Wie blickt China auf Trumps Annäherung an Putin?
Peking fürchtet, dass die USA nun mehr Militär in den Indopazifik bringen. Gleichzeitig schaut es genüsslich zu, wie Washington NATO-Partner beschimpft und den Verbündeten im Kreml stärkt.
Peking fürchtet, dass die USA nun mehr Militär in den Indopazifik bringen. Gleichzeitig schaut es genüsslich zu, wie Washington NATO-Partner beschimpft und den Verbündeten im Kreml stärkt.
Der amerikanische Präsident nennt Wolodymyr Selenskyj einen Diktator und fordert Friedenstruppen von den Europäern. Die denken an Afghanistan und zögern.
Hinter der Kehrtwende in der amerikanischen Russlandpolitik steckt ein strategisches Kalkül, das bis nach Asien reicht. Washington will eine neue Arbeitsteilung mit Europa.
Emmanuel Macron wird als erster Europäer von Donald Trump im Weißen Haus empfangen. Er weiß schon, was er sagen will, wenn es um die Ukraine geht.
In Brüssel werden zwei unterschiedliche Optionen diskutiert: Stachelschwein oder Stolperdraht? EU-Ratspräsident Costa sucht einen Konsens für die richtige Strategie.
Macron und Starmer treffen sich bald mit Trump. Dass der Selenskyj einen „Diktator ohne Wahlen“ nennt, kritisiert der britische Premierminister öffentlich. Frankreichs Präsident setzt auf eine andere Strategie.
Der Rüstungs- und Russlandfachmann Gustav Gressel fordert die Europäer auf, sich auf den Ernstfall vorzubereiten. Es drohe bald ein großer Krieg in Europa.
Deutschland ist in der schlimmsten sicherheitspolitischen Lage seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Zeit, in der Europa sich auf den amerikanischen Weltpolizisten verlassen konnte, ist endgültig vorbei. Was folgt aus diesem Epochenbruch?
Ohne Mandat, aber mit direktem Draht zu Trump formuliert der französische Präsident die Antwort der Europäer. Am Mittwoch kommen jene zu Wort, die Montag nicht eingeladen waren.
Deutschlands Zugang zur Außenpolitik war lange eher idealistisch. In einer Welt mit Trump und Putin braucht es aber ein Verständnis von Realpolitik. Die Politikwissenschaft kann dabei helfen.
Wladimir Putin hat etwas bekommen, was er seit Jahren will: Gespräche mit Washington über die Köpfe von EU und Ukraine hinweg. Er will einen Deal zwischen Großmächten, in dem Europa nur Verhandlungsmasse ist.
Europa ist bereit ist, mehr in die Verteidigung zu investieren und der Ukraine starke Sicherheitsgarantien zu geben. Die Frage nach einem Militäreinsatz bleibt kontrovers.
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hat erklärt, dass die Ukraine aus russischer Sicht nur der EU, aber nicht der NATO beitreten dürfe. Außerdem habe Selenskyj keine „Legitimität“ mehr und es brauche bald Neuwahlen.
Moskau feiert die Gespräche in Riad. Dabei geht es nicht allein um die Ukraine. Der frühere russische Diplomat Boris Bondarew rechnet mit einem baldigen Schritt gegen die NATO.
Dänemark reagiert auf die Bedrohungslage. Der Geheimdienst sieht Russland schon ein halbes Jahr nach einem Einfrieren des Kriegs in der Ukraine bereit für den nächsten Konflikt.
Beim Krisentreffen in Paris wollen die Europäer eine Antwort auf Trumps Pläne erarbeiten. Der britische Premier Starmer sagt bereits Friedenstruppen für die Ukraine zu.
Der amerikanische Vizepräsident trägt den Kulturkampf in die NATO. Und Europa hat keine eigenen Ideen für ein Ende des Krieges in der Ukraine.
Donald Trump und Wladimir Putin wollen allein über die Sicherheitslage in Europa verhandeln. Putin will eine Kapitulation der NATO. Und was will Trump?
Annullierte Wahlen, verbotene Gebete, unterdrückte Meinungen – Trumps Vizepräsident hat in München ein angeblich verkommenes Europa beschrieben. Worauf gründet er das? Und was ist dran?
Merkel und Scholz haben eine weitgehend wehrlose Republik hinterlassen. Die neue Regierung muss handeln.
Nach der Kritik aus Europa versichert der amerikanische Präsident, dass die Ukraine an Gesprächen mit Russland beteiligt werde. Ansonsten blickt er auf die Zeit nach dem Ende des Krieges.
Auf seiner ersten bilateralen Auslandsreise lobt der neue US-Verteidigungsminister die polnischen Militärausgaben. Doch eine für Warschau wichtige Frage beantwortet er nicht.
Der US-Vizepräsident sieht die Meinungsfreiheit in Europa gefährdet und fordert einen größeren Beitrag zur Verteidigung. Steinmeier appellierte zuvor an Amerika, dass ein bloßes „make a deal and leave“ in der Ukraine alle Partner schwächen würde.
Trump verbreitet „shock and awe“ – unter den Verbündeten. Die Europäer beklagen sich über den „Katzentisch“. Tatsächlich befinden sie sich in einem perfekten Sturm.
Widersprüchliche US-Aussagen verunsichern die Ukraine. Verteidigungsminister Pete Hegseth nennt die alten Grenzen unrealistisch, ein NATO-Beitritt bleibt offen. Experten warnen vor Zugeständnissen an Russland. Putin pokert noch.
In der bayerischen Landeshauptstadt richten sich am Freitag alle Augen auf den amerikanischen Vizepräsidenten. Wird er als Freund zu den Europäern sprechen oder Forderungen und Drohungen vortragen?
Nun versichert Donald Trump, dass die Ukraine an Gesprächen mit Russland beteiligt werde. Sein Vize droht Putin sogar mit US-Truppen. Dennoch kann sich Putin freuen.
Die amerikanischen Ansagen zum Ukrainekrieg treffen Berlin hart – und das auch noch mitten im Wahlkampf: Wer soll für Sicherheit sorgen?
Moskau geht mit alten Maximalzielen in Gespräche mit Washington. Dabei ist die Ukraine nur ein Schauplatz – es geht um ganz Europa.
Die Verbündeten reagieren verstört und wütend darauf, dass Amerika jetzt mit Russland über einen Frieden in der Ukraine verhandeln will. Es ist das Gegenteil der bisherigen Linie.
Auf dem Außenministertreffen in Paris herrschte nach Trumps Telefonat mit Putin gedrückte Stimmung: Wer könnte Truppen in die Ukraine entsenden – ohne NATO-Beistandsgarantie und US-Hilfe?
Vor einem NATO-Treffen in Brüssel nennt Pistorius es bedauerlich, dass Donald Trump gegenüber Putin bereits „öffentlich Zugeständnisse“ gemacht habe. Er mahnt auch, Europa müsse an Verhandlungen über ein Ende des Ukrainekriegs beteiligt sein.
Viele Ukrainer sind kriegsmüde, aber sehen Zugeständnisse an Russland kritisch. Präsident Selenskyj hofft, dass jetzt noch nicht alles verloren ist.
US-Verteidigungsminister Hegseth tritt zum ersten Mal bei der NATO auf. Zur Ukraine und Europas Sicherheit äußert er sich schneidend klar. Die Rückkehr zu den Grenzen der Ukraine von 2014 hält er für unrealistisch.
Einen „Sieg“ der Ukraine wird es mit den neuen Vorgaben aus Washington nicht mehr geben. Auf Europa kommen gewaltige Aufgaben zu. Deutschland ist darauf nicht vorbereitet.
Bleiben die USA das Machtzentrum der Welt, oder bilden sich neue Blöcke und Zentren heraus? So lautet eine der zentralen Fragen der Münchner Sicherheitskonferenz – zu der auch US-Vizepräsident J. D. Vance erwartet wird.