Ein Gespenst namens Europa geht um
Muss eine Partei des Internationalismus für oder gegen die EU sein? In der Linkspartei wird darüber gerade heftig gestritten.
Muss eine Partei des Internationalismus für oder gegen die EU sein? In der Linkspartei wird darüber gerade heftig gestritten.
Mit ihrem neuen Sozialstaatskonzept schielt die Partei auf Wähler. Besser wäre, sie schaute auf die Wirklichkeit. Denn die Statistiken verraten so einiges über Hartz IV – sowohl positive als auch negative Entwicklungen.
Die AfD-Parteijugend zieht Konsequenzen aus der Einstufung als „Verdachtsfall“ durch den Verfassungsschutz und ändert ihre Satzung. Und AfD-Chef Gauland spricht sich für die Abschaffung der Behörde aus – wegen ihres Gutachtens über seine Partei.
CSU und Freie Wähler regieren in Bayern seit 100 Tagen – bisher ziemlich einvernehmlich. Warum es mit der Harmonie bald vorbei sein dürfte und was das mit dem Artenschutz zu tun hat, erklärt Politikwissenschaftlerin Ursula Münch.
Endlich ist die große Koalition nach vielen Wirrungen in einem Arbeitsmodus angekommen. Doch schon geht in der Union die Sorge um den schwächelnden Koalitionspartner um: Wie lange hält die SPD noch durch?
Die Bedürftigkeitsprüfung sei eine „Gerechtigkeitsprüfung“, findet CSU-Chef Söder. Ein SPD-Politiker will eine „halbwegs anständige“ Rente – und erwartet eine monatelange Debatte.
Laut Zeugen hat der AfD-Vorsitzende im Saarland, Josef Dörr, im Jahr 2015 bewusst NPD-Mitglieder angeworben. Droht ihm deshalb endgültig der Parteiausschluss?
In Europa sind viele von Spaniens Ministerpräsidenten angetan. Zuhause steht Pedro Sánchez jedoch kurz davor, seine erste große innenpolitische Schlacht zu verlieren.
Das Innenministerium will überprüfen, wie man mit radikal gesinnten Beamten umgehen soll – die AfD zeigt sich betont gelassen.
Ein halbes Dutzend Rentenreformen hat die große Koalition seit 2014 auf den Weg gebracht. Im vielbeschworenen Kampf gegen Altersarmut ist sie aber nicht weitergekommen. Daran würde eine „Respekt-Rente“ wahrscheinlich nichts ändern.
Die CDU will mit ihrem Werkstattgespräch die Gräben der Flüchtlingskrise zuschütten. Es ist nur zum Teil gelungen. Die Partei hat weiter Gesprächsbedarf.
Die CDU will das „Werkstattgespräch“ weiter fortsetzen. Parteivorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer sagte, dass denjenigen Migranten, die den Schutz ausnutzen wollen, ein ganz klares Signal des Rechtsstaates gesetzt werden muss.
Im „Main Palais“ tritt FDP-Chef Christian Lindner herausfordernd auf. Er spricht über die Europawahl, die Grünen – und ein Schreckensszenario.
Im September 2015 seien für Politik und Medien alle Flüchtlinge „Heilige“ gewesen – und nach der Silvesternacht in Köln alle „Vergewaltiger“, kritisiert der damalige Innenminister de Maizière. Auch sei die Merkel-Regierung schlecht auf die Flüchtlingskrise vorbereitet gewesen.
Die Debatte über das Wahlrecht sollte als Chance dienen, auch mehr Frauen in den Bundestag zu bringen, sagt die Vorsitzende der Frauen-Union, Annette Widmann-Mauz. Auch die Parteisatzungen müssten überarbeitet werden.
Die SPD prescht mit kostspieligen Großprojekten voran. So wollen die Sozialdemokraten wieder mehr Profil gewinnen. Doch ihre Strategie birgt zwei Risiken.
Prinzessin Ubolratana ist Sängerin, Schauspielerin und Modeanhängerin. Ihre Kandidatur für den Posten des Regierungschefs könnte einige Konflikte im Land heilen. Doch noch hat der Junta-Chef ein Wort mitzureden.
Der Unternehmer Yusaku Maezawa, der als künftiger Mondtourist international Schlagzeilen machte und zum Medienstar wurde, nimmt eine Auszeit vom Kurznachrichtendienst Twitter. Er hat Wichtigeres zu tun: seinen „echten Job“.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat in Japan einen Verbündeten im Geiste: Finanzminister Taro Aso schiebt die Schuld an den Finanzproblemen der Sozialkassen den Kinderlosen zu. Die Debatten in Deutschland und Japan verlaufen aber anders.
Hubertus Heil steht für teure Sozialprogramme. Sie sollen den Anspruch der SPD als Partei der Gerechtigkeit untermauern. Als Wahlkampfleiter war der heutige Sozialminister aber meist erfolglos.
Der Arbeitsminister soll sagen, wie teuer die Grundrente sein soll, und der Finanzminister, wer das zahlt: Annegret Kramp-Karrenbauer setzt das Thema auf die Tagesordnung des Koalitionsausschusses.
Das SPD-Vorstandsmitglied sagt, keiner verstehe es, wenn Politiker hochgejubelt und dann „quasi über Nacht“ fallen gelassen würden. Die Partei müsse an „politischen Schwergewichten auch einmal festhalten“.
Eine inhaftierte kurdische Oppositionspolitikerin protestiert in der Türkei mit einem Hungerstreik für PKK-Führer Öcalan. Unterstützung erhält sie von der Straße.
Unter den möglichen SPD-Kanzlerkandidaten ist keiner, dem ein Wahlsieg zuzutrauen wäre. Eine Urwahl, auf die wohl alles hinausläuft, ändert daran nichts.
Mit seinem Lob für Sigmar Gabriel hat Altkanzler Gerhard Schröder eine Führungsdebatte in der SPD angestoßen. Nun erhält die Parteivorsitzende Unterstützung.
Sandra Maischberger lädt die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer zum Soloauftritt ein. Was dabei rauskommt ist erschreckend.
Nach dem massiven Krach der beiden Unionsparteien im vergangenen Jahr versprechen die neuen Parteivorsitzenden Markus Söder und Annegret Kramp-Karrenbauer für 2019 eine enge und respektvolle Zusammenarbeit.
CDU und CSU müssen sich bewegen, wollen sie gemeinsam Erfolg haben, sind sich die beiden neuen Parteivorsitzenden einig. Einen Seitenhieb auf die Kanzlerin kann sich Markus Söder aber nicht verkneifen.
Vor 40 Jahren veränderten konservative Revolutionäre die Welt. Papst Johannes Paul II., Ajatollah Chomeini, Deng Xiaoping und Margaret Thatcher prägten nicht nur ihre eigenen Länder nachhaltig.
Die Debatte um Diesel-Fahrverbote und die Grenzwerte erhitzt die Gemüter. Bei Anne Will zeigt sich, dass die etablierte Schlachtordnung zwischen Politik, Umweltverbänden und kritischen Wissenschaftlern nicht mehr existiert.
Die Begründung des Verfassungsschutzes für die Beobachtung von AfD-Politikern irritiert – und wirft die Frage auf: Welche Verantwortungen hat die Behörde in der modernen Demokratie eigentlich inne?
Der AfD-Parteivorsitzende Jörg Meuthen soll Geld von denselben Spendern erhalten haben, wie die Fraktionsvorsitzende Alice Weidel. Dabei geht es um dubiose Wahlkampffinanzierung.
Die Rechtspopulisten sind in den vergangenen Jahren immer weiter nach rechts gerückt. Haben sie inzwischen den Boden des Grundgesetzes verlassen?
Einst waren die Leute vom rechtsnationalistischen „Flügel“ um den Thüringer Landesvorsitzenden Björn Höcke die Opposition in der AfD. Heute sind sie viele – und einflussreich.
Der Verfassungsschutz prüft jetzt die AfD auf ihre verfassungsfeindlichen Bestrebungen. Das ändert leider nichts an der Hilflosigkeit im Umgang mit dieser Partei, wie bei Sandra Maischberger deutlich wurde.
Der Neujahrsempfang der IHK Frankfurt steht auch im Zeichen der Wahl des Präsidenten. Der Amtsinhaber warnt vor Unsicherheiten und wettert gegen den „Wildwest-Cowboy“ im Weißen Haus.