Türkei droht Ratingagenturen mit Rauswurf
Die neue politische Führung der Türkei hat zum Rundumschlag gegen die großen Rating-Agenturen ausgeholt. Die Türkei bekomme von ihnen nicht die Bonitätseinstufung, die sie verdiene.
Die neue politische Führung der Türkei hat zum Rundumschlag gegen die großen Rating-Agenturen ausgeholt. Die Türkei bekomme von ihnen nicht die Bonitätseinstufung, die sie verdiene.
Ankara unterschätzt die Gefährdung der Region durch den Terror des Islamischen Staats nicht mehr – fürchtet aber auch die schlagkräftigsten Gegner der Islamisten.
Politikergattinnen und weibliche Abgeordnete nutzen das Kopftuch als politisches Symbol. Ist die laizistische, kemalistische Tradition der Türkei gefährdet?
Gaucks Rede in Danzig sorgte für Aufsehen, doch im Kanzleramt hat man darüber nicht den Kopf geschüttelt – im Gegenteil.
Der türkische Botschafter in Deutschland hat einen schwierigen Job. Und er findet: Daran sind die Deutschen nicht unschuldig. Ein Besuch bei einem manchmal nicht sehr diplomatischen Diplomaten.
In Deutschland gilt die PKK als Terrorgruppe. In der Türkei sucht Präsident Erdogan nach einem Krieg mit 30 000 Toten die Aussöhnung mit den kurdischen Kämpfern.
In Deutschland wird angesichts der Kämpfe der Kurden gegen die Terroristen des „Islamischen Staates“ über die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK diskutiert.
Die Soziologin und Romanautorin Pinar Selek ist zum Spielball in einem Machtkampf widerstreitender Kräfte innerhalb der türkischen Justiz geworden. Seit 16 Jahren durchlebt sie einen wahrhaft kafkaesken Prozess.
Auch als Staatspräsident bleibt Tayyip Erdogan der beherrschende Politiker der Türkei. Trotzdem ist sein Wechsel ein Einschnitt. Denn seiner Macht drohen nun neue Gefahren.
Recep Tayyip Erdogan hat sein Amt als Staatspräsident der Türkei angetreten. Die Zeremonie dauerte nur vier Minuten. Pünktlich zettelte die Opposition einen Eklat an.
Mit einer neuen internationalen Konferenz will die Bundesregierung einen Prozess der Aussöhnung und Annäherung des Balkans an die EU einleiten.
Außenminister Ahmet Davutoglu ist von der AKP für das Amt des Parteivorsitzenden und damit des neuen Ministerpräsidenten der Türkei nominiert worden. Er gilt als loyaler Gefolgsmann von Recep Tayyip Erdogan.
In der Türkei sorgen die Enthüllungen über die Spionage des BND für Wirbel. Ein Treffen der Geheimdienstchefs beider Länder soll zur Aufarbeitung beitragen. Doch die türkischen Medien führen längst eine Schlammschlacht.
Der neue türkische Präsident bekommt Unterstützung von unerwarteter Seite – von Schwulen und Lesben. Nicht alle sind begeistert davon.
CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer kritisiert den künftigen türkischen Präsidenten deutlich und fordert das Ende der EU-Beitrittsverhandlungen. Auch andere Parteien sehen die Chancen für einen EU-Beitritt der Türkei schwinden.
Erdogan wechselt das Amt, seine Macht will er mitnehmen. Die Verfassung sieht das freilich nicht vor. Aber er sucht schon nach einer geeigneten Marionette für das Ministerpräsidentenamt.
Bei der Präsidentenwahl ist die Strategie der türkischen Opposition grandios gescheitert. Alle sind jetzt gespannt, wie Wahlsieger Erdogan sein neues Amt interpretiert.
Als Tochter von Türken wuchs sie in der fränkischen Provinz auf. Schwimmen war tabu, Jungs küssen auch. Dann suchte sie ihre Heimat in der Türkei. Und stellte fest, wie deutsch sie geworden war. Ein Fundstück aus dem Jahr 2014.
Nach dem Wahlsieg Erdogans in der Türkei warnt die Türkische Gemeinde in Deutschland vor massiven Auseinandersetzungen, sollte der künftige Staatspräsident die Islamisierung des Landes weiter vorantreiben.
Der Wahlsieger verspricht einen Neuanfang: Als Staatsoberhaupt wolle er die Konflikte der Vergangenheit hinter sich lassen, sagte Erdogan in seiner Siegesrede. Er plane nun einen „sozialen Versöhnungsprozess“.
Es ist der Höhepunkt seiner politischen Karriere. Als erster direkt gewählter Präsident der Türkei hat Erdogan sein Lebensziel erreicht. Doch dem Machtmenschen drohen Risiken.
Nach Tayyip Erdogans Sieg bei der Präsidentenwahl scheinen nur die türkischen Verfassungsrichter die Alleinherrschaft des bisherigen Ministerpräsidenten einhegen zu können. Doch wie lange noch?
Der türkische Ministerpräsident hat die Wahl zum Präsidenten bereits im ersten Wahlgang geschafft. Seine Rivalen hatten offensichtlich nicht die geringste Chance.
Kriege in gleich drei Nachbarstaaten gefährden das Wachstum in der Türkei. Das birgt Risiken für Wahlsieger Erdogan. Die Beliebtheit des künftigen Staatsoberhaupts stützt sich nicht zuletzt auf die prosperierenden Wirtschaftslage.
Die Wahllokale in der Türkei haben seit dem frühen Morgen geöffnet. 53 Millionen Türken sind aufgerufen, einen neuen Präsidenten zu wählen. Der bisherige Ministerpräsident Erdogan ist klarer Favorit.
Nur knapp zehn Prozent der in Deutschland lebenden Türken haben sich an der Präsidentenwahl in der Türkei beteiligt. Politiker äußern sich erleichtert. Türkische Politiker könnten sich Auftritte in Deutschland nun künftig sparen, sagte der Grünen-Vorsitzende Özdemir.
Der Chefredakteur der Zeitung „Hürriyet“, Enis Berberoglu, ist kurz vor der Wahl in der Türkei zurückgetreten. Ministerpräsident Erdogan hatte den Verlag scharf kritisiert. Einen Zusammenhang damit gebe es nicht, so das Blatt.
Dass Recep Tayyip Erdogan am Sonntag die Präsidentenwahl in der Türkei gewinnt, steht schon fest. Dennoch bekämpft er seine Gegner bis aufs Blut. Selbst frühere Freunde zermalmt er höhnisch.
Die Türkei reagiert nur auf Krisen und erkennt sie oft zu spät. Greift sie ein, bleibt das meist wirkungslos oder verschlimmert die Lage. Auch außenpolitisch ist das Land isoliert - daran wird sich auch unter einem Präsidenten Erdogan nichts ändern.
In der ersten Vätergruppe für Deutsch-Türken sprechen Männer ganz offen - über Ehrenmorde und Kinderbetreuung.
Sie wurde als erstes CDU-Mitglied muslimischen Glaubens in den Bundestag gewählt: Ein Gespräch mit der Integrationspolitikerin Cemile Giousouf über die Zukunft des Islams in Deutschland.
An der Wahl zum türkischen Präsidenten haben auch Deutschtürken teilnehmen können. Viele fuhren gemeinsam im Bus zum Wahllokal. Zum Beispiel nach Hannover.
In Deutschland gibt es 1,4 Millionen wahlberechtigte Türken. Auch in Frankfurt-Höchst wird darüber entschieden, wer der nächste türkische Staatspräsident wird. Wie aus einer Ballsporthalle ein riesiges Wahllokal wird.
Die Auslandstürken könne erstmals aus der Ferne an der Präsidentschaftswahl teilnehmen. Sportarenen oder Messehallen werden in Deutschland zu gewaltigen Wahllokalen.
Lautes Lachen in der Öffentlichkeit laufe der weiblichen Sittsamkeit zuwider. Das findet zumindest der stellvertretende Regierungschef der Türkei. Über die Folgen könnte er bei Kurt Tucholsky nachlesen.