie es insgeheim wussten: Erdogan bleibt an der Macht. Sieben Menschen erzählen vom Leben zwischen zwei Welten
Sie hofften, obwohl sie es insgeheim wussten: Erdogan bleibt an der Macht. Sieben Menschen erzählen vom Leben zwischen zwei Welten
Was Patrick Graichen von Recep Tayyip Erdoğan lernen kann - und andere Ungeheuerlichkeiten.
Das für viele Länder der Welt wichtige Getreideabkommen ist ein weiteres Mal verlängert worden, zunächst für zwei Monate. Russland drängt auf Resultate, andere auf langfristige Sicherheiten.
Eine türkische Zeitung steht im Verdacht, zur Hatz auf regierungskritische Journalisten aufzurufen. Nun wurden Journalisten von „Sabah“ durchsucht. Ankara sieht darin einen Komplott.
Die türkische Opposition unterlag im ersten Wahlgang. Nun fischt Kemal Kilidaroglu am rechten Rand. Er positioniert die CHP als Anti-Flüchtlings-Partei.
Wegen „Verunglimpfung der türkischen Nation“ und „Beleidigung des Staatsoberhauptes“ hat ein Istanbuler Gericht Haftbefehl gegen den Journalisten Deniz Yücel erlassen.
Die Einigung sei unter Vermittlung der Türkei entstanden, so Staatspräsident Erdogan am Mittwoch. Insbesondere die Lebensmittelversorgung von ärmeren Ländern kann hierdurch weiterhin gesichert werden.
Ankara hat nach einer Hausdurchsuchung bei türkischen Journalisten in Hessen den deutschen Botschafter einbestellt. Sie sollen Namen und Adressen von regierungskritischen Exiljournalisten veröffentlicht haben.
Die erste Runde der Wahlen hat der türkische Präsident gewonnen, weil er Ängste und Nationalismus schürt. Für Oppositionelle wird es nun noch gefährlicher.
Muhalefetin umut kampanyası, Erdoğan’ın korku propagandasına neden yenildi? AKP ve Erdoğan’ın oyları erirken, seçimler neden ikinci tura kaldı? Muhalefet ikinci turda ne yapabilir?
Steinmeier plädiert im Interview mit der F.A.Z. für das Wählen ab 16. Viertklässler können immer schlechter lesen. Und Manchester City und Real Madrid treffen aufeinander. Der F.A.Z. Newsletter
In der Türkei bleibt Erdogan im Vorteil und sein Herausforderer sucht nach unausgeschöpftem Potential. Für Irritationen sorgt eine Entscheidung des Wahlrats über die Auslandswahl.
Viele in Brüssel drücken dem Oppositionskandidaten Kemal Kilicdaroglu die Daumen. Doch seinen Wunsch – die Wiederaufnahme der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei – will kaum jemand erfüllen.
Viele Menschen in der Türkei hatten mit einem klaren Wahlsieg der Opposition gerechnet. Jetzt rufen Schriftsteller dazu auf, nicht aufzugeben.
Die Inflation bleibt am Bosporus weiter außer Kontrolle. Trotzdem wählt fast jeder zweite Türke den Staatspräsidenten. Das stößt an den Finanzmärkten auf Ablehnung.
Dem Präsidenten fehlte nicht viel für einen Sieg in Runde eins. Sein Herausforderer Kilicdaroglu gibt sich vor der Stichwahl am 28. Mai selbstgewiss.
Die Präsidentenwahl in der Türkei geht in die zweite Runde. Im Parlament hat Erdogans AKP die absolute Mehrheit geholt. Das ist ein Pfund, mit dem der Amtsinhaber wuchern kann.
Der amtierende Präsident geht als Favorit in die Stichwahl, was einiges über die Präferenzen türkischer Wähler sagt. Der Westen sollte sich Wahlempfehlungen verkneifen.
Am 28. Mai werden die Wähler in der Türkei und im Ausland wie erwartet in einer Stichwahl über den neuen Präsidenten abstimmen. Eine Wählerin sagt: „Im Moment steuern wir auf Dunkelheit und Untergang zu.“.
Das Wahlergebnis drückt die türkische Börse. Staatliche Banken sollen die Lira mit Dollarverkäufen gestützt haben. Politische Unsicherheit lässt weitere Kursschwankungen erwarten.
Viele Türken in Deutschland haben wieder für Erdogan gestimmt. Die Stichwahl kann ihm nutzen. Deutsche Politiker sind angesichts des Ergebnisses ernüchtert.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan verfehlt in der ersten Runde der Wahl die absolute Mehrheit. Nun wird er sich seinem Herausforderer Kemal Kilicdaroglu in einer Stichwahl stellen müssen.
Weder Erdogan noch Kilicdaroglu haben eine absolute Mehrheit errungen. Dies könnte nun der rechtsnationalistische Kandidat Sinan Ogan nutzen, um seine Interessen durchzusetzen.
Die Wirtschaftslage in der Türkei ist so schlecht wie seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr. Der Demoskop Özer Sencar erklärt im F.A.Z.-Interview, warum die AKP-Wähler Präsident Erdogan trotzdem die Treue halten.
Bei der Wahl in der Türkei haben internationale Beobachter keine wesentlichen Störungen der Abläufe festgestellt. Dennoch seien die Gegner von Präsident Recep Tayyip Erdogan deutlich benachteiligt worden.
Gold ist am Montag gefragt, Anleihen bleiben liegen – Licht und Schatten gibt es bei Siemens Energy.
Noch sind nicht alle Stimmen ausgezählt. Vieles deutet darauf hin, dass weder Erdogan noch Kilicdaroglu über die 50-Prozent-Marke kommen. Der Präsident könnte einen Startvorteil haben: eine absolute Mehrheit im Parlament.
Laut einem offiziellen Zwischenergebnis der Wahlbehörde liegt Amtsinhaber Erdogan nach Auszählung fast aller Stimmen mit rund 49,5 Prozent vor seinem Herausforderer Kilicdaroglu (rund 44,5 Prozent).
In der Türkei steuern Amtsinhaber Erdogan und Herausforderer auf eine Stichwahl zu, die SPD gewinnt in Bremen und die Grünen erleiden eine weitere Niederlage. Alles Wichtige vom Tag lesen Sie im F.A.Z.-Newsletter.
Selbst die Staatsagentur Anadolu sieht Erdogan inzwischen unterhalb der 50-Prozent-Schwelle. Eine Stichwahl in der Türkei erscheint damit immer wahrscheinlicher.
Nach 20 Jahren an der Macht muss Präsident Erdogan bangen. Was würde ein Sieg der Opposition für die Türkei bedeuten? Wie groß ist die Gefahr von Wahlbetrug? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.
In der Türkei verdankt Präsident Erdogan seine Karriere der Wirtschaftspolitik: Er hat einst die Inflation gebremst und den Türken Wohlstand gebracht. Doch das gelingt ihm schon lange nicht mehr.
Hunderttausende Türken nehmen eine Tagesreise in Kauf, nur um ihre Stimme abzugeben. Die Parteien stellen Busse für ihre Wähler bereit. Ein Ortsbesuch.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan will bei der Wahl am Sonntag offenbar jedes Ergebnis akzeptieren. Wenn sich die Nation gegen ihn entscheide, werde er tun, „was die Demokratie erfordert“.