Er predigt den Hass
Der Feind ist ein enger Verbündeter: Die CDU und Berlusconis Forza Italia sitzen in Europa in derselben Fraktion. Attackiert Berlusconi mit seinen deutschfeindlichen Beschimpfungen das Erbe Helmut Kohls?
Der Feind ist ein enger Verbündeter: Die CDU und Berlusconis Forza Italia sitzen in Europa in derselben Fraktion. Attackiert Berlusconi mit seinen deutschfeindlichen Beschimpfungen das Erbe Helmut Kohls?
Im amerikanischen Fernsehen ist die Nachrichten-Satire groß in Mode. Der beste Mann des Faches, Stephen Colbert, wechselt nun zur seriösen Late Night Show. Doch der nächste große Clown wartet schon.
Eine Web-Dokumentation klärt über die Gefahren weltweiter Vernetzung auf: Niemand ist vor Hackangriffen sicher, selbst Atomkraftwerke sind gefährdet. Die Produktion ist eine multimediale Meisterleistung.
Die Begeisterung darüber, dass das Netz ein Sozialwerkzeug ist, kippt in Angst vor dem Verlust der eigenen Intimsphäre. Big Data gefährdet unsere Privatheit, unsere Privatsphäre, unsere persönliche Autonomie.
Die Ausforschung unserer Privatsphäre durch Staaten und Konzerne unterminiert schon jetzt Freiheit und Demokratie. Dennoch wähnen wir uns in Sicherheit. Warum eigentlich?
Auch Dilma Rousseff war Opfer der NSA-Überwachung. Nun stellt sich die brasilianische Präsidentin an die Spitze einer internationalen Bewegung, die die Nutzer des Internets schützen will.
In einem Zeitungsbeitrag weist Whistleblower Edward Snowden Kritik an seinem Auftritt in Putins jüngster Fernseh-Fragestunde zurück. Sigmar Gabriel bezeichnet die Video-Schalte als „obszön“.
Here for the first time, a German manager confesses his company’s total dependence on Google. What publishers are experiencing today is a sign of things to come: We will soon all belong to Google. An open letter to Eric Schmidt.
Russlands Präsident beschwört die Opferbereitschaft seines Volkes, das er dem Westen moralisch für überlegen hält. Dann darf auch der Whistleblower Edward Snowden zum Präsidenten sprechen - und das Volk lauscht beeindruckt. Die Analyse einer Inszenierung.
„Heartbleed“ ist die gefährlichste Sicherheitslücke im Internet - und keiner weiß, wie oft sie ausgenutzt worden ist. Doch jetzt gibt es einen Weg, Spuren von Attacken zu finden. Die ersten Indizien machen Hoffnung.
Einarbeiten in Echtzeit: Wie der kleine IT-Sicherheitsspezialist Lancom im Kampf um hochqualifiziertes Personal mithält.
Zum ersten Mal bekennt hier ein deutscher Manager die totale Abhängigkeit seines Unternehmens von Google. Was heute die Verlage erleben, ist ein Vorbote: Bald gehören wir alle Google. Ein Offener Brief an Eric Schmidt.
Der Pulitzer-Preis setzt mit der Auszeichnung von „Washington Post“ und „Guardian“ ein politisches Zeichen. Edward Snowden sieht die Wahl als positives Zeichen. In der Literatur siegt Donna Tartt.
Die beiden Zeitungen deckten den Abhörskandal um den amerikanischen Geheimdienst NSA auf. Nun erhalten der britische „Guardian“ und die „Washington Post“ dafür den prestigereichen Journalistenpreis.
Das Internet der Dinge erobert die Fabriken rasend schnell. Für Deutschland ist das die größte Chance im 21. Jahrhundert. Aber auch die größte Gefahr. Es muss handeln.
Die Unachtsamkeit einer Silvesternacht: Die Sicherheitslücke „Heartbleed“ ist ein Totalschaden im Internet und zeigt, dass es neue Sicherheitsstandards für das Netz braucht.
Innenminister Thomas de Maizière lässt prüfen, ob der frühere amerikanische Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden vor den NSA-Ausschuss im Bundestag geladen werden kann. Grünen-Chef Özdemir wirft der Koalition „Hasenfüßigkeit“ vor.
Der Journalist Glenn Greenwald ist der Mann, der Edward Snowdens Dokumente hütet, sichtet, schließlich veröffentlicht. Er sagt, das Schlimmste komme erst noch. Ein Gespräch über den Kampf gegen die Überwachung und die Motive der Überwacher.
Der amerikanische Geheimdienst soll die Schwachstelle in der Verschlüsselungssoftware OpenSSL laut einem Medienbericht seit Jahren systematisch ausgenutzt haben. Die NSA weist die Vorwürfe zurück.
In einem Brief erklärt sich Edward Snowden bereit, vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestages auszusagen. Der frühere Geheimdienstmitarbeiter knüpft seine Aussage an keine Bedingungen.
Die Vorratsdatenspeicherung wäre ein Mittel, um den Datenschutz nicht der privatwirtschaftlichen und nachrichtendienstlichen Anarchie preisgeben zu müssen. Karlsruhe, Europäischer Gerichtshof und NSA-Affäre weisen den Weg, aber die Politik traut sich nicht.
Die Opposition will Edward Snowden im NSA-Ausschuss anhören, die Koalition hat Bedenken. Der Enthüllungsjournalist Glenn Greenwald ist überzeugt: Ohne Snowden kann der Spionageskandal nicht vollständig aufgeklärt werden.
Ausgerechnet Condoleezza Rice, mitverantwortlich für den Ausbau des amerikanischen Überwachungsapparates, zieht in den Verwaltungsrat des Datenspeicherdienstes Dropbox ein. Etliche Nutzer drohen mit Kündigung.
Nach Auftauchen der Riesen-Sicherheitslücke im Netz wurde spekuliert, die NSA könnte dahinterstecken. Der deutsche Programmierer, der den Software-Code schrieb, sagt jetzt, es sei ein trivialer Fehler gewesen. Derweil wird das gewaltige Ausmaß des Problems deutlich.
Warum kommt politische Naivität besonders häufig in Deutschland vor? Das wäre wirklich einmal einen Untersuchungsausschuss wert.
„Heartbleed“ ist ein Fehler, der zwei Jahre unentdeckt blieb und dem jedes Passwort im Internet zum Opfer fallen kann. Nun muss repariert werden. Aber eigentlich brauchen wir neue Standards.
Mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen hat der NSA-Ausschuss die strittige Entscheidung über eine Befragung Edward Snowdens auf den 8. Mai vertagt. „Zeitspiel“, schimpfen Grüne und Linke, sie sehen einen Zusammenhang mit Merkels Reise nach Washington.
Amerika wirft Edward Snowden Geheimnisverrat vor, die Opposition im Bundestag will ihn vernehmen. Doch die Kanzlerin reist im Mai nach Washington. Die Grünen vermuten, dass hier der Grund für den Rücktritt des Vorsitzenden des NSA-Ausschusses liegt.
Clemens Binninger will den NSA-Untersuchungsausschuss nun doch nicht führen. Aber seine Erklärung überzeugt nicht. Warum sind ihm die vorgebrachten Probleme jetzt erst aufgefallen?
Vorratsdaten sind gar nicht nötig: Forscher aus Princeton zeigen, dass Anonymität im Internet technisch kaum möglich ist. Kommerzielle und staatliche Überwacher spannen ein dichtes Netz.
Der neue Vorsitzende des NSA-Untersuchungsausschusses tritt ein schwieriges Erbe an. Für die große Politshow taugt der Sauerländer Patrick Sensburg ebensowenig wie sein zurückgetretener Vorgänger Clemens Binninger.
Nachdem die Vereinigten Staaten im März verkündeten, die weltweite Verwaltung des Internets abgeben zu wollen, stellt sich die Frage: Wer wacht über das Netz? Auf der Net Mundial in São Paulo stellen Experten Ideen vor.
Die Opposition sei schuld, sagt Clemens Binninger. Der CDU-Politiker zieht sich aus dem NSA-Untersuchungsausschuss zurück, weil Linkspartei und Grüne sich dort profilieren wollten. Seine Erklärung im Wortlaut.
Schon wenige Tage nach der konstituierenden Sitzung des NSA-Untersuchungsausschussses gibt Clemens Binninger den Vorsitz auf. Spekulationen, er werde neuer BKA-Chef, weist der CDU-Politiker zurück. Die Grünen vermuten: Dahinter steckt das Kanzleramt.
Kanzlerin Merkel hat Moskau aufgefordert, sich endlich mit der neuen ukrainischen Regierung an einen Tisch zu setzen. Zudem zog sie eine positive Bilanz der Arbeit der großen Koalition. Ein ausgeglichener Haushalt liege in greifbarer Nähe.
In einer populären Verschlüsselungs-Software, die eigentlich Passwörter und andere geheime Daten schützen soll, ist ein gravierender Fehler aufgetaucht. Ein Update soll das Leck stopfen, macht das System aber nicht endgültig dicht.