Die SPD verliert und verliert und verliert
Viele Parteien haben Mitglieder verloren; doch nirgends ist es so schlimm wie bei der SPD. Inzwischen gibt es mehr Genossen über 80 als unter 30.
Viele Parteien haben Mitglieder verloren; doch nirgends ist es so schlimm wie bei der SPD. Inzwischen gibt es mehr Genossen über 80 als unter 30.
Die CDU nahm bewegt Abschied von Annegret Kramp-Karrenbauer. Nur die Kanzlerin richtete kein Wort des Dankes an sie. Was war da los?
Die Kanzlerin nennt es faszinierend, Politik nicht planen zu können und morgens nicht zu wissen, wie der Abend aussieht. Nur für ihren eigenen Weg hat das nie gegolten. Warum ihr geplanter Abgang funktionieren könnte.
Armin Laschet gilt als perfekte Kopie der Kanzlerin. In Wirtschaftsfragen stimmt das nur bedingt. Das könnte nach der Bundestagswahl noch für manche Überraschung sorgen.
In der CDU glaubt niemand, dass die Wahlniederlage von Friedrich Merz die Partei ernsthaft spalten könnte. Aber jetzt sind die Merz-Anhänger selbst gespalten.
Beim Landesparteitag der baden-württembergischen CDU wirbt der neue Bundesvorsitzende Laschet offensiv um die mittelständische Wirtschaft und Anhänger seines Konkurrenten Merz. Mit Blick auf die Bundestagswahl warnt er vor Rot-Rot-Grün.
Bei der virtuellen Mitgliederversammlung der hessischen Grünen ist Bettina Hoffmann auf Platz eins der Landesliste gewählt worden. Mit ihr an der Spitze zieht die Partei in den Bundestagswahlkampf.
Mit dem guten Briefwahl-Ergebnis für Armin Laschet können alle zufrieden sein, sogar die Anhänger von Friedrich Merz. In ein paar Wochen wird aber schon wieder abgestimmt.
Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident wertete sein Ergebnis und die hohe Beteiligung als „ein Signal der Einheit der Union“. Als neuer Parteichef wolle er die verschiedenen Strömungen in der Partei zusammenbringen.
Ein Gespräch mit dem neuen CDU-Vorsitzenden Armin Laschet über die Einbindung des unterlegenen Konkurrenten, die Kanzlerkandidatur, den Kampf gegen Corona, sein Verhältnis zu Russland, die Seidenstraße – und über Twitter.
Die AfD will die drohende Beobachtung durch den Verfassungsschutz verhindern. Sie klagt darum vor dem Verwaltungsgericht Köln. Der frühere Brandenburger AfD-Chef Kalbitz scheitert vor Gericht und bleibt vorerst ausgeschlossen.
Die Vorsitzenden von CDU und CSU haben kein Talent für Inszenierungen? Von wegen!
Wahl Armin Laschets zum CDU-Parteivorsitzenden +++ Lehrer und die Digitalisierung +++ Wie weiter in der Pandemie? +++ FDP am Abgrund +++ Corona und Glaube
Der unterlegene Kandidat um den CDU-Vorsitz bedauert in einem Schreiben an die Parteimitglieder „Irritationen“ um seine künftige Rolle. Zur Kanzlerkandidatur äußert Friedrich Merz sich nicht.
Die CDU in Baden-Württemberg wollte Friedrich Merz als Parteichef. Es wurde Armin Laschet. Für die Spitzenkandidatin im Südwesten, Susanne Eisenmann, ist das Ergebnis die zweite Niederlage binnen weniger Tage.
Trotz der Niederlage bei der Vorsitzendenwahl hält die Werteunion an Friedrich Merz fest und befürchtet eine Austrittswelle aus der CDU. Eine Umfrage sieht derweil viel Zustimmung für Armin Laschet.
„Devisenmärkte mögen Kontinuität“, schreibt eine Bank nach dem Wochenende mit der Wahl von Armin Laschet zum CDU-Vorsitzenden. Das könnte den Wechselkurs des Euro mittelfristig stützen. Andere Analysten heben hervor, wichtiger für die Märkte sei die Frage der Kanzlerkandidatur.
Die CDU braucht ein stärkeres Profil in der Wirtschaftspolitik, um die Zukunft zu gewinnen. Das wird nur im Team zu schaffen sein.
Der Parteitag verlief ohne größere Pannen, entsprechend selbstbewusst gibt sich die CDU nun – und kündigt digitale Schlagkraft an.
Auch wenn die CDU nun einen neuen Chef hat, im Innern bleibt es angespannt, weil sich einer seine Niederlage nicht eingesteht. Der Kreml hat Alexej Nawalnyj festgenommen. Der Newsletter für Deutschland am Montag.
Der künftige CDU-Vorsitzende Armin Laschet steht nun vor zwei Herausforderungen. Zum einen muss er Friedrich Merz einbinden, zum anderen seine Umfragewerte verbessern. Nur dann dürfte er Kanzlerkandidat werden.
Armin Laschet dürfte es der SPD im Kampf um ein Links-Bündnis schwermachen, zu gering ist die Reibungsfläche. Genau die stellen die Sozialdemokraten nun aber in den Vordergrund.
Findet die CDU nach dem Parteitag zur Einigkeit zurück? Was wird aus Friedrich Merz? Und was bedeutet die Wahl Armin Laschets für die Kanzlerkandidatur? Fragen an den CSU-Vorsitzenden Markus Söder.
Die CDU zeigt, wie ein digitaler Parteitag geht. Auch wenn ein Mann aus Sinzig vergeblich vor seinem Bildschirm eine Frage stellen will.
Nach seiner Niederlage bietet Friedrich Merz dem künftigen Parteichef Armin Laschet an, Wirtschaftsminister in Merkels Kabinett zu werden. Ein Zeichen der Befriedung ist das nicht.
Die Wahl um den CDU-Parteivorsitz hat Friedrich Merz verloren. Dem Sieger Armin Laschet hat er nun angeboten, als Wirtschaftsminister in die Bundesregierung einzutreten – und zwar in die jetzige. Die Kanzlerin will ihr Kabinett allerdings nicht umbilden.
Nach seinem knappen Wahlsieg muss Armin Laschet die CDU einen. Das wird nicht leicht, wie die Reaktion von Friedrich Merz zeigt. Jens Spahn erhält bei der Wahl zum Vize-Parteichef derweil einen Denkzettel.
Nach der Wahl zum neuen CDU-Vorsitzenden richten sich die Augen der Wirtschaft auf Armin Laschet. Führende Stimmen fordern von ihm zuvorderst eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Landes.
So eindeutig Armin Laschet sich gegen Friedrich Merz durchsetzen konnte, so gespalten bleibt die Partei. Laschet wird die Kanzlerkandidatur ansteuern. Die Entscheidung darüber fällt in den Landtagswahlen.
In seiner langen politischen Karriere wurde Armin Laschet schon oft unterschätzt. Doch geschadet hat ihm das nicht. Im Gegenteil.
„Bildung, Bildung, Bildung“, so lautet ein Kapitel in dem jüngsten Buch von Friedrich Merz. Über den Status einer Dienstmagd kommt sie jedoch nicht hinaus. Das Kulturleben bleibt unerwähnt.
Annegret Kramp-Karrenbauer wäre vielleicht noch die CDU-Vorsitzende der Zukunft und sogar Kanzlerin, wenn sie es gewollt hätte. Aber sie wollte Angela Merkel nicht stürzen.
Zu Beginn des CDU-Parteitags gibt es viel Schulterklopfen für die scheidende Vorsitzende Kramp-Karrenbauer – nur Angela Merkel spricht lieber über ihre eigenen Leistungen. Und Markus Söder vom spannenden Aufstieg.
Kurz vor dem CDU-Parteitag haben sich führende Unionspolitiker dafür ausgesprochen, die Entscheidung über die Kanzlerkandidatur erst nach den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz am 14. März zu fällen.
In der Corona-Krise sei zu viel Zeit vertrödelt worden, während sich die drei Kandidaten für den CDU-Vorsitz „in Glanz und Gloria“ ergangen hätten. Auch die Arbeit der CDU-Minister Spahn und Altmaier kritisieren die SPD-Politiker.
In der Frage der Unions-Kanzlerkandidatur wollen sich Friedrich Merz und Norbert Röttgen noch nicht festlegen. „Theoretisch“ sei auch ein Kanzlerkandidat aus den Reihen der CSU möglich, sagte Merz.