Merkels folgenschwerer Fehler
Angela Merkel hatte nie den geringsten Zweifel, dass die CDU sich nach rechts kompromisslos abgrenzen müsse. Das danken ihr viele Wähler bis heute. Aber sie machte einen Fehler, der sich nun rächt.
Angela Merkel hatte nie den geringsten Zweifel, dass die CDU sich nach rechts kompromisslos abgrenzen müsse. Das danken ihr viele Wähler bis heute. Aber sie machte einen Fehler, der sich nun rächt.
Die CDU leckt ihre Wunden, das Orkantief zieht weiter, und Bernie Sanders hat ein Heimspiel. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Der Rückzug von Annegret Kramp-Karrenbauer wirbelt auch das ARD-Programm kräftig durcheinander. Der „Brennpunkt“ verpasst allerdings die beste Frage. Und bei „Hart aber fair“ ist Frank Plasberg wieder zurück – und verkörpert alte Probleme.
Die CDU brauche den Verein am rechten Rand nicht, sagt Saarlands Ministerpräsident. Ob der Rückzug von Kramp-Karrenbauer der Partei wieder Aufwind verschafft, ist aber noch unklar – bei der Sonntagsfrage legt eine andere Partei zu.
Kanzlerin will Kramp-Karrenbauer nicht mehr werden, aber auch ihr Zeitplan für die Übergabe des CDU-Vorsitzes wird kritisiert. Und bei der Suche nach einem Nachfolger kommen alte Fronten zum Vorschein.
Mit ihrem Rückzug als CDU-Chefin zieht Annegret Kramp-Karrenbauer die Konsequenz aus dem massiven Autoritätsverlust infolge des Thüringen-Debakels. Ihrer Partei beschert sie damit eine tiefe Führungskrise.
Kramp-Karrenbauer will die CDU führen, bis ein Nachfolger gefunden ist. Ihre möglichen Nachfolger halten sich bislang bedeckt. Die Kanzlerin dankt ihrer Nachfolgerin an der Parteispitze.
Die FDP erholt sich nur langsam vom Thüringen-Debakel. Sie will aber daran festhalten, Bodo Ramelow nicht zum Ministerpräsidenten zu wählen.
Mit Annegret Kramp-Karrenbauer schien die CDU ihre ideale Integrationsfigur gefunden zu haben. Doch die Vorsitzende agierte zunehmend glücklos und ungeschickt. Jetzt zog sie die Reißleine.
Annegret Kramp-Karrenbauer zieht sich vom CDU-Vorsitz zurück. Schlägt nun die Stunde von Armin Laschet? Versuchen Friedrich Merz und Jens Spahn abermals ihr Glück? Sieht sich Markus Söder als Kanzlermacher? Und darf Angela Merkel noch mitreden? Ein Überblick.
Die CDU-Parteivorsitzende hatte heute überraschend ihren Rückzug von der Parteispitze angekündigt. Außerdem gab sie bekannt, sich nicht als Kandidatin für das Kanzleramt aufstellen zu lassen.
Annegret Kramp-Karrenbauer zieht sich vom CDU-Vorsitz zurück. Schlägt nun die Stunde von Armin Laschet? Versuchen Friedrich Merz und Jens Spahn abermals ihr Glück? Sieht sich Markus Söder als Kanzlermacher? Und darf Angela Merkel noch mitreden? Ein Überblick.
Die CDU-Vorsitzende hat überraschend angekündigt, sich vom Parteivorsitz zurückzuziehen und auf die Kanzlerkandidatur der Union zu verzichten. Wie erklärt sie ihre Entscheidung? Verfolgen Sie ihr Statement im Livestream.
Thüringen hat die Schwächen der CDU-Führung noch einmal offenbart. Annegret Kramp-Karrenbauer ist an der Trennung von Parteiamt und Kanzleramt gescheitert.
Die CDU-Vorsitzende Kramp-Karrenbauer will nicht Kanzlerkandidatin der Union werden. Im Sommer will sie den Parteivorsitz abgeben. Sie soll auf Wunsch der Kanzlerin Verteidigungsministerin bleiben.
Nach dem faktischen Zerfall der Sozialdemokraten droht dieses Schicksal durch die Diskussion um Thüringen jetzt auch der Union. Sie hat Prinzipien durch symbolischen Aktionismus ersetzt.
Die frühere Führung von Sinn Fein war in den Terror der „Irisch Republikanischen Armee“ verstrickt. Die heutige Vorsitzende Mary Lou McDonald kommt aus einem anderen Milieu. Sie hat die Partei salonfähig gemacht.
In Berlin sagen Union und SPD den Politikern in Erfurt, wie es jetzt weitergeht. Die Linke stellt Bedingungen für eine neue Kandidatur Ramelows – und die AfD überlegt, ihn zu wählen und so unmöglich zu machen.
Die Staatspraxis am Beispiel Thüringen zeigt: Die demokratische Form muss gewahrt bleiben.
Von der Finte der Thüringer AfD wollen CDU und FDP überrascht gewesen sein. Dabei sagt die AfD, ihr sei geholfen worden.
Waren die bürgerlichen Parteien in Thüringen zu dumm für ihren Job? Oder waren sie in Wirklichkeit durchtrieben? Auf jeden Fall haben sie eine wichtige politische Währung verspielt: ihre Glaubwürdigkeit.
Die Beschlüsse des Koalitionsausschusses zu Thüringen sind bemerkenswert. Warum mischt sich die Bundesregierung in die Verhältnisse in einem Bundesland ein?
Wegen seiner Reaktion auf die Ministerpräsidentenwahl in Thüringen wurde Christian Hirte heftig kritisiert. Nun drang die Kanzlerin auf seine Entlassung. Die SPD begrüßt die Entscheidung, hat aber noch „viele schwerwiegende Fragen“ an die CDU.
Dem FDP-Vorsitzenden ist es gelungen, den Landesverband in Thüringen auf Linie zu bringen. In einem Krisengespräch drohte Christian Lindner sogar mit seinem Rücktritt.
Trotz des „toxischen Polit-Supergaus“ in Thüringen bricht die Kernklientel der FDP nicht mit der Partei. Christian Lindner bekommt sogar Lob.
Der Vorstand der FDP hat dem Parteivorsitzenden Christian Lindner mehrheitlich das Vertrauen ausgesprochen. Lindner war nach den Vorgängen rund um die Ministerpräsidentenwahl in Thüringen stark unter Druck geraten.
Annegret Kramp-Karrenbauer versucht sich in Thüringen an einer Schadensbegrenzung, die ihre schwierige Lage eher noch deutlicher macht. Auch in Berlin haben viele den Eindruck: Die CDU-Vorsitzende steckt in der Klemme.
Der Parteivorstand der Liberalen votierte auf die Vertrauensfrage von Partei- und Fraktionschef Christian Lindner mit 33 mal „Ja“, einmal „Nein“ und zwei Enthaltungen.
Mit der Forderung war die CDU-Vorsitzende Kramp-Karrenbauer zur Thüringer Fraktion gefahren. Die Alternative steht offenbar fest.
Die CDU darf sich nicht mit einer rechtsradikalen Partei einlassen. Auch die FDP hätte die Folgen vorher bedenken müssen. Höckes Coup in Erfurt wurde für beide Parteien zum Desaster.
Ganz knapp liegt Pete Buttigieg bei den Vorwahlen der Demokraten am Ende vor Bernie Sanders. Der Parteivorsitzende will die Ergebnisse von Iowa überprüfen lassen.
Der Frankfurter FDP-Chef Thorsten Lieb glaubt, dass seine Partei nach dem Desaster in Thüringen gerade noch rechtzeitig die Kurve bekommen hat. Dass der Parteivorsitzende Christian Lindner neu um Vertrauen bittet, hält er für richtig.
Wegen der Vorgänge in Thüringen will Christian Lindner im FDP-Vorstand die Vertrauensfrage stellen. Auch die Bundesführung seiner Partei müsse nach diesem Vorfall neu legitimiert werden.
Nach nur einem Tag im Amt kündigt der neue Thüringer Ministerpräsident Thomas Kemmerich seinen Rücktritt an. Die FDP-Fraktion will dafür einen Antrag auf Auflösung des Landtags stellen, um Neuwahlen herbeizuführen.
Die Erfurter Ereignisse bieten der SPD Gelegenheit, zügig das Ende der Berliner Koalition zu betreiben. Schnell raus könnte aber auch bedeuten: noch schneller rein in die Bedeutungslosigkeit.
Ministerpräsident mit AfD-Hilfe: Die Wahl von FDP-Politiker Thomas Kemmerich wird zur Belastungsprobe für die Liberalen. Einen Rücktritt schließt der neue Regierungschef aus. Nun will der Parteivorsitzende Christian Lindner mit ihm sprechen.