Blogs | Stützen der Gesellschaft:
Palmsonntägliche Denkschrift für das Ketzertum
Natürlich fragt man sich, was den Papst dazu bringt, einer extremen Bruderschaft mit Judenfeinden die Hand zur Versöhnung zu reichen. Nach ein paar Tagen in Rom denkt man sich: Vielleicht ist es einfach die Abscheu vor allen Lauen, den Mitläufern und den Gewohnheitsgläubigen, die Verachtung für die postmoderne Beliebigkeit, die vom Religionskitsch bis in die Kirchen reicht, und die für das Entschlossene und Reine keinen Platz lässt, so dass echter Haltung selbst der alte Erzketzer mit seiner Todesverachtung näher steht, als all die Halbheiden der Gegenwart. Ketzer, finde ich, sind gar nicht so schlecht für die Kirche
Don Alphonso
07.04.2009 08:44 Uhr