Jetzt kein Beitritt der Ukraine
Die Ukraine will im „beschleunigten Verfahren“ in die NATO. Doch das Bündnis macht abermals deutlich, dass es nicht Kriegspartei werden will.
Die Ukraine will im „beschleunigten Verfahren“ in die NATO. Doch das Bündnis macht abermals deutlich, dass es nicht Kriegspartei werden will.
Deutschland liefert weiter keine Panzer westlicher Bauart an die Ukraine. Nach ihrem Besuch in Odessa versprach Verteidigungsministerin Christine Lambrecht nun aber 16 Haubitzen und das Luftabwehrsystem Iris-T SLM.
„Wir sind im Krieg mit Putin“, schrieb Bundesgesundheitsminister Lauterbach auf Twitter. Verteidigungsministerin Lambrecht bekräftigt nach ihrem Ukraine-Besuch das Prinzip, nicht Kriegspartei zu werden.
Verteidigungsministerin Christine Lambrecht ist überraschend in die Ukraine gereist. Dort hat die SPD-Politikerin dem Amtskollegen weitere Defensivwaffen zugesagt. Doch Kiew will mehr.
Der Westen müsse die Rhetorik des russischen Präsidenten zwar ernst nehmen, dürfe aber in der Unterstützung der Ukraine nicht nachlassen, sagt die Verteidigungsministerin in Moldau.
Der ukrainische Präsident spricht von der Einkesslung russischer Truppen im Gebiet Donezk. Außerdem wolle sein Land jetzt offiziell der NATO beitreten. Die Nacht im Überblick.
NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg warnt Moskau vor einem Einsatz von Atomwaffen. Die Annexion ukrainischer Gebiete verurteilt er als „illegal und unrechtmäßig“.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Freitag im Kreml „Beitrittsverträge“ über vier weitere ukrainische Gebiete unterzeichnet. Die Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedsstaaten haben die Annexion von vier besetzten ukrainischen Gebieten als unrechtmäßig zurückgewiesen.
Die Stadt Lyman im Gebiet Donezk ist nur noch durch einen schmalen Korridor mit dem übrigen russisch besetzen Gebiet verbunden. Der ukrainische Präsident Selenskyj begründet den Beitrittswunsch zur NATO.
Das Bündnis droht mit Konsequenzen, während Schweden ein viertes Leck in den Pipelines meldet. Moskau leitet derweil Ermittlungen wegen „internationalen Terrorismus“ ein.
Seit Montag entweicht aus drei Lecks in den Pipelines Nord Stream 1 und 2 Gas in die Ostsee. Nun fragen sich alle: Wer hat die Pipelines sabotiert?
Pipelines, Internetleitungen und Starkstromkabel unter Wasser werden kaum geschützt. Russland interessiert sich dafür schon seit Jahren, warnen Militärs.
Die Lecks an den Gasleitungen in der Ostsee sind laut EU wahrscheinlich auf Sabotage zurückzuführen. Norwegen sichert nun auch Ölanlagen besser, sieht aber keine spezifische Bedrohung.
Putins Drohungen mit Atomwaffen sollte man sehr ernst nehmen, sie sind ein Problem für die bisherige westliche Strategie im Ukrainekonflikt. Mehr denn je kommt es jetzt auf Geschlossenheit an.
Der Bundeskanzler will das Ergebnis der Scheinreferenden in der Ukraine nicht akzeptieren. Er spricht von einem „Akt der Verzweiflung“ und kritisiert Russlands Vorgehen als „panische Reaktion“ auf Misserfolge.
Erst zum zweiten Mal adressiert Labour-Chef Keir Starmer einen Parteitag. Umfragewerte und die Probleme der neuen Tory-Regierung beflügeln ihn.
Wenn in einem EU-Land die Freiheit in Gefahr ist, dann muss man handeln. Darauf gibt es in Italien bisher keinen Hinweis. Melonis Haltung zur Ukraine sollte in EU und NATO sogar willkommen sein.
Putin hat schon früher mit dem Einsatz von Atomwaffen gedroht. Diesmal sagt er, er bluffe nicht. Washington hat dafür Szenarien ausgearbeitet und Moskau gewarnt.
In vielen russischen Städten sind bei neuen Protesten gegen Moskaus Krieg in der Ukraine Hunderte Menschen festgenommen worden. Der ukrainische Präsident gibt den Angreifern einen Rat. Der Überblick.
Putins nukleare Drohungen folgen einem Muster, das auf der Krim schon einmal funktioniert hat. Es darf nicht Schule machen. Die NATO steht im Wort, jetzt mit Stärke zu antworten.
Die russischen Streitkräfte haben schwere Verluste erlitten. Mit der von Putin verkündeten Teilmobilmachung können personelle Lücken gefüllt werden. Bei der Ausrüstung ist das schwieriger.
Seit zehn Jahren ist die Türkei Dialogpartner in der SOZ, einem Kreis der Autokraten Asiens. Nun will Ankara Mitglied werden. Deutsche Außenpolitiker sind alarmiert und fordern eine „robustere Türkeipolitik“.
Humanistische Hochschule Berlin +++ militärische Unterstützung +++ RBB-Skandal +++ Mateusz Morawiecki +++ polnische Reparationsforderung +++ Putins Papst
Die Nato und die EU ließen sich vom türkischen Präsidenten „auf der Nase herumtanzen“, beklagt der Grünen-Politiker Jürgen Trittin. Auch aus den Reihen der SPD wird Kritik an Erdogans Vorhaben laut.
Präsident Erdogan betont „historische und kulturelle“ Verbindungen seines Landes zu Asien. Sein Land wäre der erste NATO-Staat, der sich der SCO anschließt.
Bundeskanzler Olaf Scholz lobt die angeblichen Beiträge deutscher Waffen zum Erfolg der Ukraine. Bei der Lieferung von Panzern hat er weiterhin Bedenken.
Die Ukraine bittet und bittet Deutschland um Kampfpanzer – Bundeskanzler Olaf Scholz aber zögert weiter. Sein militärischer Ratgeber erntet Kritik.
Der Bundeskanzler hebt im Streit über den Leopard 2 die Abstimmung mit Washington hervor. Die amerikanische Regierung stünde dem nicht entgegen – will aber auch keinen Druck aufbauen.
Nach der russischen Niederlage im Gebiet Charkiw spricht der ukrainische Präsident Selenskyj von verbreiteter Folter und anderen „Nazi“-Methoden. Die russischen Besatzer bezeichnet er als „Raschisten“. Der Überblick.
Erdogan begründet den Wunsch mit „historischen und kulturellen Verbindungen“ zum asiatischen Kontinent. Die Türkei wäre das einzige Mitglied der Schanghai-Gruppe, das gleichzeitig auch Teil der NATO ist.
Auch als NATO-Mitglied scheut die Türkei enge Beziehungen mit Russland und China nicht. Denn Erdogan erhofft sich von ihnen eine wirtschaftliche Hilfestellung.
Der CDU-Vorsitzende rügt „anmaßende“ Ideen des Bundeskanzlers über Waffenruhe – und fordert, der Ukraine Kampfpanzer zu liefern. Die Union will die Ampel-Koalition mit einem Antrag im Bundestag unter Druck setzen.
In der südafghanischen Stadt Kandahar haben die Islamisten vor rund drei Jahrzehnten ihre Gruppierung gegründet. Heute herrschen sie wieder dort. Vielen Bewohnern gefällt das, auch weil die Taliban für gewissen Fortschritt sorgen.
Verteidigungsministerin Christine Lambrecht kündigt weitere Waffenlieferungen an die Ukraine an. Die Rede ist von Raketenwerfern und gepanzerten Fahrzeugen – nicht aber von Panzern.
Im usbekischen Samarkand sind Russlands Präsident Putin und Chinas Staatschef Xi erstmals seit Beginn des Ukrainekriegs zusammengetroffen. Zwischen den Zeilen kommt durch, dass Xi Putins Angriffskrieg nicht gutheißt.
Dass der russische Oberbefehlshaber nicht auf den Rückschlag in der Ukraine reagiert, hat System: Putin zelebriert Normalität.