Diplomatie mit Kopfsalat
Frühling in Washington, kalter Krieg um die Ukraine – Angela Merkel ist auf dem Rückweg nach Deutschland. Von Edward Snowden war während ihres Besuchs beim amerikanischen Präsidenten kaum die Rede.
Frühling in Washington, kalter Krieg um die Ukraine – Angela Merkel ist auf dem Rückweg nach Deutschland. Von Edward Snowden war während ihres Besuchs beim amerikanischen Präsidenten kaum die Rede.
Die Bundeskanzlerin ist irritiert von der Washingtoner Debatte über die Ukraine. Dort gibt es scharfe Kritik an Berlin. Barack Obama scheint mit Angela Merkel aber weitgehend einig.
Vor zehn Jahren hat die amerikanische Regierung beschlossen, das Europa-Hauptquartier der Army von Heidelberg nach Wiesbaden zu verlegen. Jetzt ist der Umzug fast vollendet. Gebaut wird aber weiter.
Amerikas Präsident Obama bemüht sich beim Besuch von Kanzlerin Merkel in Washington um versöhnliche Töne wegen der NSA-Affäre: Er wolle Ausländer und Deutsche vor massenhafter Spionage schützen, sagte Obama. Die Vereinigten Staaten nähmen die Sorgen der Deutschen „sehr ernst“.
Linkspartei und Grünen dringen darauf, Edward Snowden in NSA-Ausschuss zu vernehmen. Nach Ansicht der Bundesregierung sprechen rechtliche und politische Gründe dagegen, den früheren amerikanischen Geheimdienstmitarbeiter als Zeugen zu laden.
Der NSA-Ausschuss hat sich in die Hände von Edward Snowden begeben. Das ist der beste Weg in die Farce.
Im Oktober 1962 besetzte die Polizei die Redaktion des „Spiegel“. Magazingründer Augstein und seinen Redakteuren wurde „Landesverrat“ vorgeworfen. Ein Fernsehfilm zeigt, wie aktuell die Geschichte gerade heute wieder ist.
Ein sächsischer Computerexperte hat sich offenbar Zugang zur Homepage des amerikanischen Geheimdienstes NSA verschafft. Die Lücke hat er der NSA bereits gemeldet.
Ein New Yorker Gericht hat entschieden: Microsoft muss auch Daten von europäischen Servern an die NSA aushändigen. Datenrechtsexpertin Indra Spiecker über die Folgen des Urteils für europäische Nutzer und Unternehmen.
Massenausspähung und kriegerische Konflikte haben die Pressefreiheit in den letzten Monaten weltweit besonders stark gefährdet. Auch Deutschland zieht Kritik auf sich.
Die Bundesregierung verhandelt mit Washington über die Spionageaffäre, aber was soll dabei herauskommen? Hinter das „No-Spy-Abkommen“ wurde ja schon auf deutschem Boden ein Fragezeichen gesetzt.
Nach Google und Twitter will künftig auch Apple seine Nutzer häufiger informieren, wenn ihre Daten von amerikanischen Behörden angefragt werden. Für Anfragen der NSA gilt das jedoch nicht.
Wenn die Kanzlerin in Amerika Präsident Obama trifft, muss sie ein offenes Wort unter Freunden sprechen. Die Bundesregierung hat grundrechtliche Schutzpflichten - für 500 Millionen Europäer.
Die amerikanische Regierung will Nutzer im Internet besser vor Diskriminierung durch Arbeitgeber, Vermieter und Versicherungen schützen. Neue Gesetze sollen dabei helfen. Die massenhafte Überwachung durch die NSA wird ausgeklammert.
Politiker von Union und SPD sprechen sich dafür aus, Edward Snowden in Russland zu befragen. Die Grünen wollen weiter dafür kämpfen, den ehemaligen NSA-Mitarbeiter nach Berlin zu holen. Eine Entscheidung über die Modalitäten ist laut Kanzleramtsminister Altmaier noch nicht gefallen.
Noch bevor Angela Merkel in Washington landet, lobt ein Sprecher von Obama schon die gute Zusammenarbeit mit der Kanzlerin in der Ukraine-Krise. Die NSA-Affäre scheint nur noch am Rande Thema zu sein.
Angela Merkel wird bei ihrem Besuch bei Barack Obama nicht vergessen, dass die NSA sie ausgespäht hat. Doch die Ukraine-Krise hat die transatlantischen Partner längst wieder enger zusammengeschweißt. Deutschland und Amerika arbeiten auf Augenhöhe - weil sie einander brauchen.
Auf dem Smartphone tragen die Menschen heute ihr ganzes Leben mit sich herum. Ob diese Daten vor dem Staat geschützt werden müssen, beschäftigte jetzt in zwei Fällen den Obersten Gerichtshof in Washington.
Ein nüchterner Arbeitsbesuch: Das erwartet Angela Merkel in Washington. Vor knapp drei Jahren war sie zum letzten Mal dort, und der Gegensatz könnte kaum größer sein.
Bundeskanzlerin Angela Merkel reist nach Washington. Sie trifft Präsident Obama, wichtige Abgeordnete und spricht vor der Handelskammer: Es geht um die Ukraine und den Freihandel.
Die besten aller möglichen Freunde: Das bleiben Deutschland und Amerika trotz des Konflikts über die amerikanische Spionage. Merkels Besuch in Washington könnte Anlass sein, sich darüber neu zu vergewissern. Ein Kommentar.
Vor dem geplanten Amerika-Besuch von Angela Merkel kritisieren die Grünen die Haltung der Bundesregierung bei der Aufklärung der NSA-Affäre. Die Parteivorsitzende Peter verlangt, dass Edward Snowden für eine Befragung nach Deutschland kommt. „Aber das ist von Merkel nicht gewollt.“
Mit der Strahlkraft von Fußball-WM und Olympia will sich Brasilien der Welt präsentieren. Die Probleme vor den beiden Großereignissen aber entlarven den Mythos einer Aufsteigernation.
Die Bundesregierung will Edward Snowden nicht nach Deutschland lassen. Das wollen die Grünen nicht hinnehmen - und notfalls vor das Bundesverfassungsgericht ziehen.
We witness the rise of a new absolute power. Google transfers its radical politics from cyberspace to reality. It will earn its money by knowing, manipulating, controlling the reality and cutting it into the tiniest pieces.
Ob wir es wahrhaben wollen oder nicht: Wir erleben das Entstehen absoluter Macht. Die Internet-Giganten, Google an der Spitze, übertragen ihre radikale Politik vom Cyberspace auf die reale Welt. Sie werden ihr Geld damit verdienen, dass sie die Realität kennen, kontrollieren und in kleinste Stücke schneiden.
Der frühere NSA-Mitarbeiter Edward Snowden wird vermutlich nicht in Berlin vernommen. Dafür erwägt der Ausschuss, ihn in Moskau zu besuchen. Das zeichnet sich zwei Tage vor dem Besuch der Kanzlerin in Washington ab.
Der Fall des in Amerika getöteten Austauschschülers liefert Stoff für Diskussionen. Der Schütze war auf der Jagd nach Einbrechern. Auch in Deutschland häufen sich Einbruchsdelikte. Die Bürger rüsten deshalb auf, zeigte Sandra Maischberger.
Edward Snowden hat kürzlich behauptet, die NSA versuche einen Quantencomputer zu bauen. Der könnte auch bisher sichere Codes brechen. Wie neue Verschlüsselungen aussehen könnten, untersuchen Informatiker der TU Darmstadt.
In der Bundesregierung zeichnet sich nach Informationen der F.A.Z. die Entscheidung ab, Edward Snowden die Einreise zu verweigern. Dem NSA-Untersuchungsausschuss bleibt nur eine Befragung per Videokonferenz - oder die Reise nach Moskau.
Seit zehn Jahren liest der Internetgigant die E-Mail mit. Jetzt gibt es erste Klagen. Gegen die Überwachung und Datensammlung durch Google wenden sich auch amerikanische Studenten.
Ein Gericht verpflichtet Unternehmen in den Vereinigten Staaten zur Herausgabe von Daten, selbst wenn diese auf Servern außerhalb des Landes liegen. Das Urteil birgt Sprengstoff.
Überraschung: Zum ersten Mal trafen die Spitzenkandidaten der großen Parteien für die Europawahl in einer Fernsehdebatte aufeinander. Das Personal war unterhaltsamer und kultivierter als man es von TV-Diskussionen gewohnt ist.
Die neue amerikanische Nachrichtenserie „Last Week Tonight“ mit dem Briten John Oliver war mit Spannung erwartet. In der ersten Folge galoppiert sie flott durch die Pointen, weiß aber nicht so recht, wohin sie will.
Im Internet opfern viele Menschen ihre Privatsphäre für kostenfreie Dienste. Das liegt auch an einer Fehleinschätzung.