Reform statt Revolution in der CDU
Angela Merkel gibt dem Druck aus der eigenen Partei nach und kündigt vor dem Parteitag eine Verjüngung der CDU-Minister in der nächsten Bundesregierung an.
Angela Merkel gibt dem Druck aus der eigenen Partei nach und kündigt vor dem Parteitag eine Verjüngung der CDU-Minister in der nächsten Bundesregierung an.
Nach Informationen aus Parteikreisen will Peter Tauber am Montag die Gremien der CDU über seine Entscheidung informieren. Sein Nachfolger soll auf dem Parteitag am 26. Februar gewählt werden.
Sie wolle prüfen, wie man die Mitglieder stärker beteiligen könne, so die SPD-Fraktionsvorsitzende. Der kommissarische Parteichef Scholz hatte Forderungen nach einer Urwahl am vergangenen Wochenende noch zurückgewiesen.
Angela Merkel hat frische CDU-Gesichter im Kabinett versprochen. Der JU-Vorsitzende Ziemiak zeigt sich zufrieden über die Ankündigung. Doch in der Partei sitzt der Frust tief – und einige planen für die Zeit nach Merkel.
CDU, CSU und SPD haben erbittert verhandelt, Rücktrittsdrohungen inklusive. Doch als sie fertig waren, ging der Ärger erst los.
Viereinhalb Monate nach der Wahl einigen sich Union und SPD auf einen Koalitionsvertrag. Einen neue Regierung steht damit aber noch nicht. Wie geht es nun weiter?
Der SPD-Chef steht nach dem Bonner Parteitag schwach da, er hat an Autorität verloren. Schulz könnte sich noch ins Kabinett retten – wenn es dieses Kabinett jemals geben sollte.
Auf ihrem Parteitag verabschieden sich die Grünen nicht nur von Cem Özdemir – auch ein Stück Identität verliert die Partei. Für Robert Habeck ist der Weg an die Parteispitze damit frei.
Annalena Baerbock und Anja Piel kämpfen um den Vorsitz der Grünen. Es geht um Bilder, Temperament und die Arithmetik der Flügel. Die Wahl könnte spannend werden.
Auf die Sondierung folgen die Koalitionsverhandlungen. Nun rückt vor allem die SPD viele Themen in den Blick, die bisher nur vage behandelt wurden. Tatsächlich stehen die Chancen auf Nachbesserungen gut. Ein Überblick.
Die AfD frohlockt, Lindner mahnt – die Linke spricht gar von Selbstmord: Das knappe „Ja“ der SPD zu Koalitionsgesprächen mit der Union ruft gemischte Reaktionen hervor. Die Kanzlerin ist ganz zufrieden.
Die SPD hat sich selbst niedergerungen. Die Sozialdemokraten haben auf dem Parteitag für die Groko-Verhandlungen gestimmt – noch kleiner als in Bonn sollten sie sich aber nicht mehr machen.
Die SPD wird mit der Union über eine große Koalition verhandeln – doch nach dem Auftritt des Parteichefs klatschen die Delegierten nur 60 Sekunden. Von Andrea Nahles dagegen sind sie begeistert. Sie hält die Rede, die Schulz hätte halten müssen.
Die SPD sagt „Ja“ zu Koalitionsverhandlungen mit der Union – für die stellvertretende Vorsitzende ist das keine Überraschung. Im FAZ.NET-Interview spricht Malu Dreyer über Respekt, harte Verhandlungen – und verschiedene Schuhpaare.
In Bonn entscheiden am Sonntag 600 Delegierte darüber, ob die Sozialdemokraten regierungsfähig bleiben. In vielen Landesverbänden wird ein Zeichen des Neuanfangs verlangt – dabei geht es auch um die Zukunft des Parteichefs.
Martin Schulz kämpfte um seine Autorität, Sozialdemokraten im ganzen Land stritten um ihren Kurs: Sollen sie sich wieder in die Pflicht nehmen lassen? Oder ist Opposition doch cooler?
Die Union möchte zügig in die Verhandlungen für eine Koalition mit der SPD einsteigen. An den Absprachen bei den Sondierungsverhandlungen wird nicht mehr gerüttelt. Spielt der Sonderparteitag mit?
Der FDP-Chef rechnet im Fall eines SPD-Neins zur großen Koalition mit schnellen Neuwahlen. Angela Merkel scheue eine Minderheitsregierung. Er selbst will nicht an den Verhandlungstisch zurückkehren.
Die Gegner und die Befürworter einer großen Koalition kämpfen bis zuletzt. Beide Seiten sorgen sich um die Zukunft der SPD – und die Folgen der Entscheidung auf dem Parteitag.
Der Ton innerhalb der SPD wird rauer. Fraktionschefin Nahles attackiert die Jusos und warnt die Mitglieder vor Illusionen. Auch der CDU-Wirtschaftsrat wendet sich an die Sozialdemokraten: Geht in die Opposition.
Martin Schulz wirbt vor dem Parteitag für die „Bestandsaufnahme“, die Union und SPD nach zwei Jahren in einer großen Koalition ziehen wollen. Ist ein vorzeitiges Ende der Groko der Kompromiss, der die Gegner noch umstimmen kann?
Noch vor wenigen Wochen plädierte Michael Groschek für den Gang in die Opposition, jetzt wirbt der SPD-Vorsitzende in Nordrhein-Westfalen für die Fortsetzung der großen Koalition. Warum, erklärt er im F.A.Z.-Gespräch.
Die SPD zögert und zaudert, vom Koalitionspartner in spe – der CSU – kommt wenig Verständnis. Das ist ungerecht: Die Sozialdemokraten kämpfen um ihr Überleben als Volkspartei.
Martin Schulz kämpft in Düsseldorf vor Parteitagsdelegierten um die Erlaubnis für Groko-Verhandlungen. Auch Sigmar Gabriel redet seiner Partei ins Gewissen – und spricht von einer weltweiten Hoffnung auf die Sozialdemokraten.
Wie kann die Führung der SPD die Mitglieder von einer großen Koalition überzeugen? Schulz, Nahles und Co. kämpfen in der Herzkammer der Sozialdemokratie – Ausgang ungewiss.
Regieren oder Neuwahlen? SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles wettert gegen die Groko-Gegner in ihrer Partei. Ihr Amtskollege aus der Union macht es ihr dabei nicht leichter.
Führende SPD-Politiker fordern Nachbesserungen bei den Sondierungsbeschlüssen. Damit legen sie ihre Zukunft in die Hände der Union. Ein Kommentar.
Eine Woche bleibt Martin Schulz, seine Genossen von der Groko zu überzeugen. Doch was passiert, wenn ihm das nicht gelingt? Drei Szenarien.
Bei der ersten Abstimmung an der SPD-Basis über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der Union haben die Gegner obsiegt. Das Werben der SPD-Führung um Zustimmung wird eindringlicher.
Ob es wieder zu einer großen Koalition kommt, hängt vor allem von der SPD ab. Der Landesverband Sachsen-Anhalt hat SPD-Chef Schulz nun einen heftigen Dämpfer verpasst – und mit knapper Mehrheit gegen die große Koalition gestimmt.
Beim Landesparteitag der SPD Sachsen-Anhalt machen die Jusos mobil gegen eine neue große Koalition. Und der ehemalige Parteichef Sigmar Gabriel kritisiert eine Entscheidung der SPD-Spitze.
Die Parteispitze der SPD ist zuversichtlich, dass die Sondierungsergebnisse die Parteibasis überzeugen werden – trotz einer geplanten Gegenkampagne des Juso-Vorsitzenden.
Order von oben, die Parteibasis vor der Tür: Steve Hudson organisiert in der SPD den Widerstand gegen die große Koalition. Mit dem Verein „NoGroKo“ will er die Basis aufrütteln – und richtet harsche Vorwürfe an die Parteiführung.
Die Parteichefs haben nach einem fast 24-stündigen Schlussspurt ihre Sondierungsergebnisse vorgestellt. Euphorie kam dabei nicht auf, aber vorsichtiger Optimismus. Der SPD steht der schwierigste Teil erst noch bevor.
Die bisherige Grünen-Chefin Simone Peter will nicht noch einmal für den Parteivorsitz kandidieren. Eine andere Grüne wirft derweil ihren Hut für die Parteiführung in den Ring.
Beim Parteitag Ende Januar will die niedersächsische Fraktionsvorsitzende gegen die amtierende Parteichefin Simone Peter antreten. Außerdem bewirbt sich die Bundestagsabgeordnete Baerbock um den Posten.