„Regieren ist keine Strafe“
Ricarda Lang und Omid Nouripour sind die neuen Parteivorsitzenden der Grünen. Lang möchte Klimaschutz und Soziales vereinen, Nouripour will, dass die Grünen „wieder in der K-Frage mitspielen“.
Ricarda Lang und Omid Nouripour sind die neuen Parteivorsitzenden der Grünen. Lang möchte Klimaschutz und Soziales vereinen, Nouripour will, dass die Grünen „wieder in der K-Frage mitspielen“.
Die Grünen haben Omid Nouripour und Ricarda Lang zu ihren neuen Vorsitzenden gewählt. Sie sollen nicht in die Fußstapfen von Habeck und Baerbock treten – sondern den Ärger abfangen, der womöglich bald den Ministern gilt.
Früher hätten die Grünen eher die Spaltung riskiert, als jemanden wegen missliebiger Meinungsäußerungen auszuschließen. Im Fall des Tübinger Oberbürgermeisters Palmer ist das anders.
Omid Nouripour will sich zum neuen Grünen-Vorsitzenden wählen lassen. Im Interview spricht der Frankfurter Bundestagsabgeordnete über die Aufarbeitung von Wahlkampffehlern – und seine „relativ präzise Vorstellung, was mir bevorsteht“.
Die Grünen benennen ihre Parlamentarischen Staatssekretäre. Manche Personalentscheidung ist dabei dem Kräfteverhältnis zwischen Realos und Parteilinken geschuldet.
Man hört es knirschen im Ampel-Bündnis. Wo ist die Harmonie vom Anfang hin? Vor allem Teile der SPD haben noch Probleme mit der FDP.
Bei den Grünen rumort es im linken Flügel. Landwirtschaftsminister wird nicht Fachmann Anton Hofreiter, sondern Cem Özdemir. Ein Gespräch über Grabenkämpfe, die Vielfalt der Gesellschaft und Ernährungstipps.
Die Stimmung bei den Grünen ist schlecht. Hinter den Kulissen tobte in den vergangenen Tagen ein harter Kampf um die Kabinettsposten. Dabei wurden alte Gräben aufgerissen.
Die Beute bei den Grünen ist nun aufgeteilt: Cem Özdemir kann sich gegen Anton Hofreiter durchsetzen, der für den linken Flügel angetreten war. Habeck soll Vizekanzler werden, Baerbock die nächste Außenministerin.
Die EU will keine „soft power“ mehr sein. Das ist lange überfällig und strategisch sinnvoll, wird ohne Deutschland aber nicht zu machen sein.
Öffentlich sagen die Grünen, sie sprächen nicht über die Besetzung von Ämtern – doch intern werden längst die Strippen gezogen. Nun laufen sich zwei von ihnen als neue Parteivorsitzende warm.
Annalena Baerbock wollte die Grünen in die Mitte der Gesellschaft führen und so das Kanzleramt erobern. Der Plan ging nicht auf, die Kandidatin fiel auf halber Strecke in alte Muster. Wie konnte das passieren?
Wen schicken die französischen Grünen ins Rennen gegen Präsident Macron? Sandrine Rosseau fordert einen radikalen Gesellschaftsumbau, Yannick Jadot will hingegen möglichst viele Strömungen vereinen.
Die grüne Kanzlerkandidatin schien ihr Gleichgewicht verloren zu haben. Jetzt macht sie wieder, was sie immer schon gut konnte: Kämpfen und Riskieren.
Bei den Grünen liegen nach der schlechten Performance der letzten Wochen die Nerven blank. Schon steht die Frage im Raum, ob sie vor der Wahl noch den Spitzenkandidaten wechseln sollten. Das wäre aber äußerst riskant.
Vor fünf Jahren nahmen die Grünen ihren Präsidentschaftskandidaten zugunsten eines gemeinsamen Kandidaten der Linken aus dem Rennen, um Le Pen zu verhindern. Jetzt träumen sie vom Einzug in den Elysée.
Despite only a brief stint in Germany’s federal government, the Greens have had an outsize influence in enforcing their political agenda through the Constitutional Court, which just days ago handed them their biggest victory – and may have helped to pave the way to a Green chancellorship. A column.
Am Montag verkünden die Grünen, wen sie ins Rennen um das Kanzleramt schicken. Wer sich durchsetzt, ist offen. Beide Kandidaten haben Schwächen.
Auf die ersten 30 Listenplätze für die Bundestagswahl haben die baden-württembergischen Grünen 18 Vertreter des Realo-Flügels gewählt. Von der Neuauflage der grün-schwarzen Koalition sind noch nicht alle überzeugt.
Unter ihren neuen Vorsitzenden haben die Grünen die Vorzüge der Disziplin kennengelernt. Bei der Kandidatenkür zeigen sie sich straff organisiert – ganz anders als die Union.
Ob Russland oder China: Europa kann seine Interessen gegenüber autoritären Mächten nur dann wahren, wenn es die Achtung von Menschenrechten fordert. Noch nutzt es seine Möglichkeiten nicht selbstbewusst genug.
Die Partei-Spitze beherrscht die Kunst, mit vielen Worten möglichst wenig zu sagen, längst so gut wie die Regierungsvertreter. Sie ist darauf bedacht, geschlossen und harmonisch aufzutreten. Das aber ist ein trügerisches Bild.
Wie die Grünen von Ökobewegten bedrängt sind, sieht man in Hessen. Die A 49 muss Verkehrsminister Al-Wazir bauen, allen Demonstrationen im Dannenröder Forst zum Trotz. Ein Wohnviertel in Frankfurt aber wird verhindert.
Der digitale Parteitag der Grünen in Hessen enthält Zündstoff. Denn die massiven Protesten gegen den Weiterbau der Autobahn 49 lassen den Gegensatz zwischen Realos und Fundamentalisten wieder aufscheinen.
Früher waren die Grünen eine zerstrittene Chaostruppe. Heute herrschen Disziplin und Ordnung. Was ist da bloß passiert?
Die SPD hat sich auf einen deutlichen Linkskurs begeben. Trotzdem hat der „Realo“ Olaf Scholz gute Chancen Kanzlerkandidat zu werden. Kann das funktionieren?
Mit dieser Beschreibung charakterisierte der Journalist Hajo Schumacher bei Sandra Maischberger die beiden Vorsitzenden der Grünen. Diese haben ihren Parteitag hinter sich, die CDU noch vor sich – das bestimmte dann auch diese Sendung.
Der Einmarsch der Türkei in Syrien beherrscht die öffentliche und politische Debatte auch in Deutschland. „Wie machtlos ist Europa?“ fragte Maybrit Illner ihre Gäste und erhielt eine nüchterne Bestandsaufnahme der deutschen Außenpolitik.
Die Grünen sollen sich auf einen Wahlmodus für die neue Fraktionsspitze geeinigt haben: Erst wird eine Frau gewählt, dann ihr Partner. Die unterlegene Frau könnte theoretisch sogar noch einmal antreten.
Mit der Kandidatur von Cem Özdemir und Kirsten Kappert-Gonther für den Grünen-Fraktionsvorsitz sieht mancher Grüne die Eintracht in Gefahr. Die Chancen des Duos sind aber auch aus anderen Gründen nicht allzu groß.
Endlich hat Offenbach einen genehmigungsfähigen Haushalt. Doch das Votum ist mit der steigenden Grundsteuer teuer erkauft. Eine andere Lösung bietet sich aber im Rathaus nicht an – aus einem bestimmten Grund.
Die Grünen reiten mit ihrem pragmatischen Kurs auf einer Welle des Erfolgs. Was sagen eigentlich die Parteilinken dazu?
Präsident Trumps Position zu Saudi-Arabien ist knallhart realpolitisch: Saudi-Arabien ist schlicht zu wichtig. Man mag das verurteilen. Aber: In Amerika hat das Tradition.
Die Parteivorsitzenden Baerbock und Habeck lenken die Partei in eine neue Richtung. Und das offenbar mit Erfolg: Aktuellen Umfragen zufolge klettern sie von neun auf bis zu fünfzehn Prozent.
Die SPD fällt in die Zeit zurück, als sie noch nicht Volkspartei sein wollte. Der Grund ist, dass sie sich von linken Agenda-Kritikern einreden ließ, „neoliberal“ zu sein.