Proteste gegen Dialog von Serben und Kosovaren
In der kosovarischen Hauptstadt Prishtina ist es am Montag am Rande einer Demonstration gegen den Dialog zwischen Serben und Kosovaren zu Krawallen gekommen. 22 Personen wurden verletzt.
In der kosovarischen Hauptstadt Prishtina ist es am Montag am Rande einer Demonstration gegen den Dialog zwischen Serben und Kosovaren zu Krawallen gekommen. 22 Personen wurden verletzt.
Die humanitäre Intervention ist ein gefährliches, missbrauchsanfälliges Werkzeug für die gute Sache menschenrechtlich fundierter Gerechtigkeit. Wenn im Ernstfall zu wählen ist zwischen Intervention und Wahrung des Gewaltverbots, also zwischen Gerechtigkeit und Frieden, und die Abwägung kein klares Ergebnis zeitigt, sollte im Zweifel die Entscheidung für den Frieden ausfallen.
Libysche Milizionäre haben im Oktober 2011 nicht nur Muammar al Gaddafi misshandelt und getötet, sondern auch seinen Sohn Mutassim und mehr als 50 seiner Begleiter. Zu diesem Ergebnis kommt ein neuer Bericht von Human Rights Watch.
Ein Selbstmordattentäter der Taliban hat vor einem amerikanisch-afghanischen Militärstützpunkt einen Sprengsatz gezündet. Mehr als 50 Personen wurden dabei verletzt. Verteidigungsminister Thomas De Maizière (CDU) warnt derweil vor einem überstürzten Abzug aus Afghanistan.
Der türkische Regierungschef reagiert auf die sich weiter zuspitzende Lage an der Grenze zu Syrien. Recep Tayyip Erdogan kritisiert die Vereinten Nationen scharf und macht einen altbekannten Vergleich.
Die Türkei hat ihren Luftraum für zivile Flugzeuge aus Syrien gesperrt. Am Samstag hatte Damaskus türkischen Fluglinien das Überfliegen verboten. Die syrischen Streitkräfte sollen einer Menschenrechtsorganisation zufolge abermals international geächtete Streumunition eingesetzt haben.
Der türkische Ministerpräsident Erdogan hat dem UN-Sicherheitsrat vorgeworfen, nichts gegen die Gewalt in Syrien zu unternehmen. Derweil rief Bundesaußenminister Westerwelle die Konfliktparteien in der F.A.S. zu Besonnenheit auf.
Der Friedensnobelpreis sollte den Bürgern des Kontinents Mut machen. Für die EU ist er Würdigung und Ermutigung zugleich, die Einigung des Kontinents fortzusetzen. Gerade jetzt, in Zeiten der Krise.
In Brüssel knallten am Freitag keine Korken - stattdessen wurde diskutiert, wer den Nobelpreis entgegennehmen soll. Und die EU-Bürger sind sich kaum noch bewusst, dass die EU ein Friedensprojekt ist.
In Europa gehört Krieg der Vergangenheit an. Der Konflikt zwischen der Türkei und Syrien zeigt aber, dass am östlichen Mittelmeer Frieden noch lange keine Selbstverständlichkeit ist.
Der türkische Generalstabschef Necdet Özel lässt seine Truppen Stärke demonstrieren. Erteilte Erdogans Regierung der Armee den Auftrag, über die syrische Grenze zu marschieren, Özel würde mutmaßlich nicht zögern.
Die Nato wird die Kfor-Soldaten stärker auf den von Serben bewohnten Norden konzentrieren. Das Bündnis bereitet derweil eine neue Mission für Afghanistan vor.
Die Lage an der türkisch-syrischen Grenze bleibt angespannt. Ankara verlegte weitere Truppen nach Südostanatolien. Die Nato forderte eine politische Lösung des Konflikts.
Griechenlands Linke will Angela Merkel am Dienstag mit Protesten begrüßen. Zum Schutz der Kanzlerin sollen Polizisten aus dem ganzen Land anreisen. Die Regierung in Athen will Frau Merkel dagegen - vielleicht - mit einer Einigung auf ein Sparpaket empfangen.
Die Türkei will keinen Krieg gegen das Assad-Regime. Aber nach dem Granatangriff musste der türkische Ministerpräsident Erdogan schnell handeln, um für die eigene Bevölkerung glaubwürdig zu bleiben.
An der türkisch-syrischen Grenze ist es einen Tag nach der Kriegswarnung von Ministerpräsident Erdogan wieder zu Scharmützeln gekommen. Nachdem abermals Granaten aus Syrien südtürkisches Gebiet trafen, erwiderte das Militär das Feuer.
Als Reaktion auf einen tödlichen Granatangriff hat das türkische Parlament Militäreinsätze im Nachbarland Syrien gebilligt. Die türkischen Streitkräfte setzen den Beschuss syrischer Ziele unweit der Grenze fort. Dabei soll es Dutzende Tote gegeben haben.
Nach einer Dringlichkeitssitzung bezeichnet der Nato-Rat das syrische Vorgehen als „aggressives Handeln an der Südostgrenze“ des Bündnisses. Die Allianz steht fest an der Seite der Türkei, will eine direkte militärische Intervention gegen das Assad-Regime aber vermeiden.
Nach einem tödlichen Granatenbeschuss aus Syrien hat die Türkei Vergeltungsangriffe gestartet. Die Nato berief wegen der syrischen Übergriffe eine Krisensitzung ein. Die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton äußerte ihre „Entrüstung“.
Georgiens Präsident Saakaschwili hat die Niederlage seiner Partei bei der Parlamentswahl eingestanden. Den Wahlsieg feiert die Bewegung „Georgischer Traum“ des Milliardärs Iwanischwili, die mit über 50 Prozent der Stimmen rechnen kann. Die OSZE bezeichnete die Wahl als frei und demokratisch.
Auf den Straßen von Tiflis feiern in der Nacht zehntausende Georgier den Wahlsieg der Opposition. Das Wahlbündnis Georgischer Traum unter Führung des 56 Jahre alten Milliardärs Iwanischwili fügt Präsident Saakaschwili eine schwere Niederlage zu.
Ein Selbstmordattentäter hat in Ostafghanistan ein mit Sprengsätzen beladenes Motorrad in eine Patrouille von afghanischen Polizisten und Nato-Soldaten gesteuert. Dabei wurden 20 Menschen getötet, darunter drei Soldaten der internationalen Schutztruppe.
Der Bundesnachrichtendienst geht laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ von einer weiteren Verschlechterung der Sicherheitslage in Afghanistan aus. Scharfe Kritik übt der Geheimdienst laut Bericht an Präsident Karzai: Er konzentriere sich nur auf den eigenen Machterhalt.
Die von Barack Obama 2009 zur Verstärkung der internationalen Truppen nach Afghanistan entsandten 33.000 Soldaten sind vollständig wieder abgezogen. Das teilte Verteidigungsminister Panetta mit.
Europas Schulden-Krise ist ein harter Test für das deutsch-französische Paar. Es geht nicht nur um die Machtbalance zwischen Paris und Berlin, sondern auch um das europäische Modell des Sozialstaats.
Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen versichert, dass die Afghanistan-Strategie der Allianz wegen der jüngsten Unruhen nicht verändert werde. Zudem spricht er im F.A.Z.-Interview über rote Linien in Syrien und den Einsatz im Kosovo.
Frankreich schließt wegen der Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen durch die Satire-Zeitung „Charlie Hebdo“ an diesem Freitag seine Botschaften in 20 Ländern. Es sei nicht „intelligent“, in diesem Moment Öl ins Feuer zu gießen, sagte Außenminister Fabius.
Die muslimische Welt und China werden den nächsten Präsidenten in Atem halten. Eine Zäsur könnten Amerikas Schritte auf dem Weg zur Energieunabhängigkeit darstellen.
Die Nato hat gemeinsame Einsätze mit afghanischen Sicherheitskräften unterhalb der Bataillonsebene vorerst ausgesetzt. Sie reagiert damit auf die sich häufenden Anschläge Uniformierter auf die internationalen Truppen.
Bei einem Nato-Luftangriff in Afghanistan sind mehrere Frauen getötet worden. Zuvor waren vier amerikanische Soldaten bei einem Anschlag ums Leben gekommen.
Die Vereinigten Staaten haben das größte Militärgefängnis in Afghanistan mit tausenden Talibankämpfern und Terrorverdächtigen an die örtlichen Behörden übergeben.
Ein Selbstmordattentäter reißt in Kabul in der Nähe des Nato-Hauptquartiers mindestens sechs Menschen mit in den Tod. Die Taliban erklären, sie hätten auf den amerikanischen Geheimdienst CIA gezielt.
Vor der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa ist ein Schiff mit offenbar mehr als 100 Tunesiern an Bord untergegangen. 54 Flüchtlinge wurden gerettet, Dutzende werden noch vermisst.
Pakistans Außenministerin Hina Rabbani Khar spricht über den Neustart der Beziehungen zu Washington und den Kampf gegen den Terrorismus. Sie wehrt sich gegen Schuldzuweisungen in dem Afghanistan-Konflikt.
Die Nato reagiert auf die Angriffe uniformierter Afghanen auf ihre Soldaten: Die Ausbildung afghanischer Rekruten wird ausgesetzt. Sie sollen zunächst auf Verbindungen zu den Taliban durchleuchtet werden.
Zwei Selbstmordattentäter haben nahe einem Nato-Stützpunkt im Osten Afghanistans am Samstag mindestens zwölf Menschen getötet und 59 weitere verletzt. Die Taliban bekannten sich zu den Anschlägen.