Man muss sich nicht alles bieten lassen
Die harte Reaktion der niederländischen Regierung im Konflikt mit der Türkei mag ungewöhnlich sein, aber sie ist vor allem gerechtfertigt. Auch wenn das Erdogans Propaganda in die Hände spielt. Ein Kommentar.
Die harte Reaktion der niederländischen Regierung im Konflikt mit der Türkei mag ungewöhnlich sein, aber sie ist vor allem gerechtfertigt. Auch wenn das Erdogans Propaganda in die Hände spielt. Ein Kommentar.
Der Streit zwischen der Türkei und den Niederlanden wegen abgesagter Wahlkampfauftritte hat sich in den letzten Stunden fast minütlich zugespitzt. Ein Überblick über die Ereignisse des Wochenendes.
Deutschland müsse entschieden auf Erdogans Angriffe reagieren, fordern Politiker in Berlin parteiübergreifend. Die Integrationsbeauftragte warnt aber davor, den Konflikt weiter eskalieren zu lassen.
Nach der Abschiebung der türkischen Familienministerin durch die Niederlande kündigt die Regierung in Ankara Konsequenzen „der schwersten Art und Weise“ an. Die niederländische Regierung verteidigt ihr Vorgehen, will aber deeskalierend vorgehen.
Eskalation in der Nacht: Polizisten hindern Familienministerin Kaya daran, das türkische Konsulat in Rotterdam zu betreten. Als „unerwünschte Ausländerin“ muss sie den Rückzug über die deutsche Grenze antreten. Es kommt zu Unruhen.
Der „Pulse of Europe“-Bewegung, die jeden Sonntag in Frankfurt für die Einheit Europas demonstriert, schließen sich immer mehr Menschen an – mittlerweile in 40 europäischen Städten. Die Politikwissenschaftlerin Sandra Eckert hat eine Erklärung für das Phänomen.
Die Partei von Geert Wilders ist in den Umfragen abgerutscht. Jetzt dreht der Rechtspopulist nochmal richtig auf. Er nennt Erdogan einen Diktator und tingelt durch das Land. Er kann immer noch gewinnen.
Geert Wilders, Chef der „Partei für die Freiheit“, profiliert sich als Hüter niederländischer Traditionen. Die findet er nicht in der liberalen Demokratie des Landes, sondern in einer Phantasiewelt aus Märchenzauber und Erlebnispark.
Auch in den Niederlanden und der Schweiz stößt der türkische Außenminister auf Widerstand gegen seine geplanten Wahlkampfveranstaltungen. Unterdessen kündigt Erdogan selbst einen Auftritt in Europa an.
Die Welt blickt auf die Niederlande. Gewinnt der Populist Wilders oder kann Rutte weiterregieren? Alle Ergebnisse im Überblick.
Wenige Tage vor der Wahl in den Niederlanden debattieren acht Spitzenkandidaten im Fernsehen über Sozialpolitik. Einer fehlt allerdings – und das nicht zum ersten Mal.
Geert Wilders wächst mit der Zahl seiner Feinde. Er lebt an einem geheimen Ort in den Niederlanden. Er glaubt, Muslime hätten das Land gekapert. Und er will es zurückerobern – schon den blonden Frauen zuliebe.
Geert Wilders’ Rechtspopulismus in den Niederlanden ist erfolgreich. Käme er in zwei Wochen an die Macht, würde er nicht zögern, seine Drohungen wahrzumachen, glaubt sein Biograf.
Das niederländische Parlament hat ein Beratergremium beauftragt, die Europolitik zu analysieren. Gegenüber der F.A.Z. erklärt der Antragsteller, dass er nicht den Euro abschaffen will, sondern etwas anderes im Sinn hat.
Den Niederlanden geht es gut: Die Wirtschaft wächst, die Arbeitslosigkeit sinkt, der Staat baut Schulden ab. Trotzdem wollen viele Niederländer den Populisten Geert Wilders wählen.
Sollten die Niederlande besser zum Gulden zurückkehren? Die Vor- und Nachteile soll eine Kommission klären. Zunächst klingt die Hoheit über die eigene Währung ja auch gut. Ein Blick in unsere Nachbarländer aber zeigt: so leicht wird das nicht.
Der Niederländer Geert Wilders hat von allen Rechtspopulisten Europas die wirtschaftsfreundlichste Agenda. Doch sein Lieblingsthema überlagert alles: Kampf dem Islam.
Geert Wilders verzichtet mitten im Wahlkampf auf öffentlichen Auftritte. Der rechtspopulistische Politiker aus den Niederlanden hatte Marokkaner verunglimpft – nun sieht er sich und seine Partei in Gefahr.
Am Samstag hat der Rechtspopulist mit seinen Äußerungen über Marokkaner für Empörung gesorgt. Jetzt büßt die Partei von Geert Wilders in den Umfragen ihren Vorsprung ein. Das könnte an einer Strategie der Regierungspartei liegen.
Den Koran vergleicht er mit Hitlers „Mein Kampf“, Moscheen mit „Nazi-Tempeln“: Mit verstörenden Aussagen deckt der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders auf, wie er im Falle eines Wahlsieges mit dem Islam umzugehen gedenkt.
Patriotische Europäer gegen dies, patriotische Europäer gegen das. Gibt es auch Europäer, die für irgendwas sind? Zum Beispiel für Europa? Ja. Sie gehen sogar auf die Straße. Was sind das für Leute?
Nach Trump scheint alles möglich: Gewinnen Rechtspopulisten die Wahlen in den Niederlanden und in Frankreich, stehen die Europäische Union und ihre Währung auf dem Spiel.
Holland wählt am 15. März. Premier Rutte sollte eigentlich von der anziehenden Wirtschaft profitieren. Doch er kämpft mit einem persönlichen Problem – und gegen den EU-Feind Wilders.
Kurz vor den Wahlen in den Niederlanden verzeichnet die rechtspopulistische Partei PVV ein deutliches Umfrage-Plus. Vor allem Anhänger der Regierungspartei von Ministerpräsident Rutte können die Rechtspopulisten gewinnen.
Der Justizminister muss nach einer Lügenaffäre zurücktreten, der Ministerpräsident der Niederlande steht weiter unter Druck. Wenige Wochen vor der Wahl hat der Rechtspopulist Geert Wilders Grund zu feiern.
In wenigen Wochen wählen die Niederländer eine neue Regierung. Die Wirtschaft steht zwar wieder besser da, doch das Thema Einwanderung überstrahlt alles – nicht nur wegen Geert Wilders.
Laut Deutschlandtrend rechnen knapp 70 Prozent der Befragten mit Wahlerfolgen für rechte Parteien in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden im nächsten Jahr. Sind das alles wirtschaftlich „Abgehängte“?
Geert Wilders wird von einem niederländischen Gericht für schuldig befunden. Bestraft wird er jedoch nicht. Das Urteil möchte der PVV-Politiker trotzdem anfechten.
Ein niederländisches Gericht hat den Abgeordneten Geert Wilders der Diskriminierung schuldig gesprochen. Allerdings verzichteten die Richter auf eine Strafe.
Die niederländische Regierung hat das Ende der Krise ausgerufen. Doch in vielen Bereichen gärt es. Selbst der „Nexit“ steht im Raum.
Nach zahlreichen Absagen wird Maodo Lo im Basketball-Nationalteam früh in die Führungsrolle gedrängt. Im abschließenden EM-Qualifikationsspiel gegen die Niederlande muss er nun seine guten Leistungen bestätigen.
Der UN-Menschenrechtskommissar hat zum Widerstand gegen Rechtspopulisten und Demagogen aufgerufen. Zeid Hussein nennt etliche Politiker und die Folgen für die Terrormiliz „Islamischer Staat“.
Der Rechtspopulist Geert Wilders macht im Wahlkampf Stimmung gegen muslimische Einwanderer. Im Zentrum seines Wahlprogramms steht eine „Ent-Islamisierung“ der Niederlande. Verbieten will er nicht nur das Kopftuch.
Das Sprengen von Geldautomaten hat sich zu einem lukrativen Geschäft für Banden entwickelt. Nun hat ein Gericht in Düsseldorf einen Täter verurteilt. Die Spur führt ins Ausland.
Die Mitgliedswahlen für den UN-Sicherheitsrat verlaufen meist unspektakulär, ohne Gegenkandidaten oder mit vorab gesicherten Mehrheiten. Das war diesmal anders - und hat Konsequenzen.
Nach dem Brexit-Referendum könnte das pro-europäische Schottland ein neues Referendum über seinen Verbleib in Großbritannien einleiten. Und auch in Nordirland wollen sich manche mit dem Ergebnis nicht abfinden.