Kann ein Abkommen den Grönland-Konflikt lösen?
Alternativ zu einem Kauf Grönlands durch Amerika wird in Washington über eine vertragliche Vereinbarung nachgedacht. Für die USA käme das weit günstiger.
Alternativ zu einem Kauf Grönlands durch Amerika wird in Washington über eine vertragliche Vereinbarung nachgedacht. Für die USA käme das weit günstiger.
Einen Angriff von außen kann die Allianz abwehren, einen von innen nicht. Die Europäer müssen sich schneller und gründlicher unabhängig machen, als sie dachten.
Die NATO hat einen neuen Deal vorbereitet, um Trump zu besänftigen. Die F.A.Z. hat Details erfahren: Es geht auch um den Besitz von Militärbasen in Grönland.
Die Befugnisse von Bundeswehr und Sicherheitsbehörden im Friedenszustand reichten nicht für eine Abwehr hybrider Angriffe, sagen die Autoren einer neuen Studie.
Wenn es um die NATO geht, ist für manche Republikaner eine rote Linie überschritten. Doch was folgt auf die Kritik aus den eigenen Reihen?
Acht Länder bedroht der US-Präsident mit Strafzöllen. Belgien nannte er nicht – obwohl es doch auch einen Soldaten nach Grönland geschickt hatte. Politiker sind irritiert.
Trump bekräftigt in einem Brief an Norwegens Regierungschef seinen Anspruch auf Grönland – und rechtfertigt sein Vorgehen damit, dass Norwegen ihm nicht den Friedensnobelpreis verliehen habe.
Grönland-Debatte +++ Hans Speidel +++ Leïla Slimanis neuer Roman +++ Kurzromane von John Boyne +++ Bosch-Betriebsratschef Sell
Die EU-Spitzen warnen Washington vor einer „gefährlichen Abwärtsspirale“. Einige bezweifeln die Gültigkeit des Zollabkommens mit den USA.
Die Entsendung europäischer Soldaten nach Grönland sollte eine Art Machtdemonstration sein. Nun vertieft sie nur die Selbstschwächung der NATO, die Trump so blind betreibt.
Kopenhagens diplomatische Bemühungen scheinen gescheitert. Doch Trumps Zollankündigung macht den dänischen Kampf um Grönland zu einem Kampf Europas.
Eisige Nächte, gefährliche Fahrwasser, Minusgrade: Was wird Soldatinnen und Soldaten auf Grönland abverlangt? Auch die Bundeswehr lotet einen möglichen Trainingseinsatz aus.
Donald Trump kündigt im Konflikt um Grönland Zölle gegen acht europäische Staaten an. Heute berät die EU. Die US-Demokraten sprechen von törichten Zöllen und wollen den Präsidenten stoppen.
Endlich begreifen die Europäer, dass die alte Ordnung zerfällt – und reagieren, auch auf Trumps Drohungen. Dessen Druck eröffnet sogar neue Chancen.
Eine glaubwürdige nukleare Abschreckung ist auch für die Sicherheit Deutschlands unabdingbar. Doch auf Trump ist auch dabei kein Verlass. Daraus müssen Konsequenzen gezogen werden.
Der US-Präsident will die Insel unbedingt: für Amerikas Raketenabwehr – und wegen der Bedrohung durch chinesische und russische Schiffe. Ganz unrecht hat er damit nicht.
Die Europäer versuchen, Trumps Argumente für eine Annexion Grönlands zu entkräften. Doch ihm geht es nicht nur um die Sicherheit Amerikas.
Die Bundeswehr schickt ein Dutzend Soldaten nach Grönland – eine Mischung aus Symbolik und Eigeninteresse. Auch Frankreich beteiligt sich an der Mission, dänische Soldaten bilden eine Art Vorhut.
Nach dem Krisentreffen zu Grönland im Weißen Haus bestätigt der dänische Außenminister Rasmussen, dass es weiterhin fundamentale Differenzen gibt. Man sei aber überein gekommen, unterschiedlicher Meinung zu sein.
Die Sorge in Kopenhagen ist groß vor dem Treffen in Washington. Außenminister Rasmussen gilt als der Richtige dafür. Einst hatte er sich Trump entgegengestellt.
Die amerikanische Regierung blickt mit Geringschätzung auf Europa. Der harsche Ton ist neu, die Ressentiments sind es nicht. Ein Streifzug durch die Geschichte.
Der deutsche Außenminister trifft Marco Rubio in Washington. Es sollte um Venezuela, Grönland und natürlich um die Ukraine gehen. Dann kam die Frage einer Intervention in Iran dazu.
Der amerikanische Präsident setzt das atlantische Bündnis einer gewaltigen Belastungsprobe aus. Aber die NATO wird das überleben. Auch in Washington gibt es Korrektive.
Bis 2024 war der Norweger Jens Stoltenberg NATO-Generalsekretär. Jetzt blickt er selbstkritisch auf die außenpolitischen Leistungen seiner Generation.
US-Präsident Trump will das offiziell zu Dänemark gehörende Grönland unter seine Kontrolle bringen. Das wird nicht nur in Kopenhagen abgelehnt. NATO-Partner sind besorgt.
Großmächte ringen im Polargebiet um Einfluss. Bereits vor Trumps Forderung nach Grönland haben sich dort auch Russland und China in Stellung gebracht.
Im Nordatlantikrat weisen die Verbündeten die Grönland-Drohungen zurück. Einige fordern eine neue Arktis-Mission. Von Teilnehmern erfuhr die F.A.Z., wie die denkwürdige Aussprache verlief.
Für Merz' Ankündigung, möglicherweise mit deutschen Soldaten einen Frieden in der Ukraine abzusichern, gibt es in Berlin viel Lob: Russland abzuschrecken sei auch eine deutsche Aufgabe.
Aus Washington kommen widersprüchliche Äußerungen zu Grönland. Kopenhagen weist die Behauptungen Trumps zurück, das Königreich könne die Sicherheit der Insel nicht garantieren.
Russland dürfte bald ausloten, welche Möglichkeiten sich nach dem Sturz des „lieben Freundes“ in Caracas bieten. Etwa mit Blick auf die Ukraine. Einen seltsamen Deal soll Moskau schon 2019 vorgeschlagen haben.
Trump will Grönland – und das schon seit Jahren. Doch es ist unklar, wie genau die USA Kontrolle über die Insel erlangen wollen. Die US-Regierung sendet unterschiedliche Signale.
Die Ukraine soll verbindliche Sicherheitszusagen bekommen. Auch von den Vereinigten Staaten. Die Bundesregierung schließt eine Beteiligung an einer multinationalen Truppe nicht mehr aus.
In Paris treffen sich Unterstützer der Ukraine. Zu Macrons Freude sind bei der „Koalition der Willigen“ auch Vertreter der USA dabei.
Bisher ging man in Dänemark davon aus, dass die USA sich die Insel mit einer Art Charmeoffensive einverleiben wollen. Nach dem Angriff in Venezuela ist man sich da nicht mehr so sicher.
Der Außenminister verspricht in Litauen, dass die deutsche Brigade weiter aufgebaut werde wie geplant. Zu einem möglichen Bundeswehreinsatz in der Ukraine kommt aus Berlin bisher nichts Konkretes.
US-Präsident Trump macht abermals Ansprüche auf Grönland geltend – und verspottet Dänemark. Die nördlichen NATO-Partner wehren sich. Auch der deutsche Außenminister stellt sich an Dänemarks Seite.