Litauen sieht „neue Etappe der Eskalation“
Polens osteuropäische Nachbarn in EU und NATO versichern Warschau ihrer Solidarität. Die Schuld für den Vorfall im Osten Polens geben sie eindeutig Russland – mit einer Ausnahme.
Polens osteuropäische Nachbarn in EU und NATO versichern Warschau ihrer Solidarität. Die Schuld für den Vorfall im Osten Polens geben sie eindeutig Russland – mit einer Ausnahme.
Ungarn hat sich zu wichtigem Standort für die internationale Autoindustrie entwickelt.
Der Außenminister reist nach Moskau, um über neue Gaslieferungen zu sprechen. Die relative Nähe seiner Regierung zum Kreml könnte dabei helfen. Budapest ist sehr abhängig von dem fossilen Brennstoff.
Der ungarische Außenminister Szijjártó erfährt bei seinem Besuch in Wien Widerspruch. Es geht vor allem um die Haltung zu Russland. Seinen Orden aus dem Kreml will er behalten.
Sanktionen gegen Russlands Atomindustrie sind nicht mehrheitsfähig. Länder wie Frankreich oder Ungarn arbeiten weiter mit dem russischen Staatskonzern zusammen.
Die ungarische Regierung bekräftigt ihr Festhalten an Gas- und Ölimporten aus Russland. Gleichzeitig sieht sich Außenminister Szijjártó in Zentralasien nach Alternativen um.
Die ungarische Regierung bekräftigt ihr Festhalten an Gas- und Ölimporten aus Russland. Gleichzeitig sieht sich Außenminister Szijjártó in Zentralasien nach Alternativen um.
Der ungarische Außenminister steht wegen Berichten über Cyberattacken unter Druck, die dem Anschein nach aus Russland kommen. Auch in anderen Ländern rücken mutmaßliche Spionagetätigkeiten Moskaus in den Blick.
Aus Hauptstädten Mitteleuropas kommen Solidaritätsadressen an die Ukraine. Kritik an Russland fällt manchen aber schwer – ganz besonders in Budapest.
Russlands staatlicher Energieriese Gazprom sieht in Südosteuropa und der Türkei einen wichtigen Absatzmarkt. Mit neuen Leitungen und Lieferverträgen festigt er seine Stellung.
Mehrere EU-Staaten halten Budapest vor, es diskriminiere mit einem neuen Gesetz sexuelle Minderheiten. Orbáns Außenminister entgegnet: Es dürfe nicht sein, dass Kinder durch sexuelle „Propaganda“ verdreht würden.
Allein der individuelle Zugang zum Menschenrechtsgerichtshof für Bürger der Mitgliedsstaaten zeige, wie positiv sich eine Mitgliedschaft auswirke.
Ungarns Außenminister hofft, dass die Beziehungen zwischen Ungarn und Amerika so gut bleiben wie unter Donald Trump. Kritik will er sich nicht gefallen lassen. Die zeige ein Mangel an Vertrauen in sein Land.
Die Regierung in Ungarn feiert den Kompromiss im Haushaltsstreit als Sieg. Man habe gewonnen, weil man für die nationalen Interessen gekämpft habe, heißt es. Die Opposition stimmt nicht mit ein: Was habe Orbán schon gewonnen, fragt sie.
Das Verhältnis zwischen Berlin und Budapest war lange angespannt. Noch immer sind sich die Regierungen in vielen Fragen uneins. Doch die Außenminister beider Länder bemühen sich um einen konzilianteren Ton.
Schließt die renommierte Central European University auf Drängen der ungarischen Regierung? Das behauptet sie zumindest. Doch ob Viktor Orbán tatsächlich einen Vorteil aus dem Weggang zieht, bleibt fraglich.
Migrationsströme besser lenken, legale Einwanderung ermöglichen – das soll das erste weltweite Abkommen zu diesem Thema erreichen. Es ist allerdings nicht bindend, und nach Amerika will vielleicht auch Ungarn noch aussteigen.
Die Türkei zeigt sich verärgert über Forderungen nach einem Aus der EU-Beitrittsverhandlungen. Beim Treffen der EU-Außenminister macht Europaminister Çelik Deutschland schwere Vorwürfe.
Mit deutlichen Worten reagiert Ungarn auf die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs zur Flüchtlingsverteilung. Ausgerechnet aus der Slowakei waren moderatere Töne zu vernehmen.
Mit Entsetzen reagieren internationale Politiker und Medien auf den Anschlag in Berlin. Ein viel gefürchteter „Albtraum“ sei in der deutschen Hauptstadt wahr geworden.
Mit der Grenzschließung setzt Ungarn Slowenien unter Handlungsdruck. Aus Kroatien kommen bereits erste Busse mit Flüchtlingen dort an. Der Sicherheitsrat des Schengen-Landes berät am heutigen Samstag über die neue Lage.
Ungarn hat an der Grenze zu Kroatien einen Stacheldrahtzaun gebaut. Ab Mitternacht sollen keine Flüchtlinge mehr über die grüne Grenze vom einen in das andere EU-Land reisen können.
Kroatien zieht die Notbremse. Angesichts Tausender Flüchtlinge hat das Land seine Grenzen zu Serbien fast komplett geschlossen. Ungarn hat wiederum mit dem Bau eines Stacheldrahtzauns an Grenze zu Kroatien begonnen.
Der Holocaust-Vergleich des österreichischen Bundeskanzlers Faymann mit der ungarischen Flüchtlingspolitik führt zu größter Verstimmung zwischen Wien und Budapest.
Die Ankündigung sorgte für heftige Proteste: Die Regierung in Budapest hatte angekündigt, Ungarn wolle das europäische Flüchtlingsabkommen aussetzen. Nur einen Tag später macht das Land einen Rückzieher.
Gegen die Einreise illegaler Migranten will Ungarn an seiner Grenze zu Serbien einen Zaun errichten. Die Zahl der Einwanderer habe sich verzwanzigfacht. Wegen der ungarischen Geschichte ist das Vorgehen besonders delikat.
Vergleichbare Sanktionen gegen einen Verbündeten und EU-Staat finden sich in jüngerer Vergangenheit nicht: Die Vereinigten Staaten haben mehrere ungarische Regierungsbeamte mit Einreiseverboten belegt. Die Hintergründe sind nebulös.
Ungarns Ministerpräsident Orbán will seine Vorgänger dafür zur Rechenschaft ziehen, dass sein Land kurz vor der Zahlungsunfähigkeit stand - dafür will er Strafgesetze rückwirkend ändern. Die leidgeprüften Bürger scheint das nicht zu stören.
KESZTHELY, 2. August. Drei frühere ungarische Ministerpräsidenten müssen mit Anklagen rechnen, wenn Wirklichkeit wird, was die nationalkonservative Regierung Orbán zu tun beabsichtigt: Sie will ihre sozialistisch-liberalen Vorgängerregierungen ...