Keine Normalität in Gaza
Die Wiedereröffnung des Grenzübergangs Rafah hat keine größere praktische Bedeutung. Weder die Hamas noch Israel haben ihre Ziele aufgegeben.
Im Schatten des Irankriegs arbeitet die Hamas im Gazastreifen daran, ihre Macht zu festigen. Israel verstärkt derweil seine Angriffe auf das Küstengebiet.
Die Wiedereröffnung des Grenzübergangs Rafah hat keine größere praktische Bedeutung. Weder die Hamas noch Israel haben ihre Ziele aufgegeben.
Rafah ist das Nadelöhr für diejenigen, die den Gazastreifen verlassen wollen. Jetzt sollen einige Palästinenser nach Prüfung durch Israels Geheimdienst wieder aus- und auch einreisen können.
Israels Armee hat lange nach den sterblichen Überresten von Ran Gvili gesucht, der am 7. Oktober getötet worden war. Nun könnte der Rafah-Übergang wiedereröffnet werden.
Die wichtige Verbindung vom Gazastreifen nach Ägypten hätte eigentlich bereits geöffnet werden sollen. Israel verlangt die Rückführung einer noch vermissten Leiche und startet eine große Suchaktion.
Am Freitag besuchte die Schauspielerin Angelina Jolie die ägyptische Seite des Grenzübergangs Rafah zum Gazastreifen. Sie war in Begleitung einer US-Delegation. Dort sprach sie mit Vertretern der Hilfsorganisation Roter Halbmond.
Schon in der Vergangenheit besuchte Angelina Jolie regelmäßig Krisengebiete. Nun traf die US-Schauspielerin auf der ägyptischen Seite des Grenzübergangs zum Gazastreifen Vertreter von Hilfsorganisationen.
Bei einem Besuch in Rafah zeigt sich das Ausmaß der Zerstörung, die der Krieg im Gazastreifen hinterlassen hat. Dass die Hamas besiegt ist, glaubt hier keiner.
Wer über den Wiederaufbau des Gazastreifens spricht, muss sich zuerst ein Bild der Verwüstung machen. Nach zwei Jahren Krieg fehlt es an allem: Nahrung, Wasser, Strom.
Nach einer Attacke auf Soldaten greift Israel im Gazastreifen an. Mehr als hundert Menschen kommen dabei ums Leben. Die US-Regierung zeigt sich unbekümmert.
Die EU-Umweltminister treffen sich in Luxemburg, Sarkozy tritt seine Haft an, und Bayer Leverkusen muss in der Champions League gegen Paris bestehen. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die Waffenruhe im Gazastreifen wird nach einem Angriff auf Soldaten auf die Probe gestellt. Die Regierung in Washington beschwichtigt und legt Israel Zügel an.
Die Menschen im Gazastreifen sollen durch die Waffenruhe mehr Hilfe bekommen. Viele haben Zweifel, ob der Frieden wirklich nahe ist – und die Hamas versucht, ihre Kontrolle auf den Straßen zu stärken.
Am Tag nach der Freilassung der letzten Geiseln in Gaza und der feierlichen Besiegelung der Waffenruhe kehrt Ernüchterung ein. Frankreichs Präsident Macron warnt vor weiterer Gefahr durch die Hamas.
Die Gespräche über einen Waffenstillstand im Gazastreifen stecken fest. Zentraler Streitpunkt sind militärische Pufferzonen, die Israel einrichten will. Welche Perspektiven gibt es?
Die Kriegsmüdigkeit der israelischen Gesellschaft macht sich auch in den Streitkräften bemerkbar. Immer mehr Reservisten fordern ein Ende der Kämpfe in Gaza – und verweigern den Dienst im Militär.
Das Bundesverwaltungsgericht verhandelt über das Verbot des rechtsextremen Compact-Magazins. Der Gouverneur von Kalifornien will sich gegen die Trump-Regierung wehren. Und: Werden die Weltmeere bald besser geschützt? Der F.A.Z. Frühdenker.
Israel bewaffnet kriminelle Clans im Gazastreifen, um die Hamas zu schwächen. Beobachter warnen vor schwerwiegenden Folgen. Bei einigen erweckt das ungute Erinnerungen an Zeiten vor dem 7. Oktober.
Die Hamas wirft der israelischen Armee vor, Dutzende Palästinenser in der Nähe eines Verteilzentrums für Hilfsgüter in Gaza getötet zu haben. Nun äußern sich auch die UN mit scharfen Worten.
Sie warteten auf Hilfe, dann fielen Schüsse: In Rafah sterben nach Angaben der Hamas 27 Menschen bei der Verteilung von Hilfsgütern.
Bei einem Besuch von Soldaten in Rafah hat Ministerpräsident Netanjahu das Militär des Landes gelobt. Derweil flog es neue Angriffe auf den Gazastreifen. Die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ beklagt, der Gaza-Streifen sei zu einem „Massengrab“ geworden.
Seit der Wiederaufnahme der Kämpfe kontrolliert Israel immer größere Gebiete des Gazastreifens. Soldaten und Reservisten, die dort im Einsatz waren, sprechen von einer „Tötungszone“.
Haben israelische Soldaten in Gaza ein Massaker an Nothelfern verübt? Die Armee weist das zurück – aber manche ihrer Angaben werden durch ein Video widerlegt.
Die Welt reagiert auf den „Zollhammer“ von US-Präsident Donald Trump. Die ostdeutschen Regierungschefs fordern eine Quote für das Bundeskabinett. Und der Marathon-Prozess gegen den früheren DFB-Präsidenten Theo Zwanziger steht vor seinem Abschluss. Der F.A.Z. Frühdenker.
Israel weitet seine militärischen Aktivitäten in Syrien weiter aus – und fliegt abermals Luftangriffe auf militärische Stellungen. Im Gazastreifen erobert die Armee einen strategisch wichtigen Korridor. Der Überblick.
Sie haben 18 Jahre lang auf ihren Einsatz gewartet. Nun wachen EU-Grenzschützer darüber, wer aus dem Gazastreifen nach Ägypten ausreisen darf.
Dass die Union einen Antrag mit AfD-Stimmen durchgebracht hat, sorgt bei SPD, Grünen und Linken für Empörung. Drei Israelis sollen heute aus Hamas-Gewalt freikommen. Und: Das läuft im Kino. Der F.A.Z. Newsletter
Vor dem Gazakrieg hatte die junge Palästinenserin Wafaa große Pläne. Jetzt kämpft sie ums Überleben – und sagt, das Wort Hoffnung habe sie „aus dem Wörterbuch meines Lebens gestrichen“.
Hilfsorganisationen berichten über Hunger und Not im Gazastreifen. Doch Israel behauptet, dass es keine Begrenzung für humanitäre Güter gebe. Wer hat recht?
Einem israelischen Militärsender zufolge kam Hamas-Chef Sinwar bei einem israelischen Einsatz in Rafah ums Leben. Für Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu ist der Krieg nach dem Tod Sinwars noch nicht zu Ende.
Ein israelischer Soldat erzählt, er habe über Völkerrechtsverstöße, die seine Einheit im Gazastreifen beging, erst kaum nachgedacht. Das änderte sich, als Palästinenser als menschliche Schutzschilde verwendet wurden.
Israel will die Hamas in Rafah besiegt haben, doch die großen Siegesreden bleiben aus. Denn die Terroristen zeigen: Mit Bomben allein lässt sich ihre Ideologie nicht bekämpfen.
Als am Morgen des 7. Oktobers im israelischen Kibbuz Sirenenalarm ertönte, dachte Luis Har: „Wieder versauen sie uns einen Samstag.“ Aber dann kamen die Hamas-Kämpfer in sein Haus.
Rund 250.000 Menschen müssen die zweitgrößte Stadt des Gazastreifens wegen Israels neuer Offensive verlassen. Das von Netanjahu angekündigte Ende der „intensiven Phase“ ist bislang nicht in Sicht.
Im Internet macht sich judenfeindliche Pogromstimmung breit, auf der Straße kommt es zu Gewalt. Soll niemand sagen, er habe nicht mitbekommen, was sich seit dem Massaker der Hamas vom 7. Oktober ereignet.
In Israel wird die Kritik am Vorgehen der Armee im Gazastreifen lauter. Laut einem Bericht soll die Hamas noch über zwei intakte Bataillone verfügen. Aber an Netanjahu perlt das ab.