Solidarität mit Israel ohne „Ja, aber“
Von Debatten im Bundestag bis in den Keller des Auswärtigen Amtes: Der Angriff der Hamas auf Israel hat in der Hauptstadt viel in Bewegung gebracht.
Von Debatten im Bundestag bis in den Keller des Auswärtigen Amtes: Der Angriff der Hamas auf Israel hat in der Hauptstadt viel in Bewegung gebracht.
Mohammed Deif hat den Angriff der Hamas auf Israel geplant. Doch der alleinige Kriegsherr ist er nicht. Wer sind die Islamisten, die in Gaza, Doha und Beirut sitzen?
Am Mittwochnachmittag glaubte Verteidigungsminister Boris Pistorius noch, dass Israel keine Hilfe brauche. Dann ging es Schlag auf Schlag, und der Minister nennt keine völkerrechtlichen Einschränkungen mehr.
Der kleine Golfstaat ist der größte Geber in Gaza. Das Politbüro der Hamas befindet sich sogar in der qatarischen Hauptstadt Doha. Dass das so bleibt, ist durchaus im Sinne Israels und des Westens.
Mein Land steht unter Schock. Und ich bin zornig auf unsere Regierung. Aber es gibt eine Rangordnung des Bösen, und keine israelische Tat hält dem Vergleich mit den Massakern der Hamas stand.
Die angemeldeten Solidaritätsproteste für Palästina wurden mit der Begründung, „eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung“ darzustellen, verboten. Dennoch sammelten sich in Berlin-Neukölln zahlreiche Menschen.
Qatar vermittelt zwischen Israel und der Hamas – die aber zögert, als vertrauensbildende Maßnahme Frauen und Kinder freizulassen. Die Geiseln sind nach Informationen der F.A.Z. auf den ganzen Gazastreifen verteilt.
Kanzler Scholz spricht im Bundestag zur Lage in Israel, die NATO-Verteidigungsminister tagen in Brüssel und die Länderchefs beraten zur Migrationspolitik. Der F.A.Z. Newsletter
Der US-Präsident fordert Israel dazu auf, die Zahl der zivilen Opfer in Gaza so gering wie möglich zu halten. Er richtet zudem eine Warnung an Irans Führung.
Das Ausmaß des Hamas-Terrors an israelischen Zivilisten wird immer klarer. Die Hamas fordert „Beweise“.
Netanjahu einigt sich mit Oppositionspolitiker Gantz / Weiter Beschuss aus Gaza
Seit dem Überfall der Hamas auf Israel wird die Deutsch-Israelin Shani Louk vermisst. Ihre Familie vermutet, dass sie entführt wurde – und noch lebt. Vom Auswärtigen Amt fühlt sie sich im Stich gelassen.
In Folge 274 fragen wir den Völker- und Strafrechtsprofessor Christoph Safferling, wie der Angriff der Hamas auf Israel juristisch geahndet werden kann. Wir klären außerdem, wie weit das Selbstverteidigungsrecht Israels reicht.
Mehr als zwei Millionen Menschen im Gazastreifen wissen nicht, wo sie Schutz finden sollen. Die Hamas hat sich unterdessen in einer unterirdischen Festung verschanzt.
Solidarität mit dem palästinensischen Volk ist nicht verboten und sollte es auch nicht sein. Aber die Attacken der Hamas dürfen nicht zum Befreiungskampf verklärt werden.
Auch in Deutschland gibt es Unterstützer der Hamas. Propalästinensische Kundgebungen haben das noch einmal vor Augen geführt. Was ist über die Aktivisten bekannt, und wie kann man gegen sie vorgehen?
In der Vergangenheit hatte Gigi Hadid die „Free Palestine“-Bewegung unterstützt, ihr Vater hat palästinensische Wurzeln. Auf Instagram hat sie nun den Hamas-Angriff auf Israel verurteilt.
Der Überfall der Hamas auf Israel sorgt für Reaktionen von Fußballprofis in Deutschland. Der FC Schalke 04 kritisiert seinen 19 Jahre alten Spieler Kabadayi, Werder Bremen ruft zur Hilfe für einen seiner Fans auf.
Nach dem Terror der Hamas empfindet Israel mangelnde Solidarität der Christen – vor allem des Vatikans. Papst Franziskus versucht wie im Ukraine-Krieg, Neutralität zu wahren.
Das Ausmaß des Hamas-Terrors an israelischen Zivilisten wird immer klarer. Das schlimmste Massaker hat sich offenbar im Kibbuz Kfar Aza zugetragen. Die Hamas fordert zynisch „Beweise“.
Israel fliegt schwere Luftangriffe auf den Gazastreifen. Eine Bodenoffensive wird zunehmend wahrscheinlicher. Der Bundestag hält eine Schweigeminute ab. Der F.A.Z. Newsletter.
Die Bundesaußenministerin versichert, dass Deutschland mit seinen Palästinenser-Hilfen keinen Terror unterstützt hat. EU-Chefdiplomat Borrell lehnt ein Einfrieren der Zahlungen an die Palästinensische Autonomiebehörde ab.
Auf Bitte des Auswärtigen Amtes wird die Lufthansa am Donnerstag und Freitag mehrere Sonderflüge zur Evakuierung Deutscher aus Israel durchführen. Es soll sich um vier Flüge pro Tag handeln.
Ein Krieg gegen jeden in Gaza bringt keinen Sieg. Israel muss in seiner rechtmäßigen Verteidigung unterstützt werden, um Schlimmeres zu verhüten.
In Brüssel und Berlin wird hitzig darüber diskutiert, die Unterstützung für die palästinensischen Gebiete auszusetzen. Wohin fließen die Gelder? Und wer profitiert davon?
Einen Tag nach dem Massaker, das Hamas-Terroristen unter Besuchern eines Musikfestivals in Israel verübten, postet die Rapperin Nura ein Bild mit „Free Palestine“. Dazu muss sie sich erklären, Universal Music und Pro Sieben müssen es auch.
Neben dem großen Entsetzen und Mitgefühl auf das barbarische Abschlachten unschuldiger Zivilisten nahe des Gazastreifens beobachtet Feuilleton-Herausgeber Jürgen Kaube auch andere Reaktionen in Deutschland. Zu Gast außerdem: Marie-Agnes Strack-Zimmermann und Nikolas Busse.
Das Land trauert und muss zugleich auf zwei Fronten blicken. Im Gazastreifen werden seit Tagen Luftangriffe geflogen. Auch an der Grenze mit Libanon wird die Lage zunehmend unruhig.
Die 20-jährige Deutsch-Israelin Shani Louk soll schwer verletzt in einem Krankenhaus in Gaza liegen. Ihr Zustand sei kritisch, sagt die Mutter in einer Videobotschaft. Sie fordert ein schnelles Handeln der deutschen Regierung.
Shani Louk soll schwer verletzt in einem Krankenhaus in Gaza liegen. Jetzt fordert ihre Familie die deutschen Behörden zum Handeln auf.
Israel befindet sich im Auge des Sturms. Es wird überleben, aber danach kann es nicht mehr weitergehen wie bisher. Ein Gastbeitrag.
Am Samstag wollen Sympathisanten der Hamas, die den brutalen Angriff auf Israel begonnen hat, in der Frankfurter Innenstadt demonstrieren. Lässt sich solch ein Aufmarsch nicht verbieten?
Nach dem Krieg wird nichts mehr sein wie zuvor: Die israelische Schriftstellerin spricht über das Grauen dieser Tage, die gespaltene Identität ihres Landes – und warum Netanjahu Israel fehlgeleitet hat.
In Duisburg demonstrierten am Montagabend rund 100 Teilnehmer pro Palästina und gegen Israel. In Berlin wird ein Demonstrationsverbot für Hamas-Anhänger geprüft.
Die Sorge vor einer weiteren Eskalation an der israelisch-libanesischen Grenze steigt. Die USA warnen die Hizbullah vor dem Kriegseintritt. Qatar versucht einen Gefangenenaustausch zwischen Israel und der Hamas zu vermitteln.