Von Islamisten unterwandert
Der Islamismus breitet sich in der französischen Gesellschaft immer weiter aus und dominiert mittlerweile ganze Stadtviertel. Die Regierung in Paris will ihn mit schärferen Gesetzen zurückdrängen.
Der Islamismus breitet sich in der französischen Gesellschaft immer weiter aus und dominiert mittlerweile ganze Stadtviertel. Die Regierung in Paris will ihn mit schärferen Gesetzen zurückdrängen.
Die Ermittler legten sich rasch fest: Ein lebensmüder Einzeltäter hat den Anschlag auf das Münchner Oktoberfest am 26. September 1980 verübt. Erst vier Jahrzehnte später wird anerkannt, was es wirklich war.
1980 gab es eine rechte Terrorwelle mit 20 Toten und mehr als 200 Verletzten. Sie ist im gesellschaftlichen Bewusstsein kaum verankert. Daran haben die Sicherheitsbehörden erheblichen Anteil.
In der Nähe der früheren Büros der Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ wurden vier Menschen mit Messern angegriffen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen einer Straftat mit terroristischem Hintergrund.
Die Blasen haben gehalten, das Hygiene-Konzept ist aufgegangen. Und auch sportlich hat die Tour ein Spektakel geboten, das in Erinnerung bleiben wird. Die Rennen im Radsportherbst können darauf aufbauen.
Vor dem Anschlag in Charleston 2015 konnte der Attentäter eine Waffe legal nur kaufen, weil sich seine Überprüfung länger als drei Tage hingezogen hatte. Seit Beginn der Corona-Pandemie wird dieser „Fehler“ zur Regel.
In Hanau ist eine Gedenktafel für die Opfer des Attentats vom 19. Februar enthüllt worden. An die Zivilcourage von Vili-Viorel Păun erinnert ein weißes Kreuz aus Stein.
Leonid Wolkow ist Stabschef des vergifteten russischen Oppositionellen Aleksej Nawalnyj. Ein Gespräch über Putins Verantwortung für das Attentat und Russlands Weg aus der Autokratie.
Die Grünen wollen die Ostseepipeline stoppen: Durch eine EU-Regel zum Kampf gegen Chemiewaffen. Unterstützung könnte aus Polen kommen.
Der amerikanische Präsident kündigt an, mit einem Gegenangriff „tausendfach größeren Ausmaßes“ auf iranische Attacken reagieren zu wollen. Zuvor hatte die Website „Politico“ über Attentatspläne Teherans berichtet.
Russland will eigene Fachleute beteiligen, wenn deutsche Ermittler „Erklärungen“ im Fall Nawalnyj einholen. Das sei „komplett inakzeptabel“, sagt dessen Stabschef. Auch Politiker von CDU, SPD und Grünen weisen das Ansinnen zurück.
Wie steht es um die Ängste der Deutschen, fragte eine Studie. Statt Angst vor Terroranschlägen und vor islamistisch motiviertem Extremismus, haben die Deutschen die meiste Angst vor der Politik des amerikanischen Präsidenten.
Sie sind trotz Warn-App auf dem Smartphone unverzichtbar: An diesem Donnerstag um 11 Uhr sollten bundesweit die Sirenen heulen. Geplant war außerdem, auch alle sonstigen „Warnmittel“ zu testen.
Emmanuel Macron preist die Meinungsfreiheit und solidarisiert sich mit „Charlie Hebdo“. Das ist wichtig und nötig. Denn die Zeichner der Satirezeitung sind weiter bedroht. Und die Islamisten hetzen immerfort.
Was bedeutet die Drohung, die „Putins Koch“ dem im Koma liegenden Alexej Nawalnyj aussprach? Die oppositionelle „Nowaja gaseta“ erinnert an Parallelen zu früheren Giftanschlägen auf Korruptionsbekämpfer.
Ein Offenbacher Islamist plante in Frankfurt einen Anschlag. Vor Gericht gesteht er seine Pläne – und behauptet, die hätten eh nie funktioniert. Das Gericht ist skeptisch.
Im Halle-Prozess hat eine weitere Überlebende aus der Synagoge die Polizei scharf kritisiert. Das Verhalten der Polizisten sei für viele Überlebende nach dem Anschlag ein zweites Trauma gewesen.
Die Zeiten, in denen die ganze Aufmerksamkeit den Tätern galt, sind vorüber. Heute steht das Schicksal der Opfer stärker im Vordergrund. Aber Bund und Länder müssen noch mehr für sie tun. Ein Gastbeitrag.
Zum Beginn des Prozesses um den Anschlag auf „Charlie Hebdo“ veröffentlicht das französische Satiremagazin die umstrittenen Mohammed-Karikaturen, die 2005 heftige Kritik unter Muslimen ausgelöst hatten. Die Pariser unterstützen das Blatt in seiner Haltung.
Mehr als fünf Jahre nach dem Anschlag auf die französische Satirezeitung „Charlie Hebdo“ hat der Prozess gegen mutmaßliche Helfer der Attentäter begonnen. Das Verfahren wurde vor einem Pariser Schwurgericht unter hohen Sicherheitsvorkehrungen eröffnet. Angeklagt sind 13 Männer und eine Frau. Ihnen drohen mehrjährige Haftstrafen bis hin zu lebenslanger Haft.
Die französische Satirezeitung „Charlie Hebdo“ gibt ihre kritische Linie nicht auf. Anlässlich des Strafprozesses zu dem islamistischen Terroranschlag auf die Redaktion vor fünf Jahren hebt sie abermals Mohammed-Karikaturen ins Blatt.
Julian Alaphilippe, der Nonkonformist, verkörpert nicht nur die französischen Tour-Hoffnungen – sondern auch die Sehnsucht nach einem Radsport jenseits der taktischen Zwänge.
Zuschauer-Massen gibt es in der Corona-Krise beim Auftakt der Tour de France nicht. Dafür kämpfen die Fahrer mit der nassen Fahrbahn. Es gibt zahlreiche Stürze. Im Ziel jubelt ein Norweger über den Etappensieg. Für John Degenkolb ist bereits Schluss.
Auf ihrer Rundfahrt durch Frankreich müssen die Radprofis notieren, mit wem sie Kontakt hatten. Eine von vielen Maßnahmen, um zu verhindern, wovor sich alle fürchten: dem Abbruch der Tour.
Radprofi Maximilian Schachmann startet trotz eines Schlüsselbeinbruchs bei der Tour. Im Interview spricht er über ein Winkverbot, die Kunst des Formaufbaus und die Angst vor dem Gemetzel.
Trotz seines schweren Sturzes in der Vorbereitung kann Emanuel Buchmann bei der Tour de France starten. Sein Ziel sei weiterhin ein Platz auf dem Podium. „Aber es gibt ein paar Fragezeichen.“
Bei einem Doppelbombenanschlag auf den Philippinen sind mindestens 14 Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt worden. Die Attentate ereigneten sich auf der südlichen Insel Jolo, wo die Regierung seit langem gegen die Islamistengruppe Abu Sayyaf kämpft.
Die Corona-Pandemie stellt den Radrennsport vor Herausforderungen. Die Tour de France passt sich der Krisensituation an. Was aber bedeutet das für Frankreich – und wer sind die Favoriten unter diesen Bedingungen?
Vor einem Gericht in Christchurch in Neuseeland haben Überlebende und Angehörige ein hartes Strafmaß für den Attentäter von Christchurch gefordert. Er tötete im vergangenen Jahr 51 Menschen in Moscheen.
Tausende wollten am Samstag der neun Menschen gedenken, die ein rassistisch motivierter Schütze vor einem halben Jahr in Hanau tötete. Verhindert wird die Demo von einem Virus, das derzeit die ganze Welt beschäftigt.
Die Angehörigen der Opfer der Attacke auf Hanau wünschen sich mehr Interesse für die Ermordeten. Eine Demonstration zum Gedenken wurde aber kurzfristig abgesagt.
Ein halbes Jahr nach dem Terroranschlag in Hanau legt das Land ein Förderprogramm auf. Es soll den Hinterbliebenen der Opfer zugute kommen, um sich nach der Tat wieder besser im Alltag zurechtfinden.
Der Kreis der großen Namen bei der Tour de France wird immer kleiner. Neben den ehemaligen Toursiegern Thomas und Froome fehlt nun auch der Vorjahresdritte. Seine Verletzung ist schlimmer als erwartet.
Sechs Monate nach dem Attentat in Hanau haben der Ausländerbeirat und die Initiative „19. Februar“ eine Mahnwache organisiert und zu einer Demonstration aufgerufen.
Der Anschlag in Hanau war eine Zäsur – nicht nur für die Stadt, sondern für ganz Deutschland, sagt Oberbürgermeister Kaminsky. Nun wird im Stadtzentrum auch mit einer Schweigeminute der Opfer gedacht.
Vor fünfzehn Jahren wurde der vormalige libanesische Ministerpräsident Rafik Hariri durch eine Bombe getötet. Die Täter blieben bisher unbehelligt. Nun spricht das UN-Tribunal seine Urteile.