Wie anti-westlich wird Asiens „Diktatorenklub“?
Eigentlich hat Indien keine Hemmungen, mit autoritären Regimen zu kooperieren. Doch das Forum, an dem auch China und Russland teilnehmen, erweist sich für Neu Delhi zunehmend als schwieriges Terrain.
Eigentlich hat Indien keine Hemmungen, mit autoritären Regimen zu kooperieren. Doch das Forum, an dem auch China und Russland teilnehmen, erweist sich für Neu Delhi zunehmend als schwieriges Terrain.
Die Special Olympics sind vom inklusiven Gartensportfest zur globalen Bewegung geworden. Gelungen ist das mit autoritären Strukturen – und einem Anführer im Stile eines Predigers.
Die geistig behinderte Pakistanerin Sana wird von ihren Eltern eingesperrt – der Sport rettet ihr Leben. In Berlin jubeln ihr die Zuschauer zu. Ihr Schicksal ist kein Einzelfall.
Bei dem Untergang des Flüchtlingsbootes vor Griechenland sind schätzungsweise 200 Pakistaner gestorben. In ihrem Land kam mit Corona eine Wirtschaftskrise mit fast 40 Prozent Rekordinflation und ein Mangel an Arbeitsmöglichkeiten.
Vertreter von mehr als 100 Ländern, Entwicklungsbanken und Hilfsorganisationen wollen in Paris die Krisenspirale aus Verschuldung, Klimakatastrophe und Armut durchbrechen. Dem globalen Süden wird mehr Geld versprochen.
In Paris beraten zahlreiche Staaten über einen neuen globalen Finanzpakt, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier setzt seine Zentralasien-Reise fort und in Nordrhein-Westfalen beginnen die Sommerferien.
In Pakistan hoffen Familienangehörige auf ein Ende ihrer Ungewissheit. Nur rund 100 konnten gerettet werden, 82 Todesopfer sind bislang bestätigt. Die Verantwortlichen stehen nun vor Gericht, doch auch Griechenland steht zunehmend in der Kritik.
Auf dem gesunkenen Schiff waren vermutlich mehr als 300 pakistanische Flüchtlinge. Regierungschef Sharif kündigt ein hartes Vorgehen gegen Schlepper an.
Priska Seisenbacher: Die Frauen im Karakorum. Meine Reise in das höchste Gebirge der Welt. National Geographic 2023, 192 Seiten, 39,99 Euro.
Der indische Wetterdienst rechnet mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern pro Stunde. Doch an den Küsten wollen einige Fischer dennoch nicht weichen.
Die Zahl der einsatzfähigen Atomwaffen sei weltweit leicht gestiegen, erklärte das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri. Neben China erhöhten auch Indien, Pakistan, Nordkorea und Russland ihre Lagerbestände.
Im Rahmen der „Neuen Seidenstraße“ hat China viele Kredite an Länder vergeben, die nun in finanzieller Not sind. Das könnte für Peking ein Problem werden.
In Pakistan wenden sich die Massen mit dem Volkstribun Imran Khan gegen die Armee – ein gefährlicher Konflikt, der die Machtbalance des Landes ins Wanken bringen könnte.
Pakistans früherer Ministerpräsident Khan sagt vier Stunden lang vor dem Nationalen Antikorruptionsbüro aus. Vorerst bleibt er auf freiem Fuß.
Der Himalaja war bisher Wasserspeicher für einen Großteil Asiens. Nun ringen China, Indien und ihre Nachbarn mit immer mehr Härte um dieses Wasser.
Der einstige Kricket-Weltmeister und Playboy Imran Khan hat dem Machtgefüge Pakistans eine Facette hinzugefügt. Der Ausgang des Ringens ist offen.
Nach der Festnahme des früheren Ministerpräsidenten wurde Pakistan von einer Welle des Protests erfasst. Nun ordnet der Oberste Gerichtshof Khans Freilassung an. Stellt er sich damit gegen die Armee?
Pakistan wird von heftigen Unruhen erfasst, nachdem der frühere Ministerpräsident am Dienstag von einer Armeeeinheit festgenommen wurde. Seine Anhänger wittern einen Komplott.
Seit seinem Sturz im vergangenen Jahr laufen zahlreiche Korruptionsverfahren gegen Imran Khan. Der wittert eine Verschwörung des Militärs. Nun wurde Khan in einer undurchsichtigen Aktion festgenommen.
Nach Jahren der Eiszeit soll ein pakistanischer Außenminister Indien besuchen. Doch am Tag der Ankündigung erschüttert ein Anschlag Kaschmir. Das gefährdet die Annäherung.
Um die hohe zweistellige Inflationsrate zu drücken, verordnen die Notenbanken in Pakistan und Sri Lanka extreme Leitzinsen. Leidtragende sind die Armen.
Es soll Dutzende Verletzte und mehrere Tote geben. Das Epizentrum liegt im Nordosten Afghanistans. Selbst in der indischen Hauptstadt – fast 2000 Kilometer entfernt – habe man die Erschütterungen noch gespürt.
Der Himalaja versorgt mehr als eine Milliarde Menschen mit Wasser. Der Klimawandel aber stellt alles auf den Kopf. Die Bauern suchen eine Zukunft.
Der frühere Ministerpräsident Pakistans darf doch auf freiem Fuß bleiben. Vor der Entscheidung des Gerichts hatten Polizisten Kahns Privathaus gestürmt, wo es zu schweren Zusammenstößen mit seinen Anhängern kam.
Beobachter sprechen von einer Kriegszone: Vor dem Privathaus von Imran Khan ist es zu stundenlangen Schlachten zwischen der Polizei und seinen Anhängern gekomen. Sie wollen verhindern, dass er verhaftet wird.
Wie kam es dazu, dass die national-dekolonialen Gründungsprojekte beider Länder von Fanatikern übernommen wurden? Fest steht: Wenn religiöser Fundamentalismus auf Nationalismus trifft, entsteht eine gefährliche Mischung.
Die pakistanischen Brüder waren seit 2004 inhaftiert. Der 1967 geborene Abdul Rabbani galt als einer der ältesten Insassen. Er war beschuldigt worden, einen Unterschlupf für al-Qaida-Kämpfer betrieben zu haben.
Geht es um Klimawandel, schauen alle auf versinkende Inseln. Im Himalaja aber ist die Lage schon jetzt katastrophal, warnt Pema Gyamtsho von der Denkfabrik Icicmod.
Die pakistanischen Behörden hatten die Enzyklopädie aufgefordert, angeblich blasphemische Inhalte zu löschen und ein Ultimatum gestellt. Es ist nicht das erste Mal, dass ein Onlinemedium in Pakistan gesperrt wird.
Ein Inhaftierter aus Guantánamo sei in das mittelamerikanische Land Belize entlassen worden, berichtet das amerikanische Militär. Die Regierung bemühe sich, weitere Entlassungen zu ermöglichen.
Nancy Faeser will sich in Hessen zur SPD-Spitzenkandidatin küren lassen. Wirtschaftsminister Habeck umgarnt das Batterieunternehmen Northvolt. Und in Kiew findet der EU-Ukraine-Gipfel statt. Der F.A.Z.-Newsletter.
Das fünftgrößte Land der Erde steht vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch. Peking hilft nicht mehr. Es bleibt der IWF mit seiner bitteren Medizin.
Das völlig überfüllte Boot war am Sonntag auf dem Tanda-Stausee gekentert. 49 Schüler einer Koranschule sind dabei ertrunken.
Nach dem verheerenden Anschlag von Peschawar senden die pakistanischen Taliban widersprüchliche Zeichen. Ob sie hinter der Tat stehen, ist weiter unklar.
Die Behörden riefen in der betroffenen Provinz einen Trauertag aus. Ein Kommandeur einer lokalen Taliban-Splittergruppe hat sich inzwischen zu dem Anschlag bekannt.
Bei einem mutmaßlichen Bombenanschlag in einer Moschee in der Stadt Peschawar sind mindestens 59 Menschen getötet worden. Die Moschee befindet sich in einer Hochsicherheitszone. Noch hat sich keiner zu dem Anschlag bekannt.