Merz scholzt nicht und ist stolz darauf
Früher war Friedrich Merz beliebt dafür, dass er Klartext spricht. Jetzt hat der CDU-Chef damit öfters Probleme. Wie kommuniziert er, und wer berät ihn überhaupt?
Früher war Friedrich Merz beliebt dafür, dass er Klartext spricht. Jetzt hat der CDU-Chef damit öfters Probleme. Wie kommuniziert er, und wer berät ihn überhaupt?
Boris Rhein will keinen Streit – aber auch keine Überraschungen durch seinen Parteichef Friedrich Merz. Wie Rhein im hessischen Wahlkampf trotzdem die AfD für sich nutzt.
Ungarns Ministerpräsident spielt in einem Auftritt in Siebenbürgen auf Großungarn an. Mit einer weiteren Bemerkung verärgert Viktor Orbán nicht nur Rumänien, sondern auch die Slowakei und die Tschechische Republik.
Innerhalb der türkischen Opposition gerät der CHP-Vorsitzende Kılıçdaroğlu massiv unter Druck. Der erfolglose Präsidentschaftskandidat soll einer rechtsradikalen Partei das Innenministerium versprochen haben.
Die hessische CDU diskutiert nach den Äußerungen von Friedrich Merz über den Umgang mit der AfD – und fragt sich, wieso der Parteivorsitzende ständig missverstanden wird.
Friedrich Merz’ Äußerung zum Umgang mit der AfD ruft weiter Kritik aus den eigenen Reihen hervor. Der CDU-Politiker Tobias Hans attestiert ihm mangelnde Führungsstärke – und spricht vom „Abschied vom Kurs der Mitte“.
Pedro Sánchez und Oppositionsführer Feijóo sehen sich als Wahlsieger. Doch keiner hat eine Mehrheit. Der katalanische Separatist Carles Puigdemont könnte bald wieder in Madrid eine Rolle spielen. Auch von Neuwahlen ist schon die Rede.
Von der „Brandmauer“, die in der CDU beschworen wird, weiß man derzeit nicht, ob sie zum eigenen Parteivorsitzenden errichtet werden soll oder zur AfD. Das kann nicht gut gehen.
Politiker anderer Parteien, aber auch aus der Union, zeigen sich entsetzt über die Äußerungen von CDU-Parteichef Merz zu einer Zusammenarbeit mit der AfD auf kommunaler Ebene. Merz selbst schwächt seine Aussage ab.
Keir Mather hat für Labour seinen nordenglischen Wahlkreis gewonnen und wird jüngster Abgeordneter im Unterhaus. Der politische Gegner hat ihn schon ins Visier genommen.
Vor einer Nachwahl im Norden Englands tut sich die Kandidatin der regierenden Konservativen schwer. Alte Gewissheiten gelten auch im ländlichen Raum nicht länger.
Grüne und Sozialdemokraten wollen bei der vorgezogenen niederländischen Parlamentswahl gemeinsam antreten. Als Spitzenkandidat ist unter anderem EU-Vize-Kommissionspräsident Frans Timmermans im Gespräch.
Die Pannenwahl in Berlin beschäftigt das Verfassungsgericht. Es gibt neue Daten zum Stand des Ausbaus der Windkraft in Deutschland. Und die Tour de France geht in die heiße Phase. Der F.A.Z.-Newsletter.
Der ehemalige Parteivorsitzende rechnet mit sinkenden Umfragewerten der AfD. Eine Kanzlerkandidatur von Alice Weidel hält er für wahrscheinlich, aber die Partei habe „keine reale Machtoption“.
Angesichts schlechter Umfragewerte versucht sich die Linke von Sahra Wagenknecht abzugrenzen. Die Aktivistin Carola Rackete soll auf einem Spitzenplatz der Partei bei der Europawahl antreten.
Die Aktivistin wurde bekannt, als sie als Kapitänin des Schiffs Sea-Watch 3 mit geretteten Migranten nach wochenlangem Warten in den Hafen von Lampedusa einlief – trotz Verbots der italienischen Behörden.
Die Vorsitzende der Linkspartei bezeichnet die Forderung des CDU-Generalsekretärs nach schneller Bestrafung von Gewalttätern als blanken Populismus. Kritik kommt auch vom Richterbund.
SPD-Ministerpräsident Stephan Weil kritisiert das Ehegattensplitting als Relikt aus vergangenen Zeiten. Der Bundesfinanzminister widerspricht.
Vor 60 Jahren hielt Egon Bahr eine der bedeutendsten Reden der deutschen Nachkriegsgeschichte: Was seitdem aus der Parole „Wandel durch Annäherung“ wurde. Ein Gastbeitrag.
Zu viele Vorschriften behindern nach Ansicht der Frankfurter FDP den Wohnungsbau. Zum Auftakt des Landtagswahlkampfs diskutiert ein Parteitag aber auch ausführlich über mehr Mitsprache für die Mitglieder.
Für Normalverdiener solle es in der Steuerpolitik keine Verschlechterung geben, betont der Bundeskanzler. Kurz vor seinem Urlaub stellt sich Olaf Scholz am Freitage den Fragen der Hauptstadtpresse.
Der Rat für deutsche Rechtschreibung befasst sich mit Gendersprache. Noch ein Auftritt von Olaf Scholz vor der Hauptstadtpresse, dann startet Berlin endgültig in die Sommerpause. Und: Die Ahrtal-Katastrophe ist zwei Jahre her. Der F.A.Z.-Newsletter.
Das Ende der niederländischen Regierung hat für viele freie Parteiposten gesorgt. Ruttes Nachfolge steht bereits fest – und auch andere Kandidaten bringen sich in Position.
Die Unruhen lassen die Rechtspopulistin in neuem, staatsmännischen Licht erscheinen. Das Hetzen überlässt sie fortan anderen.
Die finnische Finanzministerin von den rechtspopulistischen Basisfinnen entschuldigt sich für rassistische Einträge auf einem Blog. Der Ministerpräsident spricht ihr trotz allem das Vertrauen aus.
CDU-Chef Friedrich Merz gibt mit der Personalie Carsten Linnemann eine klare Linie vor – und eine Antwort auf die K-Frage. Ein Rechtsruck? Jedenfalls ein Ruck, der überfällig war.
Der Wechsel des CDU-Generalsekretärs zeigt: Die Lage ist ernst. Auch für den Vorsitzenden. Denn längst macht sich Ernüchterung breit in der Partei – an der Basis und im Konrad-Adenauer-Haus.
Der CDU-Vorstand hat sich einstimmig für Carsten Linnemann als Generalsekretär der CDU ausgesprochen. Auf die Gründe der Auswechslung geht der Parteivorsitzende Merz nicht ein.
In Vilnius nimmt Wolodymyr Selenskyj am NATO-Ukraine-Rat teil, CDU-Chef Merz äußert sich zu den Gründen für den Czaja-Rauswurf und Robert Habeck setzt seine Sommerreise fort. Der F.A.Z.-Newsletter.
CDU-Chef Friedrich Merz war nicht zufrieden mit seinem Generalsekretär Mario Czaja. Nun soll es Carsten Linnemann richten, der wie Merz ein konservatives Image pflegt.
In der CDU brennt die Hütte. Merz hat nun eines mit Merkel gemeinsam: Einen zweiten Fehlgriff kann er sich nicht leisten.
Regierung am Streit über Asylrecht zerbrochen. Partner geben Rutte die Schuld.
Die niederländische Regierung ist im Streit über das Asylrecht zerbrochen. Ob das dem Regierungschef bei einer vorgezogenen Wahl nutzt, ist allerdings offen. Die neue Bauernpartei sitzt ihm im Nacken.
„Mehr Platz für Familien“ fordert die Union. Um über das Thema zu diskutieren, hat sie in Frankfurt zu einem Parteitag der etwas anderen Art geladen. Am Ende gibt es Ideen zu Kinderbetreuung und genossenschaftlichem Wohnen.