Der Jubel für AKK bleibt aus
Der Urwahl-Antrag der Parteijugend könnte der CDU-Parteivorsitzenden gefährlich werden. Bei ihrem Auftritt auf dem JU-Deutschlandtag sucht sie ihren Amtsbonus auszuspielen. So richtig klappt das nicht.
Der Urwahl-Antrag der Parteijugend könnte der CDU-Parteivorsitzenden gefährlich werden. Bei ihrem Auftritt auf dem JU-Deutschlandtag sucht sie ihren Amtsbonus auszuspielen. So richtig klappt das nicht.
Merkel telefoniert mit Erdogan, Macron mit Trump, doch eine Lösung für das Ende des Konflikts in Syrien können beide nicht präsentieren. Stattdessen sprechen sie über eine deutsch-französische Rüstungskooperation.
Der amerikanische Verteidigungsminister Esper begründet die Verlegung nach Süden mit der Gefahr, zwischen die Fronten zu geraten. Kanzlerin Merkel fordert derweil von der Türkei ein umgehendes Ende der Operation.
Niemand hat die Massaker, den Krieg und das Leid auf dem Balkan so ausdrucksstark zur Petitesse erklärt wie Peter Handke. Für die Opfer birgt die Stockholmer Entscheidung eine erschütternde Botschaft. Ein Essay.
Die CDU-Vorsitzende erinnert die Türkei an ihre Pflichten als Nato-Mitglied. Und sie spricht von einem „verheerenden Signal“ an die einstigen kurdischen Verbündeten.
Die Bundesregierung verschärft angesichts der Militäroffensive in Nordsyrien noch einmal ihre restriktive Exportrichtlinie gegen den Nato-Partner.
Die Kräfteverhältnisse in der Welt verschieben sich. Der Westen untergräbt und schwächt sich – wie jetzt in Syrien – selbst. Europa kann oder will das nicht verhindern. Was also tun?
Im Baltikum beobachtet man Amerikas sprunghaften Präsidenten mit wachsender Sorge. Man hofft auf Europa – und wünscht sich mehr Engagement Deutschlands. Der Besuch der Verteidigungsministerin hat aber auch taktische Hintergründe.
Während die amerikanische Regierung harte Sanktionen gegen die Türkei vorbereitet, stoppt die Niederlande ihre Waffenexporte in das Kriegsland. Die Türkei selbst fordert von der Nato Solidarität ein.
Nachdem er der Türkei zunächst mit Sanktionen gedroht hatte, bietet Donald Trump sein Land als möglichen Vermittler zwischen den Kampfgegnern an. Die Türkei verlangt derweil Solidarität von seinen Nato-Bündnispartnern.
Die türkischen Streitkräfte können für ihre Operation in Nordsyrien auf deutsche Panzer setzen. Zwar wurden einige Rüstungslieferungen seit dem gescheiterten Militärputsch nicht mehr genehmigt. Bestehende Verträge aber werden erfüllt.
Die Türkei will auf syrischem Territorium eine sogenannte Sicherheitszone schaffen und fordert den Abzug der Kurden-Miliz YPG aus dem Gebiet. Trump ebnete dem Nato-Partner mit dem Abzug amerikanischer Truppen den Weg für die Offensive. Zugleich drohte er der Türkei mit der Zerstörung ihrer Wirtschaft, sollte sie sich unangemessen verhalten.
Erstmals gewinnen im Kosovo zwei Parteien bei der Parlamentswahl, die nicht von früheren Widerstandskämpfern geführt werden. Beide haben schon angekündigt, miteinander koalieren zu wollen.
Aufmarsch im Osten: Die amerikanischen Streitkräfte wollen im kommenden Jahr 37.000 Soldaten über Deutschland nach Polen und ins Baltikum führen. Das Militär gibt Abschreckung als ein Ziel der Übung an.
Seit 1999 haben im Kosovo einstige Freischärlerführer die Macht, doch ihre Ära könnte bei der Parlamentswahl am Sonntag enden. Denn eine als unbestechlich geltende Frau fordert sie heraus.
Beim Italien-Besuch des amerikanischen Außenministers wird ein Stück Parmesan zum Symbol für die Folgen der Strafzölle. Neben dem Handelskrieg ist der Konflikt in Libyen ein wichtiges Thema der Gespräche.
Dreißig Jahre nach Hans-Dietrich Genschers Auftritt in Prag: Wenn Europas Gräben nicht tiefer werden sollen, müssen sie zugeschüttet werden – von allen Seiten.
Der Bundestag dürfte den EU-Beitrittsgesprächen mit den Balkan-Staaten Nordmazedonien und Albanien zustimmen. Viele Hürden sind aber noch nicht genommen.
Die Vorwahlen der Demokraten sind auch außenpolitisch eine Richtungsentscheidung. Doch egal, wer sich am Ende durchsetzt: Trumps Herausforderer können die Uhr in der internationalen Politik nicht zurückdrehen.
Die Demokratien haben die Herausforderungen der ökologischen Krise in den vergangenen Jahrzehnten verkannt. Dabei hat gerade in dieser Zeit die Furcht vor Klimakatastrophen apokalyptische Qualität angenommen. Ein Gastbeitrag.
Die Frankfurter Allgemeine trat stets für die Wiedervereinigung ein – während andere von einer „Lebenslüge“ der Bonner Republik sprachen und das Provisorium für einen Dauerzustand hielten.
Tage vor dem Jahrestag von „9/11“ hätte Trump beinah Taliban-Führer in Camp David empfangen. Gut, dass es nicht so gekommen ist. Denn es gibt nichts zu feiern.
Der amerikanische Präsident bezeichnet die Dauer des Konflikts mit Afghanistan als „lächerlich“. Weil die Taliban aber weiter Anschläge verüben, beendet er die seit 2018 laufenden Verhandlungen. Haben Trumps Berater sich durchgesetzt?
Donald Trump sagt wegen Hurrikan „Dorian“ seine Polenreise ab. Dabei wollte er dort nicht nur des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs gedenken. Doch auf die Stimmen aus Florida kann er nicht verzichten.
Der Mainstream ist ausgewogener und umfassender als je zuvor. Er nimmt den Einzelnen ernst. Gerade diese Freiheit ist es allerdings, die viele Konservative schreckt. Ein Gastbeitrag als Antwort auf Bernhard Schlink.
Weder gibt es einen Grund, den Westen in Frage zu stellen, noch hat sich der Osten aufgelöst. Eine Entgegnung auf Gregor Schöllgens Abgesang auf EU und Nato. Ein Gastbeitrag.
Annegret Kramp-Karrenbauer will in aller Kürze die Bundeswehr kennenlernen. Doch dabei darf sie als CDU-Vorsitzende die Wahlkämpfe im Osten nicht aus dem Blick verlieren.
In Brandenburg weiß die Linke nicht, ob sie noch mal regieren will. In Sachsen wird sie nicht mehr stärkste Oppositionspartei sein. Woher rührt die Schwäche der einstigen „Ostpartei“?
Die slowakische Präsidentin Zuzana Čaputová warnt im Interview vor einer Einflussnahme in Europa durch russische Fake News. Ihr Land selbst könne bezeugen, dass es solche Aktivitäten wirklich gibt.
Baukosten, Versorgung, Bewirtschaftung von Grundstücken: Die in Deutschland stationierten amerikanischen Truppen kommen den deutschen Steuerzahler teuer zu stehen.
Seit dem Frühjahr sitzt die rechtsradikale Ekre-Partei in der estnischen Regierung und provoziert ständig aufs Neue. Ihre Feindbilder: Migranten, die Europäische Union und die Nato.
Brauchen wir die Nato und die Europäische Union noch? Für den Historiker Gregor Schöllgen sind sie aus der Zeit gefallen, überflüssig. Daniel Cohn-Bendit widerspricht ihm vehement.
Mit einem Tweet geht Donald Trump auf einen Verdacht amerikanischer Fachleute ein: Mutmaßlich explodierte bei einem Test im Norden Russlands der Marschflugkörper „Skyfall“ – und damit Putins ganzer Stolz.
Beide Bündnisse entstammen einer Welt, die vor dreißig Jahren versunken ist. Wer sich an sie klammert, verweigert sich der Gegenwart. Ein Gastbeitrag.
Driften Teile der Bundeswehr ins extremistische Milieu ab? Die Kandidatur eines ehemaligen Generals für die AfD will ein anderer ranghoher Offizier jedenfalls nicht tatenlos hinnehmen.
Seit Jahren heißt es, Deutschland müsse seine Interessen selbst verteidigen. Aber die Diskussion über einen Einsatz im Persischen Golf zeigt wieder einmal: In Berlin ist man sich weder über die Ziele noch über die Mittel einig.