Der neue Herr im Haus
Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans waren die Kandidaten von Kevin Kühnert. Wächst nun sein Einfluss in der SPD? Der mitunter harmlos wirkende Juso-Chef ist sich seiner Macht durchaus bewusst.
Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans waren die Kandidaten von Kevin Kühnert. Wächst nun sein Einfluss in der SPD? Der mitunter harmlos wirkende Juso-Chef ist sich seiner Macht durchaus bewusst.
Die Staats- und Regierungschefs der Nato-Mitglieder reden über Syrien, Greta Thunberg erreicht europäischen Boden – und in der SPD wird getüftelt. Wo es heute sonst noch spannend wird, steht im F.A.Z. Sprinter.
Die Stadt Frankfurt hat eine neue Fahrradstaffel der Verkehrspolizei gegründet. In der Region müssten mehr Park-and-Ride-Anlagen gebaut werden, damit die Verkehrswende gelingen kann. Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Die designierte SPD-Parteivorsitzende ist selbst in ihrem baden-württembergischen Landesverband nicht nur wohlgelitten. Ausgerechnet in der Position, mit der Esken für sich wirbt, ging sie damals einigen ziemlich auf die Nerven.
Nach dem Landesparteitag der Hamburger SPD ging es noch schnell auf eine Kaninchenschau: Im Interview spricht der Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs über Riesenrammler, Termine im Wahlkampf und Twitter.
Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner hat sich dazu bereit erklärt, mit der Union über eine Zusammenarbeit zu sprechen, sollte die Groko auseinanderbrechen.
Die Koalition hat Führungswechsel in CSU und CDU überstanden. Der in der SPD ist aber die größte Herausforderung. Wie geht es nun weiter mit dem Bündnis?
Unter Umständen erleben wir in diesen Tagen den endgültigen Zerfall der SPD. Wenigstens gab es zuvor keinen Vorsitzenden, der schon vor seiner Wahl derart an der eigenen Selbstdemontage arbeitete wie Esken und Walter-Borjans bei ihrem ersten gemeinsamen Talkshow-Auftritt.
Während der frühere SPD-Vorsitzende Lafontaine den Ausstieg aus der Groko empfiehlt, mehren sich die moderaten Stimmen aus der Partei. Esken und Walter-Borjans bestehen aber auf Nachverhandlungen – sehr zum Ärger einiger CDU-Politiker.
Der 44 Jahre alte Handwerksmeister aus Sachsen stellt sich als Macher dar. Ob der neue Parteivorsitzende die verfeindeten Lager zusammenführen kann?
Die Entscheidung der SPD-Basis für Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken mache den Weg zurück zur Sacharbeit frei, so die CDU-Parteivorsitzende. Die AfD sagt, sie sei auf Neuwahlen vorbereitet.
Durch die SPD geht ein Riss. Staatspolitische Verantwortung der Partei ist nicht mehr erkennbar. Es ist ein sensationeller Sieg über Olaf Scholz.
Die designierte SPD-Chefin bekräftigt ihre Kritik an der großen Koalition. CDU und CSU lehnen Nachverhandlungen am Koalitionsvertrag ab. Das Votum für die neue Parteispitze passe zum „Selbstzerstörungsmodus der SPD“.
Die Sozialdemokraten suchen eine neue Führung. Die Basis diskutiert, die Kandidaten streiten erbittert. An diesem Samstag wird ausgezählt. Und dann?
Für die zwei Posten des AfD-Bundesvorstands kandidieren in Braunschweig unter anderen eine Gemäßigte, ein Antisemit und zwei Professoren. Besonders spannend wird die Wahl für die Nachfolge von Alexander Gauland.
Bei der AfD dominieren vermeintliche und echte Skandale. Auch auf dem Parteitag am Wochenende in Braunschweig wird es wohl keine wirtschaftspolitische Grundsatzdebatten – außer vielleicht zu einem Themenkomplex.
In diesem Wahlkampf hat es die Labour Party sehr schwer. Das liegt am Brexit und am miesen Wetter – aber vor allem am Parteichef. Unterwegs mit einem jungen Kandidaten, der sich von all dem nicht abschrecken lässt.
Kurz vor dem AfD-Parteitag darf Bundessprecher Jörg Meuthen in der Sendung von Sandra Maischberger was vom Pferd erzählen. Wären da nicht auch noch Jan Fleischhauer und Albrecht von Lucke, wäre das zum Davonlaufen.
Der AfD-Parteitag wird zu einem Zweikampf um den künftigen Parteivorsitz. Der bisherige Parteichef Alexander Gauland will nicht mehr kandidieren – das vereinbarte die AfD-Spitze nach F.A.Z.-Informationen bei einem Krisentreffen.
Alexander Gauland wollte nie AfD-Vorsitzender werden. Er kandidierte vor zwei Jahren, um eine Katastrophe zu verhindern. Jetzt hat er Probleme, das Amt wieder loszuwerden. Den Grund dafür hat er sich selbst eingebrockt.
Was sagen SPD-Parteigenossen zum Schweigen von Oberbürgermeister Feldmann? Welche Pläne verfolgt der Investor mit der Übernahme der Traditionsbrauerei Pfungstädter? Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Deutschland will und muss digitaler werden. Viele Bürger sind genervt von komplizierten und langwierigen Behördengängen. In einem „Labor“ in Berlin wird getestet, wie die Zukunft aussehen könnte.
Nach einem langen halben Jahr nähert sich die SPD der Entscheidung über ihre neuen Vorsitzenden. In der Partei wächst die Unruhe.
Eigentlich wollte Alexander Gauland den Parteivorsitz abgeben, der Sachse Tino Chrupalla sollte folgen. Nun torpediert ein anderer diesen Plan.
Der Leipziger Parteitag ändert nichts am Zustand der CDU. Sie wartet ab, weiß aber nicht, worauf: Abschied von Merkel? Bruch der Koalition? Weiter so?
Eines hat der Parteitag in Leipzig klar gemacht: Die CDU stürzt ihre Führung nicht, sie stützt sie. Aber das Grundproblem der Partei besteht weiter.
Die CDU-Chefin zeigt sich zufrieden mit dem Leipziger Parteitag. Ihr Angebot an Friedrich Merz sich stärker einzubringen, stehe nach wie vor. Es sei jetzt an ihm, das auch zu tun.
Vom Leipziger Parteitag sollte ein großes digitales Signal ausgehen. Das Stichwort „Huawei“ war dabei nur ein kleiner, wenn auch schriller Ton.
Der CDU-Parteitag soll eigentlich ein Arbeitsparteitag sein. Aber wie es eben so ist: Es stecken immer zwei Parteitage in einem. Was bedeutet das für Annegret Kramp-Karrenbauer? Eine Analyse.
Die zweite TV-Debatte im britischen Wahlkampf hat keinen Sieger: Für Spannung sorgt lediglich das erzwungene Eingeständnis von Labour-Chef Corbyn. Auf die Füße gefallen ist die Brexit-Debatte dagegen einer anderen Parteivorsitzenden.
Ihre selbst gesuchte Machtprobe hat die CDU-Vorsitzende vorerst bestanden. Doch auf dem Parteitag warten auf Kramp-Karrenbauer neue Probleme. Attacken gibt es unterdessen von der SPD.
Mit einer leichten Veränderung des Leitbilds der Sozialen Marktwirtschaft will sich die CDU von SPD und Grünen abgrenzen. Nachhaltigkeit soll eine wichtigere Rolle spielen, aber nicht auf Kosten des Wachstums.
In ihrem ersten Bundestagswahlkampf erzielte die Bauerntochter Breher 2017 das beste aller Erststimmenergebnisse. Wenige Zufälle später steht sie in einer Reihe mit CDU-Politikern wie Armin Laschet und Julia Klöckner.
Der Rebell, den Annegret Kramp-Karrenbauer fürchten sollte, gibt sich in Leipzig lammfromm: „Wenn Sie wollen, dass ich dabei bin, dann bin ich dabei.“ Eine Drohung ist das kaum mehr.
Der Bundesgesundheitsminister hat seine Partei zur Geschlossenheit aufgerufen – und dabei eine Formulierung verwendet, mit der Angela Merkel einst viel Aufmerksamkeit erregte.
Annegret Kramp-Karrenbauer hält auf dem CDU-Parteitag keine Verteidigungsrede gegen ihre Kritiker, sie geht in die Offensive und stellt die Machtfrage. Und Friedrich Merz betont, die CDU sei „loyal zu unseren Vorsitzenden“.