Argentinien ringt nach versuchtem Attentat um Fassung
Cristina Kirchner steht wegen Korruptionsvorwürfen unter Druck. Nun entgeht Argentiniens Vizepräsidentin knapp dem Tod. Das Land ist geschockt.
Cristina Kirchner steht wegen Korruptionsvorwürfen unter Druck. Nun entgeht Argentiniens Vizepräsidentin knapp dem Tod. Das Land ist geschockt.
Unter großem Druck einigt sich die Bundesregierung mit den Angehörigen der Opfer des Olympia-Attentats auf eine Entschädigung. So weit hätte es nicht kommen dürfen. Deutscher Dilettantismus hat viel Leid verursacht.
Ein Mann hat eine Pistole auf die argentinische Vize-Präsidentin gerichtet und abgedrückt. Ein Schuss löste sich jedoch nicht. Die Motive des mutmaßlichen Attentäters werden nun untersucht.
Eine ARD-Doku und ein Podcast des BR blicken auf das Attentat bei den Olympischen Spielen 1972 in München zurück. Sie zeigen: Die Deutschen ignorieren ihre Schuld bis heute.
Die Hinterbliebenen der Opfer des Olympia-Anschlags wollen höhere finanzielle Entschädigungen. Nun stehen die Verhandlungen mit der Bundesregierung offenbar kurz vor einer Einigung.
Trotz aufflammender Debatten über die Meinungsfreiheit in religiösen Fragen: Die Vorstellung vom Clash of Civilisations hat sich in einer Welt hybrider Identitäten nicht bewahrheitet.
50 Jahre nach dem Olympia-Attentat von München rekonstruieren mehrere Dokumentationen die Ereignisse von damals, sogar eine Thriller-Serie nimmt Bezug darauf. Der Schock von damals wiederholt sich auf neue Weise.
Muslimische Staaten haben alle dasselbe Feindbild: die Meinungsfreiheit. Eine Chronik der Fatwas, Attentate und Morde.
Auf den Stufen der Public Library von New York traten sechzehn Kollegen und Freunde von Salman Rushdie auf, um Solidarität mit dem bei einem Attentat schwerverletzten Schriftsteller zu zeigen.
Angehörige der israelischen Opfer kritisieren Deutschlands Zögerlichkeit bei den Entschädigungszahlungen. Die angeblichen Pläne Steinmeiers für eine Israel-Reise sehen sie skeptisch.
Nach dem Attentat auf Salman Rushdie zeigt der Attentäter keine Reue, sondern preist Khomeini. Seine Mutter verstößt ihn, während der Vater des Angreifers schweigt. Radikalisiert hat sich Hadi Matar offenbar im Libanon.
Die Attacke auf Salman Rushdie findet kaum Echo in der arabischen Welt. Das liegt an religiösen Rivalitäten und politischer Vorsicht zugleich.
Hadi Matar, der mutmaßliche Angreifer von Salman Rushdie, gibt ein Interview aus dem Gefängnis und zeigt keine Reue. Der Schriftsteller ist unterdessen auf dem Weg der Besserung.
Der Bundespräsident will mäßigend auf den Streit zwischen den Angehörigen der Opfer des Terroranschlags von 1972 einwirken. Anfang September will Israels Staatspräsident nach F.A.Z.-Informationen vor dem Parlament sprechen.
Bundespräsident Steinmeier will mäßigend auf den Streit zwischen den Angehörigen der Opfer des Terroranschlags und der Bundesregierung einwirken. Anfang September soll Israels Staatspräsident nach F.A.Z.-Informationen vor dem Parlament sprechen.
Das Attentat auf Salman Rushdie erschüttert Frankreich, doch die Front gegen den Islamismus bröckelt längst.
Die Kritiker von Salman Rushdie berufen sich auf die Verletzung ihrer religiösen Gefühle. Das ist aber nur ein Deckmantel für ihre eigenen Herrschaftsinteressen.
Dass Iran Salman Rushdie selbst für den Anschlag auf sein Leben verantwortlich macht, ist eine Verdrehung der Tatsachen. In Gefahr geriet er überhaupt erst wegen einer Fatwa aus Teheran.
Iranische Intellektuelle verurteilen die Messerattacke auf den Schriftsteller – die Teheraner Führung hingegen nicht. Das Attentat könne die Atomverhandlungen gefährden, so die Befürchtung.
Das Muster ist bekannt: Der Staat soll herausgefordert werden und überreagieren. Doch hoffentlich wird nicht der Rechtsstaat infrage gestellt, sondern radikale Klima-Aktivisten, die mit hehren Zielen Gewalt rechtfertigten.
Schon seit März gibt es in Israel eine neue Anschlagswelle. Unweit der Klagemauer wurden nun mehrere Menschen verletzt, zwei davon schwer.
Salman Rushdie hatte nach dem Mordaufruf gegen ihn jahrzehntelang versucht, dem Fatalismus zu entrinnen und Freiheit zurückzugewinnen – in der Fiktion und im Leben. Das Attentat auf ihn zeigt die Grausamkeit der Realität, die noch die groteskeste Satire übertrifft.
Die Bundesinnenministerin fürchtet Anschläge im Zusammenhang mit den Protesten gegen die Energiepolitik. Auch über die Lage in Afghanistan äußert sie sich – und gibt den dort verbliebenen Ortskräften ein Versprechen.
Der IS hat den Taliban den Krieg erklärt. Mit Rahimullah Haqqani haben sie den bislang ranghöchsten Vertreter getötet.
Ihre Angehörigen starben im Jahr 1972 bei dem Attentat und während der Geiselnahmen im Olympischen Dorf durch ein palästinensisches Terrorkommando. Seither ringen sie mit der Bundesregierung um eine aus ihrer Sicht angemessene Entschädigung für ihr Leid.
Mehr als zwei Jahrzehnte nach den Terroranschlägen vom 11. September töten die USA Bin Ladens Nachfolger mit einem Drohnenangriff in Kabul. Präsident Bidens Afghanistan-Strategie kommt das gelegen.
Bei der parlamentarischen Aufklärung zum Anschlag in Hanau sind noch immer Fragen offen. Nun gerät Landespolizeipräsident Roland Ullmann in die Kritik. Die Staatsanwaltschaft interessiert sich besonders für eine Aussage, die er im Untersuchungsausschuss gemacht hat.
Warum dauert es 50 Jahre, bis eine Bundesregierung die Opfer des Olympia-Attentats von München entschädigt? Die ungeklärten Fragen wirken bis in die Gegenwart.
Seit dem Anschlag bei den Olympischen Spielen 1972 wird um die Entschädigungen gerungen. Die Hinterbliebenen nennen eine jüngst von der Bundesregierung angebotene Summe „beleidigend“.
Die Dokumentation „22. Juli - Die Schüsse von München“ rollt die Geschichte des Attentats von 2016 auf, dessen rechtsterroristischen Charakter die Behörden erst leugneten. Dabei hinterließ der Täter David Ali Sonboly Spuren, die zeigen, dass er sich wohl für „erwählt“ hielt.
Am 20. Juli scheiterte das Attentat auf Adolf Hitler, doch die Erinnerung an den Aufstand weniger gegen die Diktatur lebt fort.
Vor dreißig Jahren fiel der Staatsanwalt Paolo Borsellino einem Attentat zum Opfer. Jeder wusste, dass die Mafia dahintersteckte. Warum der Kampf gegen das organisierte Verbrechen bis heute nicht vorankommt.
Noch immer ist ungeklärt, warum der Notruf in der Nacht des Attentats von Hanau schlecht erreichbar war: Im Untersuchungsausschuss des Hessischen Landtags haben nun die Polizisten das Wort, die in der Tatnacht im Einsatz waren.
Das Gericht spricht den suspendierten Bundeswehroffizier unter anderem wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat für schuldig. Die Verteidiger hatten auf Freispruch plädiert.
In der japanischen Hauptstadt Tokio nehmen zahlreiche Menschen Abschied von dem erschossenen früheren Premierminister. Auch mehrere Staatschefs zollen Shinzo Abe ihren Respekt.
Zahllose Menschen säumen die Straßen in Tokio, in einem Tempel in Tokio erweisen Hunderte dem früheren Ministerpräsidenten die letzte Ehre.