In seiner Wirkung kaum zu überschätzen
Das Urteil des UN-Kriegsverbrechertribunals gegen Karadžić ist nicht nur in der Geschichte des Balkans eine Zäsur. Mindestens ebenso bedeutsam wie das Urteil selbst wird die Reaktion in Serbien sein.
Das Urteil des UN-Kriegsverbrechertribunals gegen Karadžić ist nicht nur in der Geschichte des Balkans eine Zäsur. Mindestens ebenso bedeutsam wie das Urteil selbst wird die Reaktion in Serbien sein.
Möglicher militärischer Konflikt mit Russland, Rücknahme des Nukleardeals mit Iran, verringertes Nato-Engagement Washingtons: In einem Interview gibt Donald Trump Einblicke in seine außenpolitischen Vorstellungen.
Nach den Anschlägen regiert in der Türkei Frustration. Nirgends ist die Stimmung so gespannt wie in der kurdischen Stadt Diyarbakir. Die heftig umkämpfte Stadt ist Symbol eines gespaltenen Landes. Eine Spurensuche.
Die nicht risikolose Einigung mit der Türkei ist erst die halbe Miete. Bei der Verteilung der Migranten kann die Kanzlerin aber nicht noch einmal einen deutschen Sonderweg beschreiten. Ein Kommentar.
Der Einsatz der Nato in der Ägäis zeigt kaum Wirkung: Die Zahl der in Griechenland ankommenden Flüchtlinge ist unverändert. Ein Nato-Kommandeur beklagt: „Die Schleuser sind sehr flexibel.“
Gern stellt sich der frühere Kreml-Berater und Historiker Daschitschew als weiser Vordenker, Systemkritiker und Besserwisser dar. So hielt er den sowjetischen Einmarsch in Afghanistan 1979 für falsch, weil es eine „Falle der Amerikaner“ sei.
Unruhe, Unwahrheit, Angst: Immer seltsamer wirkt das Bild, das russische Medien von Deutschland zeichnen. Sicherheitskreise sind sich sicher: Es ist eine gezielte Propagandakampagne.
Die Balkan-Route ist für Flüchtlinge geschlossen, die Schengen-Regeln sind wieder in Kraft. In der slowenischen Hauptstadt sieht man sich ganz im Einklang mit den jüngsten Beschlüssen der EU.
Ihr Erkennungsmerkmal sind Uniformen wie aus der Hitler-Zeit: Trotzdem hat die rechtsextreme Partei „LS-NS“ bei den slowakischen Parlamentswahlen acht Prozent der Stimmen geholt. Hat die Slowakei ein Faschismus-Problem?
Großbritannien will der Nato mit Patrouillenschiffen beim Kampf gegen Schlepperbanden helfen. Auch aus der Luft sollen Menschenhändler aufgespürt werden.
Türken und Griechen wollen nach jahrelangem Zank mal etwas Neues ausprobieren: zusammenarbeiten. Die Nato soll aufpassen. Jetzt startet die heikle Mission.
Eine Wiederwahl des slowakischen Regierungschefs Fico scheint sicher. Seine Weigerung, Flüchtlinge per EU-Quote ins Land zu lassen, ist populär.
Weder in die EU noch in die Nato? Geht es nach EU-Kommissionspräsident Juncker, darf sich die Ukraine keinerlei Beitrittsperspektiven mehr machen. Der Vorstoß könnte taktischer Natur sein.
General John Nicholson wird neuer Kommandeur der Nato-Ausbildungsmission in Afghanistan. Das könnte bedeuten, dass die Amerikaner noch sehr lange in dem Land bleiben werden.
Im Zentrum von Athen treffen immer mehr Migranten ein, die nicht weiterkönnen. Viele glauben, Angela Merkel werde kommen und sie abholen.
In Griechenland staut sich der Flüchtlingsstrom. Österreich bleibt hart bei der Grenzregelung, verspricht aber finanzielle Hilfe. An der griechischen Grenze zu Mazedonien kündigt sich ein humanitärer Notstand an.
Griechenland wehrt sich dagegen, in der Flüchtlingskrise alleingelassen zu werden – und hält das zuvor so verhasste Deutschland von Angela Merkel plötzlich nicht mehr für das Böse. Wie ist es dazu gekommen?
Die Kanzlerin hat zwei Wochen Zeit, um die Flüchtlingszahlen zu senken. Sie braucht dafür die Türkei – und setzt alle Hebel in Bewegung.
Die Türkei sucht Vergeltung für den Terror in Ankara und attackiert kurdische Milizen. Luxemburgs Außenminister warnt Ankara davor, in Nordsyrien den offenen Konflikt mit Russland zu riskieren. Auch aus Sorge um die Nato.
Vor der Flüchtlingskrise hat die Stadt Gevgelija von der mazedonisch-griechischen Grenze profitiert. Jetzt kommen Flüchtlinge statt Touristen. Wer daran Schuld ist, ist für den Bürgermeister völlig klar.
Der ehemalige UN-Generalsekretär Boutros Boutros-Ghali ist im Alter von 93 Jahren gestorben. Er war der erste Araber im Amt - und der erste Generalsekretär, dem eine zweite Amtszeit verwehrt blieb.
Im Konflikt mit der Türkei unterstützt Moskau jetzt die kurdischen Milizen in Syrien – und fordert auch ihre Teilnahme an den Genfer-Friedensgesprächen. Hofft Putin, die Nato spalten zu können?
Europa hat nicht nur Freunde als Nachbarn; es ist umgeben von einem Feuerring: In der südöstlichen Nachbarschaft wüten Terror und Krieg und im Osten gefällt sich Russland in aggressivem Verhalten. Als Antwort darauf müssen die westlichen Staaten in ihre Partnerschaft investieren.
Großbritanniens Verteidigungsminister will die Nato wieder fit machen und entschlossen ausrichten. Wie schwer das wird, demonstriert die Türkei – und Warschaus Außenminister.
Es wäre wünschenswert, wenn es zu einem neuen west-östlichen Frühling käme. Und wenn man sich vertrauen könnte. Der russische Ministerpräsident hat in München beteuert, Moskau wolle genau das. Es könnte ja etwas dafür tun.
Amerika, Russland und wichtige Regionalmächte wollen die Waffen in Syrien zum Schweigen bringen. Kann dieser Plan gelingen? Zu Beginn der Münchner Sicherheitskonferenz bestimmt das Thema die Gespräche.
Die polnische Ministerpräsidentin Szydlo ist nicht gut auf Deutschland zu sprechen. Von einer guten Atmosphäre kann keine Rede sein. Auch Szydlos Berlin-Reise bestätigt die Verstimmung mehr, als sie sie widerlegt.
Das klingt nicht nach einem besonders harmonischen Treffen: Vor ihrem Antrittsbesuch steckt Polens Ministerpräsidentin Szydlo ihre Ansprüche ab und spart nicht mit Kritik.
Nach dem mühsamen Kompromiss mit der SPD beim Asylpaket II fordert Bundeskanzlerin Merkel von der SPD weitere Entscheidungen in der Flüchtlingspolitik. Marokko, Algerien und Tunesien müssten schnell als sichere Herkunftsstaaten eingestuft werden.
Deutschland hat 2016 den Vorsitz der OSZE inne. Besonders in fünf Punkten könnte die Bundesregierung diese Stellung nutzen und einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit leisten. Ein Gastbeitrag.
Die Nato-Mitgliedstaaten haben einer Marine-Mission in der Ägäis zugestimmt, die das Vorgehen gegen Schlepper unterstützen soll. Nach Angaben von Verteidigungsministerin von der Leyen wurde die Nato-Führung beauftragt, mit den militärischen Planungen beginnen.
China und Russland modernisieren ihre Streitkräfte. Amerika und Europa geben immer weniger Geld für das Militär aus. Eines aber ändert sich nicht. Ein Überblick.
Wolfgang Ischinger, Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, fordert angesichts der Flüchtlingskrise von Europa eine Kehrtwende. Und entschlossene Schritte zur Beendigung des syrischen Bürgerkriegs.
Mit deutschem Flaggschiff soll die Nato in der Ägäis patrouillieren und in Seenot geratene Flüchtlinge in die Türkei zurückbringen. Athen zieht mit.
Deutschland und die Türkei wollen Nato-Schiffe gegen Schmuggler auf der Ägais einsetzen. Mit der Nato war der Vorschlag nicht abgestimmt. In der großen Koalition ist er umstritten. Großbritannien begrüßt die Pläne.
Die Verteidigungsminister der Nato-Staaten haben beschlossen, weitere Truppen nach Osteuropa zu schicken. Es soll „ein klares Zeichen“ gegen Aggressionen durch Russland sein.