Unter Kleptokraten
Während in Iran die Proteste gegen das Regime weitergehen, verhält sich der Westen erstaunlich zurückhaltend. Das nutzt Iran auch mit Blick auf die angestrebte atomare Bewaffnung.
Während in Iran die Proteste gegen das Regime weitergehen, verhält sich der Westen erstaunlich zurückhaltend. Das nutzt Iran auch mit Blick auf die angestrebte atomare Bewaffnung.
Der geistliche Führer des Landes beschuldigt ausländische Kräfte, nach dem Tod der Iranerin Mahsa Amini Unruhen im Land angestiftet zu haben. Bei den fortdauernden Protesten kamen bislang mehr als 130 Menschen ums Leben.
In Berlin kommt die Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzler Olaf Scholz zusammen, Brasilien hat gewählt – und eine Autorin schildert, was es heißt, wirklich arm zu sein. Der F.A.Z. Newsletter.
Erst nach Wochen äußert sich der iranische Revolutionsführer öffentlich zu den Protesten im Land. Dabei wurden bislang mindestens 133 Menschen getötet. Noch immer bekommen die Behörden die Lage nicht unter Kontrolle.
Seit Beginn der landesweiten Proteste in Iran demonstrieren Studierende an zahlreichen Universitäten gegen den repressiven Kurs der Regierung. Nun scheinen Sicherheitskräfte Studenten und Professoren einer der renommiertesten Hochschulen angegriffen zu haben.
In Iran weiten sich die Proteste aus, das Regime bekommt sie nicht unter Kontrolle. Weltweite Solidaritätsbekundungen unterstützen die regierungskritischen Demonstranten.
Nach dem Tod von Mahsa Amini solidarisieren sich weltweit Menschen mit den Protestierenden in Iran. Am Samstag versammeln sich fast 3000 Demonstranten in Frankfurt, viele haben Wurzeln in Iran.
Die Proteste in Iran nach dem gewaltsamen Tod von Mahsa Amini haben das Zeug, nicht nur das Regime in Teheran zu Fall zu bringen. Sie fordern den gesamten politischen Islam heraus. Ein Gastbeitrag.
Zwei Demonstrationen haben in Frankfurt mehr als 1000 Menschen auf die Straße gebracht. Außer der Friedensbewegung sind vor allem Kritiker des Regimes in Iran unterwegs.
Steht Iran vor einer Revolution? Nach dem gewaltsamen Tod einer jungen Frau lassen die Proteste nicht nach, vor allem Frauen riskieren ihr Leben und gehen auf die Straße. Wir besuchen die Künstlerin und Aktivistin Enissa Amani und sprechen über die beginnende Bewegung und ihren Antrieb, politisch aktiv zu sein.
Am 16. September starb die Kurdin Mahsa Amini in Folge ihrer Inhaftierung durch die Sittenpolizei. Auch in der dritten Woche wollen die Demonstranten der staatlichen Unterdrückung nicht nachgeben.
Der iranische Präsident Ebrahim Raisi zieht gegenüber den Protestierenden eine rote Linie: Niemand dürfe das Gesetz brechen und Chaos verursachen. Er stimmt aber auch versöhnlichere Töne an.
Frankfurts Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg wurde in Iran geboren. Im Interview spricht sie über die landesweiten Proteste, die Rolle der Frauen und die Bedeutung internationaler Solidarität.
Knapp zwei Wochen nach dem Tod der 22-jährigen Mahsa Amini dauern die Proteste in Iran unvermindert an. Die Polizei will nun noch härter gegen Demonstrierende vorgehen. Exil-Iraner sehen die Proteste als Anfang vom Ende der Islamischen Regierung in Teheran.
In Iran ist die Tochter des früheren Präsidenten Rafsandschani festgenommen worden. Faeseh Haschemi gehört schon seit langem zu den Kritikern des Regimes.
Offenbar als Reaktion auf die aktuellen regierungskritischen Demonstrationen in Iran haben unbekannte Täter das Generalkonsulat des Landes in Frankfurt angegriffen.
Die Proteste in Iran reißen nicht ab, und die Demonstranten passen ihre Methoden an. Als Erfolg gilt schon das Eingeständnis, dass Polizisten mit Erschöpfung zu kämpfen haben.
Trotz der Ankündigung eines „entschiedenen Vorgehens“ der Sicherheitskräfte gehen Demonstranten auf die Straße. Frauen verbrennen öffentlich ihre Kopftücher. Tausende Demonstranten wurden bereits inhaftiert.
Die Proteste nach dem Tod der jungen Mahsa Amini nähern sich einer kritischen Masse. Aber das Regime ist weder zu Reformen noch zu Kompromissen bereit.
In Iran reißen die Proteste nicht ab. Dabei nimmt die Gewaltbereitschaft auf beiden Seiten zu. Die Zahl der Toten steigt.
Metallica, Mariah Carey, Billy Porter und jede Menge Politprominenz: In New York setzen Musiker ein Zeichen für die Umwelt und den Kampf gegen Armut. Auch Ursula von der Leyen ist dabei.
In Iran halten sich die Herrschenden mit Waffengewalt an der Macht. Eine Mehrheit der Bürger will mehr Freiheiten, doch noch kontrollieren die Hardliner die Institutionen der Republik.
Armee und der Geheimdienst sprechen von „ausländischen Verschwörungen“ / Weitere Proteste
Die Proteste nach dem Tod einer jungen Frau in Iran haben nach offiziellen Angaben zu 17 Todesopfern geführt. Nun hat die Regierung auch den Zugang zu den beiden Internetplattformen Whatsapp und Instagram gesperrt.
Die Polizei schießt auf Demonstranten, und die beginnen, sich zu bewaffnen. Das seit Beginn der Proteste gedrosselte Internet wird weiter stark verlangsamt. In Iran zeichnet sich eine Eskalation ab.
Das Ausmaß der Proteste in Iran nach dem Tod der 22-jährigen Mahsa Amini nimmt weiter zu. Die junge Frau war bei ihrer Festnahme durch die Sittenpolizei verstorben. Nun haben die iranischen Behörden auch den Zugang zum Internet eingeschränkt.
Putin droht mit Nuklearwaffen. Biden ruft zu einem geschlossenen Vorgehen gegen Russland auf. In Iran werden die Proteste größer. Und: Klage gegen Donald Trump erhoben. Alles Wichtige im F.A.Z. Newsletter für Deutschland.
Offiziellen Angaben zufolge hat sich die Zahl der Getöteten bei den Kundgebungen in Iran weiter erhöht. Menschenrechtsgruppen berichten von Internetblockaden.
Das gibt es in der islamischen Welt nirgendwo sonst: In Iran demonstrieren Frauen gemeinsam mit Männern für ihre Rechte und werfen ihre Kopftücher ins Feuer. Polizisten weigern sich, gegen die Demonstranten vorzugehen.
Die Unzufriedenheit entlädt sich in Iran regelmäßig in landesweiten Protesten. Diesmal scheut das Regime (noch) vor dem Einsatz von Gewalt zurück.
Der Funke war der Tod der 22 Jahre jungen Mahsa Amini, die in die Fänge der Sittenpolizei geraten war. Er fachte landesweite Proteste an, auf die das Regime hilflos reagiert.
Die 22-Jährige war nach ihrer Festnahme durch die Sittenpolizei aufgrund eines Verstoßes gegen die strengen Bekleidungsvorschriften im Iran verstorben. In sozialen Medien wurde spekuliert, Amini sei geschlagen worden. Die Polizei bestreitet dies.
In Iran haben schlechte Politik und Klimawandel eine historische Dürre verursacht. Doch nicht nur das Wasser ist knapp, der Bevölkerung fehlt es auch an Strom.
Was hat Bitcoin-Mining mit einem Atomkraftwerk in der Ukraine zu tun? Oder mit angezapften Stromleitungen im Vogtland, Protesten in Iran oder steigenden Grafikkartenpreisen?
In Iran sind in der Stadt Isfahan fast siebzig Personen festgenommen worden, weil sie gegen die anhaltende Wasserknappheit demonstriert haben. Die Polizei spricht von „Randalierern“.