Es ist nur noch Erdogan zu sehen
Vor der Präsidentenwahl in der Türkei versucht der Ministerpräsident mit aller Macht, die letzten oppositionellen Medien auszuschalten. Nur wenige halten dem Druck stand.
Vor der Präsidentenwahl in der Türkei versucht der Ministerpräsident mit aller Macht, die letzten oppositionellen Medien auszuschalten. Nur wenige halten dem Druck stand.
Im Zuge der Ermittlungen gegen Gegner von Ministerpräsident Erdogan sind in der Türkei 55 ranghohe Polizisten festgenommen worden. Ihnen wird Korruption und Amtsmissbrauch vorgeworfen.
Der kurdische Politiker Selahattin Demirtaş macht Wahlkampf in Köln. Er will bei der Präsidentenwahl in der Türkei den Favoriten Recep Tayyip Erdogan in die Stichwahl zwingen.
Nach dem türkischen Ministerpräsidenten Erdogan reist nun auch einer seiner Gegenkandidaten, der pro-kurdische Politiker Selhattin Demirtas, durch Westeuropa, um um Stimmen von Auslandstürken zu werben. An diesem Wochenende trat er in Köln auf.
Mindestens 87 Palästinenser sind am Sonntag nach Angaben von Ärzten im Gazastreifen bei israelischen Angriffen getötet worden. So viele Tote gab es in dem besetzten Gebiet seit fünf Jahren nicht mehr.
Der türkische Ministerpräsident Erdogan schimpft einen jungen Fußballspieler wegen einer Tätowierung – der Smalltalk.
Recep Tayyip Erdogan will der mächtigste Präsident der Türkei werden – und dessen Befugnisse bis zum Rand des Zulässigen ausschöpfen. Mindestens. An die Spitze von Partei und Regierung könnte er willfährige Nachfolger setzen.
Die türkische Regierungspartei hat Ministerpräsident Erdogan nun offiziell zum Präsidentschaftskandidaten für die Wahl am 10. August ausgerufen. Amtsinhaber Gül hatte zuletzt seinen Verzicht auf eine abermalige Kandidatur erklärt.
Nationalistische Politiker der Türkei fordern, dass der öffentliche Raum islamisiert wird. Die Hagia Sophia wurde als Kirche gebaut und später zur Moschee umgewidmet. Heute ist sie ein Museum. Ob es dabei bleibt, ist umstritten.
Die Türkei muss nun schon mit den Folgen von zwei Kriegen in ihren südlichen Nachbarstaaten zurechtkommen. Nicht nur die Geiselnahme in Mossul wird zu einer Herausforderung für Ministerpräsident Erdogan. Jetzt reist Außenminister Steinmeier zu Beratungen nach Ankara. Eine Analyse.
In der Türkei dürfen Medien ab sofort nicht mehr über die Entführung von 80 Türken im Irak berichten. Ministerpräsident Erdogan nennt Berichte „Provokationen“ und gibt dem Westen eine Mitschuld.
Die türkische Regierung steht nach den Erfolgen von Isis vor einer grundlegenden Neuausrichtung ihrer Politik gegenüber den Kurden: Sie wird ihnen entgegenkommen müssen. Noch scheint ihr dieser Preis zu hoch.
Im Kreuzzug gegen den Alkohol setzen Präsident Erdogan und seine AKP einen weiteren Schritt in die Tat um. Ab heute ist Werbung für Raki, Efes und Co. verboten. Wer sich nicht daran hält, dem drohen empfindliche Geldbußen.
Nach Ministerpräsident Erdogan ist auch der türkische Oppositionschef Kemal Kilicdaroglu nach Deutschland gekommen, um Wahlkampf zu machen. In Essen wirft er Erdogan vor, ein diktatorisches Regime errichten zu wollen - und wird dafür gefeiert.
Nach Ministerpräsident Erdogan kommt auch der Chef der größten türkischen Oppositionspartei CHP nach Deutschland. An diesem Samstagnachmittag spricht Kemal Kilicdaroglu in Essen - in der Türkei verliert er Wahl um Wahl.
Erdogan ereifert sich: Einen CNN-Reporter nannte der türkische Premierminister bei einer Fraktionssitzung einen „Speichellecker“. Das Videoportal Youtube ist unterdessen im Land wieder erreichbar.
Der Berater des türkischen Ministerpräsidenten, Yigit Bukut, spricht in einer Zeitungskolumne von „schamlosen Angriffen“ auf Erdogan und „organischen Verbindungen“ eines Teils der deutschen Medien.
Die Türkei und die Türken haben immer noch Freunde in Europa, Regierungschef Erdogan nicht mehr. Selbst gutwillige Beobachter bezweifeln, dass die Türkei unter seiner Führung jemals wieder Fortschritte bei der Demokratisierung macht.
Die türkische Polizei hat bei den Demonstrationen zum Jahrestag der Gezi-Proteste hart durchgegriffen. Sie setzten Tränengas und Wasserwerfer ein, 120 Menschen wurden festgenommen.
Mit Wasserwerfern und Tränengas geht die Polizei in der Türkei zum Jahrestag der Gezi-Proteste gegen Demonstranten vor. Auch Journalisten sind betroffen: Ein amerikanischer Reporter wird vor laufender Kamera festgenommen.
Der türkische Ministerpräsident verurteilt die geplanten Demonstrationen zum Jahrestag der Gezi-Proteste. Die türkische Jugend werde den Aufruf ignorieren, sagte er. Trotzdem stehen am Samstag 25.000 Polizisten mit 50 Wasserwerfern bereit.
Nach den Anfeindungen des türkischen Ministerpräsidenten gegen Grünen-Parteichef Cem Özdemir ist der türkische Botschafter ins Auswärtige Amt geladen worden. Er kassierte für Erdogans Gebaren eine Rüge.
Ein Jahr ist es her, dass die Behörden in der Türkei Proteste im Istanbuler Gezi-Park brutal niederschlugen. Für das Wochenende hat die Opposition zu Gedenkveranstaltungen aufgerufen. Der Gouverneur kündigt ein hartes Vorgehen gegen Demonstranten an - 25.000 Polizisten und Dutzende Wasserwerfer stehen bereit.
Neue juristische Niederlage für die Regierung Erdogan: Nach dem Ende der Twitter-Blockade hat das türkische Verfassungsgericht angeordnet, auch die Sperrung des Videoportals Youtube aufzuheben.
Im Lager der Deutsch-Türken lassen sich zwei Lager ausmachen: Erdogan-Bewunderer und Erdogan-Hasser. Sie können einander nicht ausstehen. Der Auftritt des türkischen Ministerpräsidenten in Köln dürfte daran nichts geändert haben.
In Köln beschwört der türkische Ministerpräsident Erdogan das Wir-Gefühl und wird dafür wie ein Volksheld gefeiert. Die markige Generalabrechnung mit seinen Kritikern kommt bei den Deutschtürken an - weil sie sie bei ihrem Stolz packt.
Allen Befürchtungen zum Trotz ist es in Köln ruhig geblieben. Die Erdogan-Rede hat so vor allem eines gezeigt: Unsere Demokratie kann Ereignisse wie dieses aushalten, ohne Chaos und Wasserwerfer. Daran sollte sich die Türkei ein Beispiel nehmen.
Bei seiner Rede in Köln zeigt sich der türkische Ministerpräsident Erdogan mit breiter Brust: Er keilt gegen deutsche Medien aus, verteidigt das brutale Vorgehen der Polizei gegen Demonstranten - und beschwört eine „Integration ohne Assimilation“.
Bei seiner umstrittenen Rede in Köln verwehrt sich der türkische Ministerpräsident Erdogan gegen Kritik aus dem Westen. Einige deutsche Medien hätten das Grubenunglück von Soma ausgeschlachtet, sagt er unter dem Jubel seiner Anhänger. Zuvor hatten Zehntausende gegen ihn protestiert.
„Du bist und bleibst ein Antidemokrat“: In Köln sind tausende Erdogan-Gegner durch die Innenstadt marschiert, um gegen den Auftritt des türkischen Ministerpräsidenten zu protestieren. Zu Zusammenstößen kam es bislang aber nicht.
Der Auftritt des türkischen Ministerpräsidenten in Köln erhitzt die Gemüter. Heute Abend tritt Erdogan vor tausenden Anhängern auf. Der Widerstand formiert sich in einem Protestzug.
Yusuf Yerkel hatte nach dem Grubenunglück von Soma mehrfach auf einen Demonstranten eingetreten. Nun hat Ministerpräsident Erdogan seinen Berater entlassen.
Zwölf Tage nach dem Grubenunglück in Soma warten die Überlebenden und die Hinterbliebenen noch immer auf die Unterstützung der Regierung. Viele zweifeln an Ministerpräsident Erdogans Versprechungen.
Die tödlichen Schüsse auf Ugur Kurt wecken den Zorn Tausender Menschen in Istanbul. „Mörderstaat“, skandieren die Regierungsgegner bei der Beerdigung. Ministerpräsident Erdogan bezeichnete die Demonstranten als Terroristen.
Pöbeleien gegen Ministerpräsident Erdogan? Zumindest der türkische Außenminister will das in Köln nicht sehen. Er sieht die deutsche Polizei in der Pflicht.
Erdogan hat neulich Gaucks Äußerungen in der Türkei kritisiert. Der türkische Ministerpräsident sollte selbst verantwortungsvoll damit umgehen, dass er Gast in Deutschland ist.