„Ein schwieriges Jahr mit Amerika“
Pakistans Außenministerin Hina Rabbani Khar spricht über den Neustart der Beziehungen zu Washington und den Kampf gegen den Terrorismus. Sie wehrt sich gegen Schuldzuweisungen in dem Afghanistan-Konflikt.
Pakistans Außenministerin Hina Rabbani Khar spricht über den Neustart der Beziehungen zu Washington und den Kampf gegen den Terrorismus. Sie wehrt sich gegen Schuldzuweisungen in dem Afghanistan-Konflikt.
Die Nato reagiert auf die Angriffe uniformierter Afghanen auf ihre Soldaten: Die Ausbildung afghanischer Rekruten wird ausgesetzt. Sie sollen zunächst auf Verbindungen zu den Taliban durchleuchtet werden.
Zwei Selbstmordattentäter haben nahe einem Nato-Stützpunkt im Osten Afghanistans am Samstag mindestens zwölf Menschen getötet und 59 weitere verletzt. Die Taliban bekannten sich zu den Anschlägen.
Der Koordinator zahlreicher Anschläge in der afghanischen Hauptstadt Kabul, Badruddin Haqqani, soll durch einen Drohnenangriff im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet getötet worden sein.
Bei zwei Luftangriffen amerikanisch geführter Truppen in der ostafghanischen Provinz Kunar ein ranghoher Führer der pakistanischen Taliban getötet worden.
Der Bürgerkrieg in Syrien greift auf den benachbarten Libanon über. Anhänger und Gegner Assads kämpfen dort seit Tagen. Der christliche Politiker und ehemalige Milizenführer Samir Geagea fordert die Nato-Staaten dazu auf, in Syrien einzugreifen.
Das rumänische Verfassungsgericht hat die Volksabstimmung über die Amtsenthebung von Präsident Traian Basescu für ungültig erklärt. Damit kann Basescu seine Amtsgeschäfte wieder aufnehmen. Das Referendum hatte das nötige Quorum verfehlt.
Der Unwille, in Syrien militärisch einzugreifen, war bisher gut begründet. Dass der amerikanische Präsident Obama jetzt doch mit einer Intervention droht, verrät, für wie gefährlich er die Lage hält.
Al Qaida verlegt seine Aktivitäten mehr und mehr nach Somalia und Mali. Der Westen empfiehlt den Afrikanern, das Problem selbst zu lösen. Ganz so, als wären diese das Ziel der Terroristen. Eine Analyse.
Der neue UN-Bericht über das Massaker in Hula klärt die offenen Fragen nicht. Die Aussagen von Augenzeugen bleiben widersprüchlich, Satellitenbilder wenig aussagekräftig. Über die Täter ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.
Die Vereinigten Staaten erwägen die Einrichtung „irgendeiner Art Flugverbotszone“ zum Schutz syrischer Flüchtlinge - aber nicht „unilateral“. Iran wird derweil von Amerika bezichtigt, Milizen für die syrischen Regierungstruppen auszubilden.
Plant Pakistan eine Offensive im Westen des Landes? Washington zufolge hat Islamabad ein militärisches Vorgehen gegen pakistanische Taliban zugesagt.
Die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton genießt überall hohes Ansehen. Doch bewirken kann sie kaum etwas - trotz ihres unermüdlichen Einsatzes rund um den Globus. Nach einer vierjährigen Ochsentour will sie im Januar aufhören - und von einer Präsidentschaftskandidatur 2016 offiziell nichts wissen.
In Afghanistan sind abermals Nato-Soldaten durch „friendly fire“ getötet worden. Pakistan hat derweil Zugang zu dem inhaftierten Taliban-Führer Baradar gewährt.
In der Provinz Helmand hat nach Angaben ranghoher Behördenvertreter ein afghanischer Polizeikommandeur drei Soldaten der Isaf-Truppe in einen Hinterhalt gelockt und erschossen.
Im rheinland-pfälzischen Luftwaffenstützpunkt Ramstein ist ein 60 Jahre alter Deutscher festgenommen worden. Die Bundesanwaltschaft wirft ihm Spionage vor.
Zwei Wochen nach der abermaligen Schließung eines bedeutenden Grenzübergangs hat Pakistan den Posten wieder geöffnet. Augenzeugen berichten, dass am Samstag zwölf Nato-Laster den Grenzpunkt passierten.
Die Nato zieht sich aus der Führung von Militäreinsätzen in Afghanistan zunehmend zurück. Einem neuen Konzept zufolge soll es nun mehr als 300 Beraterteams für die afghanischen Sicherheitskräfte geben.
Rumäniens Ministerpräsident Ponta bezeichnet Präsident Basescu, den er an diesem Sonntag aus dem Amt jagen will, als „Mafioso“. Tatsächlich sind mafiöse Strukturen in Pontas eigener Partei verbreitet. Doch er mimt den Unverstandenen.
Nach Angaben des Pentagon will Amerika im Herbst erstmals Soldaten in Polen stationieren. Der polnische Verteidigungsminister sagte, dies sei „politisch und symbolisch wichtig“.
Spanien war einst die viertgrößte Wirtschaft der Eurozone - und droht nun, ihr vierter Rettungsfall zu werden. Die Gründe des abrupten Niedergangs sind sowohl hausgemacht als auch importiert. Blick in ein Land am Scheideweg.
Im Norden Afghanistans sind 22 Tanklastwagen mit Nachschub für die Nato-Truppen bei einem Großbrand zerstört worden. Widersprüchliche Angaben gibt es darüber, ob es sich um einen Anschlag der Taliban handelt.
Im amerikanischen Außenministerium steigt die Sorge über mögliche sicherheitspolitische Konsequenzen des Machtwechsels in Rumänien. Offenbar gibt es Befürchtungen, Terroristen, Drogenhändler und Menschenschmuggler könnten sich die Lage zunutze machen.
Die Vereinigten Staaten haben Afghanistan in die Gruppe der „wichtigen Nicht-Nato-Verbündeten“ aufgenommen. Damit erhält das Land einfacheren Zugang zu amerikanischen Rüstungsgütern.
Pakistan will nach amerikanischen Angaben die Nachschubrouten für die Nato-Truppen in Afghanistan wieder öffnen. Das Land hatte die Wege blockiert, nachdem bei einem Nato-Luftangriff im vergangenen Jahr 24 pakistanische Soldaten getötet worden waren.
Die erfolglose Fahndung nach den NSU-Terroristen fiel nur zum Teil in seine Amtszeit. Doch der thüringische Verfassungsschutzpräsident Sippel scheiterte auch am Umgang mit der Krise. Nun muss er gehen.
Wenn ein Bataillon der afghanischen Armee beim Kampf gegen die Taliban in die Gänge kommen soll, gilt es zunächst innere Widerstände zu überwinden. Es mangelt an Kraftstoff und Ausbildung, an Eignung und vor allem am Zusammenhalt der Ethnien. Wie soll diese Truppe für Sicherheit sorgen?
Vor genau zwanzig Jahren begann die Versorgung der bosnischen Hauptstadt aus der Luft. Auch die deutsche Luftwaffe half. Vier Jahre dauerte die Luftbrücke, es war die längste der bisherigen Geschichte.
Schon in der Vergangenheit strebte Riad nach deutschen Panzern. Für die innere Machtausübung werden sie nicht benötigt. Sie sollen der Landesverteidigung dienen.
Der syrische Präsident Assad hat in einer Rede vor dem Kabinett seine Rhetorik deutlich verschärft: Syrien befinde sich im Krieg, sagte Assad. Eine Sitzung des UN-Menschenrechtsrats über das Massaker in Hula verließ der dortige syrische Gesandte unter Protest.
Die Nato hat kein Interesse daran, dass die türkisch-syrische Krise eskaliert. In einen Krieg gegen Assad will sie nicht hineingezogen werden.
Der Nato-Rat hat den Abschuss eines türkischen Militärflugzeuges durch Syrien als „inakzeptabel“ bezeichnet. Der türkische Ministerpräsident Erdogan verschärfte den Ton gegenüber Damaskus. Man werde aber nur Schritte unternehmen, „die uns das Völkerrecht ermöglicht“.
Die EU-Außenminister haben den Abschuss eines türkischen Aufklärungsflugzeuges durch Syrien verurteilt und eine Untersuchung verlangt. Derweil setzten sich syrische Soldaten in die Türkei und nach Jordanien ab.
Nach dem Abschuss eines türkischen Kampfflugzeugs durch Syrien hat die EU die Sanktionen gegen das Assad-Regime verschärft. Eine militärische Intervention lehnen die EU-Außenminister aber weiter ab. Guido Westerwelle forderte alle Beteiligten auf, bei einer „besonnenen Linie“ zu bleiben.
Nach dem Abschuss eines türkischen Jagdflugzeugs durch die syrische Armee hat die Türkei den Nato-Rat angerufen. Aus Damaskus verlautete, der Abschuss habe der Verteidigung der syrischen Souveränität gedient.
Die rasche rhetorische Eskalation ist Erdogans Domäne. Gegenüber Syrien aber will der türkische Ministerpräsident nach dem Abschuss eines Kampfjets eine Zuspitzung vermeiden.