Die arme Provinz!
Was bedeutet der Wahlsieg der CDU in Sachsen-Anhalt für die Bundestagswahl? Das wollte Frank Plasberg von seinen Gästen wissen. Eine Antwort lautet: Die Hauptstädter verstehen den Rest des Landes kaum noch.
Was bedeutet der Wahlsieg der CDU in Sachsen-Anhalt für die Bundestagswahl? Das wollte Frank Plasberg von seinen Gästen wissen. Eine Antwort lautet: Die Hauptstädter verstehen den Rest des Landes kaum noch.
Mit dem Gegensatz zwischen „Ossis“ und „Wessis“ ließ sich die Wahl in Sachsen-Anhalt nicht mehr gewinnen. Für die Linkspartei ist das ein Problem, baute sie darauf doch viele ihrer Erfolge auf.
Die SPD empfindet ihr Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt als „wirklich furchtbar“. Nun soll Olaf Scholz die Partei retten. Der gibt sich betont zuversichtlich.
Wahlforscher teilen die Erklärung der Grünen, die Partei sei in Sachsen-Anhalt Opfer der Polarisierung zwischen CDU und AfD geworden. Doch das Problem der Grünen im Osten reicht tiefer.
Die Freien Demokraten wollen nur in eine Regierung eintreten, wenn ihre Stimmen dort den Ausschlag geben. Eine „Komfortkoalition“ kommt laut dem Bundesvorsitzenden Lindner und der Landeschefin Hüskens nicht in Frage.
Der Erfolg in Sachsen-Anhalt dürfte in der CDU die Debatte darüber beruhigen, ob Armin Laschet der richtige Kanzlerkandidat ist. Aber wird nun auch Markus Söder auf Störfeuer verzichten?
Hohe Ziele hatte sich die SPD für die Wahl nicht gesteckt: Hauptsache zweistellig, dachten viele Genossen. Doch nicht mal das klappte. Und jetzt? Das scheint man in der Partei nicht so recht zu wissen.
Wäre ihr Traum vom zweistelligen Grünen-Ergebnis in Sachsen-Anhalt wahr geworden, dann hätte die Kanzlerkandidatin anderes Ungemach vergessen machen können. Es kam anders.
Es sieht so aus, als könnte Israel einen neuen Ministerpräsidenten bekommen. Das macht vielen Bürgern Hoffnung. Doch Benjamin Netanjahu wird bleiben.
Annalena Baerbock wird für ihren Vorschlag zum Benzinpreis gescholten. Dabei liegen die Parteien gar nicht allzu weit auseinander.
Was Unvereinbarkeit bedeutet, wird nach rechts gnadenloser beurteilt als nach links. Über Erfolg oder Misserfolg der Abgrenzung entscheidet aber nicht Strenge, sondern die Qualität der Begründung.
Armin Laschet grenzt die CDU nach rechts ab – und hofft, dass sich manches Problem von selbst erledigt. Es ist nicht das erste Mal, dass der Parteivorsitzende abwartet, bis sich die Dinge in seine Richtung wenden.
Bei den Hessischen Grünen ist der Parteivorsitz kein Ehrenamt und wird entsprechend entlohnt. In Hessen stehen die Chancen auf weitere Lockerungsschritte gut. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
In fast allen hessischen Landesverbänden ist der Vorsitz ein Ehrenamt. Nur die Grünen bezahlen ihre Spitzenleute – und sind nicht kleinlich.
Vor den Landtagswahlen durfte sich der CDU-Vorsitzende Armin Laschet bei Sandra Maischberger mit den Fragen des politischen Gegners beschäftigen. Dagegen ist nichts zu sagen – wenn man nur Antworten hätte.
Robert Habeck denkt im Literaturhaus an sich, seine Partei und sein Land – und gibt zu, dass sein Buch „Von hier an anders“ durchaus als Hintergrund für die Aufstellung als Kanzlerkandidat gedacht war.
In der Frankfurter FDP ist mit Blick auf die mögliche Koalition jetzt Überzeugungsarbeit angesagt – vor allem in den eigenen Reihen. Eine schwere Aufgabe, die jedoch hausgemacht ist.
Vor der Wahl in Sachsen-Anhalt fordert Kanzlerkandidat Armin Laschet eine klare Abgrenzung von der AfD. Und er distanziert sich vom neuen Vorsitzenden der WerteUnion, Max Otte – mit dem die CDU keine Gespräche führen wolle.
Der Bundesfinanzhof verkündet, ob die Rentenbesteuerung rechtmäßig ist. Vor der Wahl in Sachsen-Anhalt wird über den Erfolg rechter Parteien im Osten gestritten. Und Merkel spricht mit Macron über Sanktionen gegen Belarus. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Die FDP-Basis am Main verhagelt den Koalitionären den geplanten Neustart. Wie geht es nun weiter?
Die hessische Linkspartei hat Janine Wissler auf Platz 1 der Kandidatenliste für die Bundestagswahl gewählt. Sie war Ende Februar zur neuen Co-Vorsitzenden der Linkspartei gewählt worden.
Staatsanwälte ermitteln gegen mehrere Betreiber von Corona-Testzentren. Haben sie mehr Schnelltests abgerechnet, als sie vorgenommen haben?
Auf dem Parteitag der Linken in Gießen sind Petra Heimer und Jan Schalauske als Parteivorsitzende bestätigt worden. Zudem haben die Delegierten mit großer Mehrheit einen Leitantrag verabschiedet.
Die Stellungnahme von Grünen, SPD und Volt zu neuen Koalitionsgesprächen mit der Frankfurter FDP ist freundlich. Eine andere Frage ist, was die Liberalen realistisch erreichen können.
Nach dem Nein ist wohl vor dem nächsten Ja: Grüne, SPD und Volt sind bereit zu neuen Gesprächen mit der FDP. Am Wochenende wollen sich die möglichen Partner zusammensetzen.
Auch Jugendliche ab zwölf Jahren können ab Juni geimpft werden. Deutschland setzt den Petersberger Dialog mit Russland aus. Und die Fußball-Nationalmannschaft reist in ihr EM-Trainingslager nach Österreich. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Am Tag nach dem überraschenden Votum der Frankfurter Liberalen, den Koalitionsvertrag abzulehnen, herrscht bei allen Beteiligten Ratlosigkeit. Auch bei der FDP. Niemand weiß, wie es weitergehen soll.
Nach Habecks Tabubruch stellen auch die Grünen wieder klar: Die Friedhofsruhe im Osten der Ukraine hat niemand zu stören. Jedenfalls nicht von Berlin aus.
In Uni-Städten ist es für junge Leute oft eher eine taktische Frage, ob sie grün oder links wählen. Verdächtig ist den gut situierten Anhängern der Grünen die sozialistische Umverteilungs-Linke.
Die verspätete Meldung von Nebeneinkünften habe sie „tierisch“ geärgert, sagt Annalena Baerbock. Die Kanzlerkandidatin der Grünen zeigt im Gespräch mit Sandra Maischberger, wie professionell der Umgang der Politik mit den an sie gestellten moralischen Ansprüchen sein kann.
Der Vorstand der Frankfurter Grünen brach die Mitgliederversammlung zum Koalitionsvertrag in Frankfurt in der Nacht abrupt ab. Zuvor hatte die FDP dem Vertragswerk eine Absage erteilt. Dieses „schwerwiegende Ereignis“ müsse nun erst einmal besprochen werden, hieß es bei den Grünen.
Paukenschlag im Frankfurt-Zeilsheimer Saalbau: Die FDP-Basis lehnt den Koalitionsvertrag ab, den die Grünen mit der FDP, SPD und Volt verhandelt haben. Die Debatte zuvor war kontrovers, aber sachlich.
Beim Parteitag der Frankfurter SPD geht es am Mittwochabend harmonisch zu. Die Genossen stimmen dem Koalitionsvertrag mit großer Mehrheit zu und nominieren ihre Kandidaten für den Magistrat.
Mit seiner Idee, die Ukraine mit „Defensivwaffen“ zu beliefern, hat der Grünen-Vorsitzende seine Partei in Unruhe versetzt. Manche sprechen von einem Missverständnis, andere pochen auf grüne Grundwerte.
Die Aufregung über den Vorstoß des Parteivorsitzenden der Grünen kann nicht verdecken: Die Gefahr für den Frieden in Europa geht von Putin aus.