Wer folgt Wagenknecht nach?
Der Rückzug der populären Politikerin vom Fraktionsvorsitz legt die Probleme der Linkspartei offen. Trotz des Wahlerfolgs in Thüringen fehlt es ihr weiter an Geschlossenheit – und an profiliertem Personal.
Der Rückzug der populären Politikerin vom Fraktionsvorsitz legt die Probleme der Linkspartei offen. Trotz des Wahlerfolgs in Thüringen fehlt es ihr weiter an Geschlossenheit – und an profiliertem Personal.
Die Linke muss sich nach dem Rückzug von Sahra Wagenknecht nach einer neuen Ko-Vorsitzenden umschauen und auch der CDU könnten unruhige Zeiten bevorstehen. Was sonst wichtig wird, steht im F.A.Z.-Sprinter.
Die Präsidien von CDU und CSU haben dem Grundrenten-Kompromiss zugestimmt. Doch im CDU-Vorstand votierten drei Mitglieder gegen die Pläne. Auch der Wirtschaftsflügel der Union zeigt sich unzufrieden.
Wie kommen Essen, Dortmund und Oberhausen raus aus den Schulden? Hans-Günter Henneke vom Landkreistag ist gegen Hilfen der Bundesregierung. Die Ruhrgebiets-Städte seien gar nicht so arm.
Am Tage erzielt die Große Koalition einen Kompromiss über die Grundrente. Am Abend beugen sich ihre Beobachter über das Ergebnis und schütteln besorgt die Köpfe. Die Lage bleibt unklar.
Sowohl für die Unionsparteien als auch für die SPD wäre es reizvoll gewesen mit einer gescheiterten Grundrente in den Wahlkampf zu ziehen. Doch die Stimmung im Land ist anders.
Nach monatelangem Streit einigt sich die Koalition auf einen Kompromiss bei der Grundrente. Menschen, die trotz langer Beitragszeit nur wenig Rente bekommen, soll ein Aufschlag gewährt werden. Für SPD-Chefin Dreyer ein „sozialpolitischer Meilenstein“.
Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier weist die Gerüchte über seinen bevorstehenden Rücktritt zurück. Im F.A.S.-Interview spricht er über Neonazis, den Fleischskandal, die Landesfinanzen und die CDU-Spitze.
Bei den Sozialdemokraten wie in der Union hegen viele die Hoffnung, bei einem Ende der großen Koalition endlich wieder das eigene Programm zu hundert Prozent durchsetzen zu können. Das ist allerdings eine Illusion.
Malu Dreyer, die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, weigert sich im Interview mit der F.A.S. eine Empfehlung für die SPD-Spitze abzugeben.
Vor zwei Jahren brach Sebastian Kurz ein Tabu, als er mit der rechten FPÖ eine Koalition einging. Jetzt wird an etwas ganz Neuem gebastelt: Einem Bündnis der konservativen ÖVP mit den Grünen.
Die Linke in Thüringen ist sozialistisch. Darauf legt die Vorsitzende Wert. Ihre Warnung, die Partei dürfe nicht zur „Ramelow-Regierungspartei degradiert“ werden, wiederholt sie trotzdem schon länger nicht mehr.
Eigentlich will der Bundestag an diesem historischen Tag über den Mauerfall vor 30 Jahren reden. Doch die Debatte gerät vor allem zum Streit mit der AfD.
Vor einem Jahr musste sich Friedrich Merz im Rennen um die CDU-Spitze geschlagen geben. Jetzt macht er wieder kräftig Wirbel. Kann er den Plan der Kanzlerin zur geordneten Übergabe der Macht gefährden?
Sebastian Kurz, Vorsitzender der Österreichischen Volkspartei, spricht im Interview über die Gräben in Ost- und Westeuropa und seine Unterstützung für den Westbalkan.
Digitale Weiterbildung ist nicht nur ein Thema für Unternehmen: Mit Videos im Youtube-Stil sollen auch die CDU-Politiker auf den neuesten Stand in Sachen Digitalisierung kommen.
Norbert Walter-Borjans rät seiner Partei davon ab, derzeit einen Kanzlerkandidaten zu stellen. Darüber solle man nachdenken, wenn es der SPD wieder besser geht. Olaf Scholz sieht das anders.
Bei dem Projekt „Deutschland spricht“ treffen sich ganz unterschiedliche Bürger zum Diskutieren. Sie streiten, erfahren aber auch, wie anders man noch auf die Welt schauen kann.
Annegret Kramp-Karrenbauer sorgte dafür, dass der Koalitionsausschuss die Grundrenteneinigung verschob. Ihr waren noch zu viele Fragen offen.
Er bescherte dem Nahen Osten zumindest einen Moment der Hoffnung. Eine Biographie über Jitzhak Rabin.
Diese Bundesregierung ist am Ende – denn sie beschäftigt sich nur noch mit ihrer Vergangenheit. Diesen Eindruck bestätigen in der Talkrunde von Frank Plasberg zwei ihrer führenden Repräsentanten. Wenn auch wider Willen.
Bei den Grünen sind viele Anhänger der alternativen Medizin zuhause. Das kollidiert mit dem Wunsch junger Mitglieder, auf die Wissenschaft zu hören. Die Debatte wird heftig geführt – doch nun gibt es einen Kompromiss.
Sozialpolitik ist nicht das Lieblingsthema der meisten AfD-Politiker. Die Kluft zwischen den einzelnen Lagern ist größer als als bei anderen Gebieten. Und nun prescht Björn Höcke mit einer geplanten Deutschenrente voran.
Die große Koalition wirkt zerrüttet, ist aber kein Fall für das Scheidungsrecht. Sie ist zum Erfolg verurteilt. Gibt die Halbzeitbilanz Gelegenheit, die Kräfte zu sammeln und zu zeigen, dass man die Gelben Karten auf den regionalen Spielfeldern verstanden hat?
Nachdem er Deutschland vor wenigen Tagen als „Totalausfall“ bezeichnet hatte, teilt Norbert Röttgen nun im deutschen Fernsehen aus – gegen die eigene Regierung.
Eine zerstörerische Unruhe hat die CDU nach der Thüringen-Wahl erfasst. Waren die Kampfkandidaturen um den Parteivorsitz im vergangenen Jahr ein Fehler?
In seinem Gastbeitrag in der F.A.Z. hat der CDU-Generalsekretär seiner Partei erklärt, warum sie auf keinen Fall mit der Linken koalieren sollte. Dabei kam eine klassische Denkfigur wider die Partei – ihre Abstammung von der SED – nicht vor. Warum?
CDU und Linke müssen in Thüringen wohl kooperieren. Neben vielen Unterschieden gibt es erstaunliche Schnittmengen. Sogar in der Wirtschaftspolitik.
Es grummelt in der CDU. Friedrich Merz hat angekündigt, auf dem Parteitag in Leipzig eine Programmrede zu halten. Er will Lösungen für die Union präsentieren und gibt sich selbstbewusst: „Es wurden schon andere Reden in Leipzig gehalten.“
Thorsten Schäfer-Gümbel verabschiedete sich in Baunatal nach mehr als zehn Jahren als Parteivorsitzender. Seine Nachfolgerin warb in einer kämpferischen Rede für einen „hessischen Mindestlohn“ von 13 Euro – und ein 365-Euro-Ticket für alle.
In 70 Jahren geht manches schief. Eine kleine Zusammenstellung peinlicher – und schöner – Fehler in dieser Zeitung.
Der baden-württembergische Ministerpräsident legt sich in der Kandidatenfrage fest. In Berlin ist man über diesen Zwischenruf nicht gerade erfreut.
Die desaströse Wahlniederlage der CDU in Thüringen zwingt die Partei zur schonungslosen Bestandsaufnahme. Doch wie kann ein Neuanfang gelingen? In der Show von Maybrit Illner werden Schwierigkeiten deutlich – und es fällt der Name Merz.
Nach der Thüringen-Wahl kocht der Machtkampf in der Union wieder hoch. Der langjährige CDU-Europapolitiker Elmar Brok zieht nun Parallelen zu den Kanzlerkandidaturen von Strauß und Stoiber.
Die CDU braucht eine klare Positionierung und eine starke Führungsfigur, wenn sie nicht das Schicksal der SPD teilen will. Doch niemand kann allein das ganze Spektrum einer Volkspartei abdecken.
Am Montag stimmte die Labour Party im britischen Unterhaus noch gegen eine Neuwahl, am Dienstag ist deren Parteivorsitzender nun plötzlich dafür. Warum?