Pussy-Riot-Aktivistinnen in Sotschi festgenommen
Die Ende vergangenen Jahres aus russischer Lagerhaft entlassenen Aktivistinnen der Punkband Pussy Riot sind am Rande der Olympischen Spiele in Sotschi festgenommen worden.
Die Ende vergangenen Jahres aus russischer Lagerhaft entlassenen Aktivistinnen der Punkband Pussy Riot sind am Rande der Olympischen Spiele in Sotschi festgenommen worden.
Die beiden Frontfrauen der kremlkritischen Punkband „Pussy Riot“ streben politische Ämter an, wie sie in Berlin bekanntgaben: „Das ist einen Versuch wert.“
Unter einem Vorwand geht die russische Justiz gegen „TV Doschd“ vor. Der Sender betreibt fröhliche Opposition. Gerade deshalb muss Präsident Putin das Programm fürchten. Doch wird es bleiben?
Die Aktion von Pussy Riot richtete sich gegen die enge Verbindung der Russischen Orthodoxen Kirche mit der Staatsmacht. Joachim Willems stellt dar, wie sich die russische Kirche selbst sieht.
„Solange man es nicht schwul nennt“: Was alles bedacht werden muss, wenn man die Manifesta, eine Biennale zeitgenössischer europäischer Kunst, ausgerechnet in Russland kuratiert.
Man muss heute jederzeit damit rechnen, dass sich Frauen ihre Kleider vom Leib reißen und „Fuck society!“ brüllen.
Die durch eine Amnestie freigekommenen Bandmitglieder Maria Aljochina und Nadeschda Tolokonnikowa wollen mit der Organisation „Sona Prawa“ (Rechtszone) für Gefangene kämpfen: „In Russlands Straflagern gibt es Menschen, die sich am Rande des Todes befinden.“
Wladimir Putin begnadigt die inhaftierten Mitglieder der Punkband-Pussy Riot und Kreml-Kritiker Michail Chodorkowskij, Bundespräsident Joachim Gauck boykottiert die Olympischen Winterspiele in Sotschi und Boris Becker hat eine neue Aufgabe. Die F.A.Z. blickt zurück auf das Jahr 2013: der Dezember.
Nach ihrer Kampfansage an Kremlchef Putin schmieden die beiden Aktivistinnen der Punkband Pussy Riot in Sibirien Pläne. Noch in dieser Woche kehren sie nach Moskau zurück - um zu erklären, wie sie weiter politisch aktiv sein wollen.
Auch die letzte Aktivistin der Punkband Pussy Riot ist frei: Nadeschda Tolokonnikowa wurde aus einem Straflager entlassen. Kurz darauf kritisierte sie die russische Regierung - wie zuvor schon ihre ebenfalls entlassene Mitstreiterin Maria Aljochina.
Der russische Präsident Putin hat angekündigt, den früheren Öl-Unternehmer Chodorkowskij zu begnadigen. Auch die beiden Musikerinnen der Punkband Pussy Riot und die Greenpeace-Aktivisten sollen freikommen.
Ein russisches Weihnachtsmärchen oder die Demonstration absolutistischer Macht? Präsident Putin entlässt den Oligarchen Michail Chodorkowski und die Punkerinnen von Pussy Riot aus der Haft.
Die russische Duma hat eine vom Kreml eingebrachte Massenamnestie beschlossen. Sie gilt für bis zu 25.000 Häftlinge. Die Musikerinnen von Pussy Riot könnten schon am Donnerstag freikommen.
Der Regisseur Stéphane Bittoun stellt seinen neues Theaterstück „Nach dem Zorn“ im Mousonturm vor. Vollgepackt mit Referenzen erzählt das Stück ein fiktive Geschichte über „Ikonen der Revolution“ und ihr falsches Leben im richtigen.
Von Stephanie RudolfAls die russische Punkband Pussy Riot noch eine von vielen Gruppen war, die mit spontanen Auftritten zum Protest gegen Wladimir Putin und
Seit einer Weile gibt es für Nadja Tolokonnikowa keine zuverlässige Adresse mehr. In ihrer Arbeitskolonie in Mordwinien trat sie in Hungerstreik und verglich ...
Joachim Willems’ Buch über Pussy Riot, Recht und Religion in Russland erzählt die Geschichte der Punk-Feministinnen nach. Am Ende wurden sie Opfer einer politischen Justiz.
Schmähungen, Misshandlungen, Todesdrohungen: Die „Pussy Riot“-Punkerin Nadeschda Tolokonnikowa wird nach Tschuwaschien verlegt, doch ihre Gesundheit ist stark angegriffen.
F.A.Z. Frankfurt, 18. Oktober. Nadeschda Tolokonnikowa, Aktivistin der kremlkritischen Punkband Pussy Riot, ist im Straflager abermals in den Hungerstreik ...
Der Violinist Gidon Kremer hat berühmte Musiker nach Berlin eingeladen. Mit dem Konzert „To Russia with love“ erinnern sie an den 7. Oktober 2006, den Tag der Ermordung von Anna Politkowskaja.
Ohne Wasser in der Einzelzelle, seit Freitag in der Klinik: Die „Pussy Riot“-Gefangene Nadeschda Tolokonnikowa, nach einer Todesdrohung im Hungestreik, befindet sich in „fürchterlichem“ Zustand. Das sagt selbst der Chef ihrer Strafkolonie.
MOSKAU, 24. September. In etwas mehr als einem halben Jahr wäre die Tortur vorbei, dann soll Nadjeschda Tolokonnikowa von der Frauenpunkgruppe Pussy Riot ...
Nadeschda Tolokonnikowa berichtet aus ihrem russischen Straflager. Dort werden Menschen entrechtet, erniedrigt und zu Tode geschunden. Wenig später kommt die „Pussy Riot“-Sängerin in Einzelhaft.
Die Folgen ihres Protests gegen unzumutbare Haftbedingungen ließen nicht lange auf sich warten: Am Folgetag wurde die Pussy-Riot-Sängerin Nadeschda Tolokonnikowa in Einzelhaft verlegt.
Die inhaftierte Nadeschda Tolokonnikowa, Mitglied der Punkgruppe Pussy Riot, ist aufgrund von Misshandlungen im Arbeitslager in den Hungerstreik getreten.
M.L. MOSKAU, 26. Juli. Nadjeschda Tolokonnikowa von der russischen Punkband Pussy Riot bleibt weiter im Gefängnis. Das entschied am Freitag das Oberste Gericht ...
Kremlgegnerin Nadeschda Tolokonnikowa von der Punkband Pussy Riot bleibt weiter in Haft. Die 23 Jahre alte Mutter scheiterte mit ihrem Antrag auf vorzeitige Haftentlassung.
Der Deutsche Presserat hat heute die Beschwerde von Nadeschda Tolokonnikowa, Mitglied der russischen Band „Pussy Riot“, gegen einen Beitrag in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.) als „unbegründet“ zurückgewiesen. Damit wurden alle Vorwürfe entkräftet, die F.A.S. habe ihre journalistischen Sorgfaltspflichten verletzt.
Russische Szene mit Razzia: Wie ein Schweizer Film- und Theatermacher die „Moskauer Prozesse“ gegen Künstler und Oppositionelle aufrollt und nachstellt.
Was kann die Kunst in Zeiten von Pussy Riot? Die Ausstellung „Farbe bekennen“ setzt auf Glaubwürdigkeit als Gegensatz zur gesellschaftlichen Wirklichkeit.
Die Gegenwartskunst steckt in der Klemme. In diesen Zeiten würde man vielleicht passender sagen: in der Krise. Kunst wurde zuletzt mehrfach mit politischer ...
Der Alltag in russischen Frauengefängnissen ist hart, auch für die Mitglieder von Pussy Riot: Geduscht wird einmal pro Woche, manche Häftlinge sind Denunzianten.
Gudrun Gut, Kim Gordon, Zaha Hadid, Gabriele Horn, Pipilotti Rist, Elisabeth Ruge, Angela McRobbie und Loretta Würtenberger erläutern ihre Sicht auf das Thema Feminismus oder denken schlicht darüber nach, welche Rolle das Geschlecht in ihrem Arbeitsfeld spielt.
Im Oktober wurde das Pussy-Riot-Mitglied Marija Aljochina zu zwei Jahren Haft verurteilt. Um sich besser um ihren kleinen Sohn kümmern zu können, hatte sie nun einen Haftaufschub beantragt. Doch die russische Justiz bleibt unnachgiebig.
Usain Bolt sprintet bei Olympia zu Doppelgold, der Marsrover „Curiosity“ landet auf dem Roten Planeten und in Russland wird die Punkband "Pussy Riot" verurteilt. Die F.A.Z. blickt zurück auf das Jahr 2012 - der August.
MOSKAU, im NovemberPussyRiot-Fan Madonna mag vom Vertrieb von T-Shirts mit dem Logo der Punkerinnen profitieren, für die verurteilten Moskauer Feministinnen