Russland erklärt Punkband „Pussy Riot“ für extremistisch
Ein Gericht hat einem Antrag der Staatsanwaltschaft stattgegeben, der die Punkband Pussy Riot als extremistisch einstuft. Damit ist jede Interaktion mit der Gruppe in Russland illegal.
Fünfzehntägige Haftzyklen, Dauerüberwachung, Säureattacken, eine halsbrecherische Flucht nach Island: Maria Aljochina erzählt Putins Kampf gegen Pussy Riot. Ihre Erlebnisse sind eine Chronik der russischen Misere.
Ein Gericht hat einem Antrag der Staatsanwaltschaft stattgegeben, der die Punkband Pussy Riot als extremistisch einstuft. Damit ist jede Interaktion mit der Gruppe in Russland illegal.
Markus Lanz setzt Maria Aljochina, eine der wichtigsten russischen Oppositionellen, in ein Studio mit Sahra Wagenknecht. Was dann passiert, ist vorhersehbar, aber trotzdem beeindruckend.
Sturm und Drang des Feminismus: Der Kinofilm „Oxana“ erzählt das Leben der ukrainischen Femen-Künstlerin Oxana Schatschko. Heute, während des Kriegs in der Ukraine, kommt diese Bewegung sichtbar aus einer anderen Zeit.
Als Gründerin des feministischen Kunstkollektivs Pussy Riot wurde Nadya Tolokonnikova zur internationalen Protest-Ikone und kam in ein russisches Straflager. In Berlin eröffnet ihre Ausstellung „WANTED“. Selbst dabei sein kann sie nicht.
Wegen des Strafprozesses gegen ein Pussy Riot-Mitglied beschlagnahmen Sicherheitsbeamte in Moskau Kartons aus einem Museumsarchiv. Zuvor waren in ganz Russland aktivistische Künstler durchsucht und verhört worden.
„Habt endlich Eier!“: Masha Alekhina von der feministischen Punkband Pussy Riot spricht über den expandierenden Terrorstaat Russland und Deutschlands Pflichten.
Der Kampf gegen Putin geht weiter: Beim Konzert von Pussy Riot in Frankfurt warnt Maria Aljochina davor, sich im Westen gegen Diktatur und Gewalt gefeit zu fühlen.
Neben Filmemachern und Aktivisten zählt auch Nadja Tolonnikowa zu den Gästen auf der Gala in Berlin. Sie ist Mitbegründerin der russischen Oppositionsgruppe Pussy Riot. Nawalnyjs Tod habe ihr ein neues Verantwortungsgefühl gegeben, so Tolonnikowa.
Um die 450 Menschen haben am Sonntag in Berlin gegen Wladimir Putin demonstriert. Auch die Protestgruppe Pussy Riot veranstaltete eine Aktion vor der russischen Botschaft.
Die Krokodilstränen halfen wenig: Die Gäste der Moskauer Halbnacktparty haben Putin die Neujahrsfeierlichkeiten versaut. Der Kreml ist nicht amüsiert – mit unangenehmen Folgen für die Teilnehmer. Ein Gastbeitrag.
Pjotr Wersilow hat im Internet Beiträge über das russische Vorgehen in Butscha veröffentlicht. Für das Gericht ist er damit schuldig, Lügen über die russische Armee verbreitet zu haben.
Filmkunst-Freunde und Jurys preisen das Kino Traumstern. Dennoch kämpft das Kino seit 40 Jahren um seine Zukunft. Es gönnt sich gleichwohl einige Eigenheiten. Popcorn ist tabu. Am Sonntag kommt Volker Schlöndorff nach Lich.
Die Frankfurter Autorin Norma Schneider hat mit „Punk statt Putin“ ein fundiertes und spannendes Buch über russische Gegenkulturen geschrieben. Mit ihrem „Nischenthema“ ist sie gerade sehr gefragt.
Das russische Punk-Kollektiv Pussy Riot ruft im Schlachthof von Wiesbaden zur Solidarität mit der Ukraine auf. Eine Künstlerin uriniert auf ein Putin-Bild.
Das russische Punk-Kollektiv Pussy Riot ruft im Schlachthof von Wiesbaden zur Solidarität mit der Ukraine auf. Eine Künstlerin uriniert auf ein Putin-Bild.
Den Auftritt von Anna Netrebko bei den Wiesbadener Maifestspielen haben rund 300 Demonstranten begleitet. Musikalisch gab es an ihrem herausragenden Debüt in der konzertanten Aufführung von Verdis „Nabucco“ aber nichts zu deuteln.
Überschattet von der Kritik an der russischen Primadonna: Vom 30. April bis 31. Mai bieten die Internationalen Maifestspiele im Staatstheater Wiesbaden ein volles Programm mit Veranstaltungen aller Sparten.
Selbst die einstigen politischen Gefangenen möchten lieber nicht: Die Absage von Pussy Riot zeigt die ungute Verquickung der Absichten.
Absage wegen Netrebko: Die russischen Punkerinnen von Pussy Riot haben ihren Auftritt bei den Internationalen Maifestspielen Wiesbaden abgesagt.
Der Intendant hat sie nach der Absage ukrainischer Künstler eingeladen, jetzt sagen Pussy Riot ihre Performance bei den Maifestspielen ab.
Nur wenige Stunden, nachdem das Hessische Staatstheater den Auftritt der Gruppe Pussy Riot bei den Maifestspielen angekündigt hatte, sagt diese nun ab. Der Grund ist die Opernsängerin Anna Netrebko.
Wegen des Engagements von Anna Netrebko bei den Maifestspielen kommen ukrainische Ensembles nicht nach Wiesbaden. Stattdessen hat Intendant Uwe Eric Laufenberg nun die regimekritische russische Gruppe Pussy Riot eingeladen.
Die russische Starsopranistin Anna Netrebko wird bei den Maifestspielen im Staatstheater Wiesbaden, wie angekündigt, auftreten. Statt ukrainischer Ensembles, die daraufhin absagten, tritt nun Pussy Riot auf.
Das Hessische Staatstheater hält an dem Auftritt der Opersängerin Netrebko zu den Maifestspielen fest. Der Intendant spricht von „Moralhysterie“. Wegen der Russin haben ukrainische Musiker abgesagt.
Die Türen des „geheimen Salons“ im Frankfurter Mousonturm sind wieder geöffnet. Wer steht dahinter, und worum geht es bei diesem Club? Toben Piel erklärt.
Karl-Theodor zu Guttenberg, gescheiterter Politiker und Lobbyist, heuert als Moderator bei RTL an. Er startet mit einer gar nicht schlechten, aber allzu selbstverliebten Dokumentation über Wladimir Putin.
Das dreißigste Rudolstadt-Festival hatte den Länderschwerpunkt „Titos Erben“, lockte raffiniert mit den Klischees von Balkanmusik – und zertrümmerte die dann kenntnisreich. Musiker aus Kuba kamen auch.
Von der Naivität des Westens wollen sie nichts hören. Sie sprechen von Gleichgültigkeit: Ein Abend mit den Aktivistinnen von Pussy Riot.
Pussy Riot im Kino. Auf der Leinwand? Auf der Bühne! In der mittelhessischen Provinz. Und vor Beginn der ausverkauften Performance schaut noch die Polizei vorbei.
Pussy Riot im Kino. Auf der Leinwand? Auf der Bühne! In der mittelhessischen Provinz. Und vor Beginn der ausverkauften Performance schaut noch die Polizei vorbei.
Kurierinnen mit Fußfessel: Die russischen Punkerinnen von Pussy Riot rappen in München für die Ukraine. Furcht vor Putin lassen sie nicht gelten.
Die russische Punkband spielte am Donnerstag ein Konzert, nachdem der Frontsängerin Maria Alchojina die Flucht aus Russland gelang.
Mit der Hilfe von Künstlerfreunden: Die Moskauer Pussy Riot-Aktivistin Maria Aljochina entkommt auf abenteuerlichen Wegen dem Hausarrest und einer Gefängnisstrafe.
Die Aktivistin der Punkband Pussy Riot, Maria Aljochina, hat nach Angaben ihres Anwalts trotz polizeilicher Überwachung Russland verlassen. Nach unbestätigten Berichten soll sie sich als Lieferdienstmitarbeiterin getarnt haben.
Der Unternehmer Michail Chodorkowskij, der Regisseur Kyrill Serebrennikow, die Band Pussy Riot und nun auch Alexej Nawalnyj: Russland produziert Helden wie am Fließband. Eine kurze Geschichte über das Heldentum in verbrecherischen Staaten.
Der russische Oppositionelle Alexej Nawalnyj liegt nach einer außerplanmäßigen Landung in einem Krankenhaus in Sibirien im Koma. Nach Angaben seiner Sprecherin hat er womöglich einen vergifteten Tee getrunken. Sein Leben ist in Gefahr.