Empörung in der Türkei wegen Erdogan-Puppe in Schweden
Eine kopfüber aufgehängte Erdogan-Puppe vor Stockholms Rathaus erzürnt die türkische Regierung. Der Fall dürfte den Streit über Schwedens NATO-Bewerbung verschärfen.
Eine kopfüber aufgehängte Erdogan-Puppe vor Stockholms Rathaus erzürnt die türkische Regierung. Der Fall dürfte den Streit über Schwedens NATO-Bewerbung verschärfen.
In Stockholm wachsen die Ungeduld und die Frustration über das Vorgehen Ankaras bei der Frage des NATO-Beitritts. Ministerpräsident Kristersson weist erstmals öffentlich türkische Forderungen zurück.
Aus mehreren europäischen Ländern sind Kurden in Sonderbussen nach Villiers-le-Bel gereist, um an der Trauerfeier für drei Aktivisten teilzunehmen. Die Frau und zwei Männer waren kurz vor Weihnachten in Paris erschossen worden.
Der französische Präsident Macron bezeichnet den Irak als „Hauptopfer der regionalen Destabilisierung“. Das hat viel mit Irans Einfluss zu tun. Aber auch die Türkei mischt kräftig mit.
Der Mann, der Mitglied der in der Türkei verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans ist, war nach einem Hafturteil nach Schweden geflohen. Nun hat ihn Stockholm an die Türkei ausgeliefert. Ankara hatte im Gegenzug für eine NATO-Mitgliedschaft Forderungen gestellt.
Die deutsche Außenministerin hat an ihren türkischen Amtskollegen appelliert, die Gewaltspirale nicht weiter voranzutreiben. Die Türkei fordert ihrerseits Solidarität – und lässt den NATO-Beitritt Schwedens und Finnlands schleifen.
Eine mögliche Blockade durch die Türkei steht dem NATO-Beitritt von Schweden und Finnland immer noch im Weg. Nun melden Unterhändler jedoch eine Annäherung.
Die Türkei hat nach eigenen Angaben beinahe 500 kurdische Ziele im Irak und Syrien aus der Luft angegriffen. Die Militäroffensive richtet sich gegen die PKK, die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans.
Der türkische Präsident stellt kein Ende der Kämpfe gegen die kurdischen Milizen in Syrien in Aussicht. Innenministerin Faeser ruft bei ihrem Antrittsbesuch in Ankara zur Mäßigung auf. Auch Russland richtet mahnende Worte an die Türkei.
Die angegriffenen Regionen würden „als Stützpunkte von Terroristen genutzt“, heißt es aus Ankara. Die Türkei beruft sich dabei auf ihr Recht zur Selbstverteidigung.
Beim Regionalligaspiel zwischen Türkgücü München und den Amateuren des FC Bayern kommt es zu Ausschreitungen und einem Polizeieinsatz mit Schlagstöcken und Pfefferspray. Auslöser war ein Banner der Bayern-Fans.
Den Verdächtigen werden „Zerstörung der staatlichen Einheit“, „vorsätzliche Tötung“ und „Mordversuch“ vorgeworfen. Die 23 Jahre alte Hauptverdächtige soll die Tat zugegeben haben.
Eine Bombe in Istanbul hat am Sonntag Tote und Verletzte gefordert. Nicht nur das Tempo der Aufklärung der Tat irritiert – und weckt ungute Erinnerungen.
Seçimlere 8 ay kala İstanbul’u kana bulayan İstiklal Caddesi saldırısı, 2015’i hatırlayanlara “Biz bu filmi görmüştük” dedirtti. İçişleri Bakanı Soylu’nun alelacele yaptığı açıklamalar, kafaları daha da karıştırdı. İktidar saldırıdan sonra neden hemen Kobani’yi işaret etti?
Die türkische Regierung macht Kurden für den Anschlag in Istanbul verantwortlich - und indirekt auch die Vereinigten Staaten. Die beschuldigten kurdischen Organisationen weisen das entschieden zurück.
Die Polizei nahm nach eigenen Angaben mehr als 40 Personen fest. Die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK bestritt eine Verwicklung in den Bombenanschlag, bei dem sechs Menschen ums Leben gekommen waren.
Überwachungskameras machen die schnelle Identifizierung der mutmaßlichen Attentäterin möglich. Innenminister Soylu beschuldigt die USA, den Boden für das Attentat bereitet zu haben.
Bei einer Explosion im Stadtzentrum wurden sechs Menschen getötet und mehr als 80 verletzt. Die Regierung in Ankara macht militante Kurden aus Nordsyrien für den Anschlag verantwortlich. Die bestreiten eine Beteiligung.
Erdogan will seine Zustimmung zur NATO-Norderweiterung hinauszögern. Jedoch könnte in den nächsten Wochen ein Momentum für einen rascheren Beitritt von Schweden und Finnland entstehen.
Der neue schwedische Außenminister Tobias Billström spricht im F.A.Z.-Interview über die Verhandlungen mit der Türkei zum NATO-Beitritt – und begründet seine Abkehr von der feministischen Außenpolitik.
Erdogan ruft das „Jahrhundert der Türkei“ aus. Er verspricht eine Zeit der Wunder. Dabei sorgt er seit 20 Jahren für unser Elend.
Der schwedische Ministerpräsident Kristersson wirbt in Ankara für den NATO-Beitritt seines Landes. Doch der türkische Präsident Erdogan sieht noch nicht alle Bedingungen erfüllt.
Der neue schwedische Ministerpräsident reist zu Erdogan nach Ankara. Es geht um den NATO-Beitritt Schwedens – und darum, zu welchen Zugeständnissen Stockholm bereit ist.
Finnland blickt zuversichtlich auf das Ratifizierungsverfahren für seinen NATO-Beitritt. Das sagte der Unterstaatssekretär im finnischen Außenministerium der F.A.Z. Der skeptischen Türkei bietet er neue Gespräche an.
Die Türkei hat zuletzt wieder Bedenken an einer NATO-Mitgliedschaft von Schweden und Finnland geäußert und mit einer Blockade gedroht. Ein Treffen in Helsinki sollte nun strittige Fragen klären.
Verfolgung und Vertreibung prägen die Geschichte der Aleviten in der Türkei. Ankara will sie immer noch kleinhalten. Ein Besuch in Dersim – einer Provinz, die es nicht geben darf.
Die Türkei greift in ihrem Kampf gegen die kurdischen PKK- und YPG-Milizen immer wieder Gebiete im Irak und Syrien an. In diesem Fall sollen die Türken eine Ferienanlage getroffen haben.
Nach der Vertreibung des IS aus Nord-Syrien sollte sich in Raqqa alles zum Besseren wenden. Doch nicht nur Drogen und Korruption lassen die Menschen jede Hoffnung verlieren.
Um der NATO beizutreten, müssen Finnland und Schweden sich Erdogans Wünschen fügen. Unter Gegnern des türkischen Präsidenten macht sich Sorge breit.
In Schweden und Finnland wurden die Nachrichten vom NATO-Gipfel größtenteils mit Erleichterung aufgenommen. Nur in Stockholm droht eine Abgeordnete mit kurdischen Wurzeln der Regierung mit Konsequenzen.
Jeden Tag fällt Erdoğan und seinen Leuten etwas Neues ein, um von der traurigen Realität der Türkei abzulenken. Jetzt gibt es sogar eine Erklärung, warum die Geburtenrate sinkt.
Die Türkei werde während des NATO-Gipfels in Madrid die Einladung an Finnland und Schweden unterstützen, Bündnismitglied zu werden, teilte der finnische Präsident Sauli Niinistö mit. Doch Ankara verlangt Zugeständnisse.
Am Dienstag wollen sich erstmals die Anführer der Türkei, Finnlands und Schwedens in Madrid treffen. Der Druck auf eine Einigung steigt. An Russland sendet die Allianz ein weiteres Signal – mit Truppen.
Ali D. räumt am ersten Prozesstag vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf die von der Bundesanwaltschaft gegen ihn erhobenen Vorwürfe ein. Der Mann soll für türkische Nachrichtendienste gearbeitet haben.
Die Türkei ist ein unverzichtbarer Partner der NATO – aber auch ein schwieriger. Das zeigt sich auch in Syrien. Denn Präsident Erdogan nutzt seinen Spielraum skrupellos aus.
In Nordsyrien droht ein neuer Krieg. Die Türkei treibt eine Invasion gegen kurdische Kräfte voran. Deren militärischer Führer hofft auf diplomatische Gegenwehr im Ausland. Eine Begegnung.