Also, dann hoch mit den Schlagbäumen!
Der letzte Staatsratsvorsitzende der DDR, Egon Krenz, über die Grenzöffnung, seinen Vorgänger Erich Honecker und das, was er in der Bundesrepublik gut findet.
Der letzte Staatsratsvorsitzende der DDR, Egon Krenz, über die Grenzöffnung, seinen Vorgänger Erich Honecker und das, was er in der Bundesrepublik gut findet.
Die Erpressungstaktik des amerikanischen Präsidenten hat Methode. Sein Amtsvorgänger Richard Nixon nannte das die „Madman Theory“.
Nach dem Ende des INF-Vertrags setzt die Nato gegenüber Russland auf militärische Abschreckung und politischen Dialog. Doch Moskaus Militärstrategie wirkt bedrohlich – vor allem für die Europäer.
Der Ton der Regierung Trump gegenüber Berlin erinnert an Schutzgelderpressung. Die Gegner des Westens können ihr Glück kaum fassen. Große Reden helfen Deutschland nicht mehr weiter.
Nirgendwo in Europa sind so viele amerikanische Soldaten stationiert wie in Deutschland. Aber wie lange noch? Donald Trump erwägt offenbar eine Truppenverschiebung in ein Land, das seinen Zahlungsverpflichtungen gegenüber der Nato nachkommt.
Der Preis eines Einsatzes am Persischen Golf wäre hoch. Die deutschen Seestreitkräfte arbeiten an ihrer Schmerzgrenze. Besserung kommt nur schleppend in Sicht.
Wenn Putin an seinem Kurs festhält und Trump Trump bleibt, werden die Europäer intensiver als bisher über Moskaus Motive und eine eigene Zweitschlagfähigkeit zur Abschreckung nachdenken müssen.
Die Nato werde laut Generalsekretär Stoltenberg auch nach der Auflösung des INF-Vertrags „defensiv“ handeln. Russland trage die „alleinige Schuld“ für das Vertragsende. Den russischen Vorschlag für ein Moratorium weist Stoltenberg zurück.
Der INF-Vertrag gilt als historische Errungenschaft der Abrüstung. Nun steigen die Vereinigten Staaten formal aus dem Ausrüstungsabkommen aus. Kurz vorher richtete sich Moskau mit einem neuen Vorschlag an Washington.
Fridays for Future wird von der radikalen Linken zunehmend instrumentalisiert. Ein Gastbeitrag von Alexander Mitsch, dem Vorsitzenden der Werteunion, in der F.A.Z. Woche.
Die Nato ist auf eine Zeit ohne INF-Vertrag vorbereitet: Das Bündnis sieht in der Auflösung keinen radikalen Einschnitt und verweist auf einen seit Jahren laufenden Prozess.
Der INF-Vertrag ist gescheitert. Dennoch überlässt Moskau die formelle Auflösung des Kontrakts Washington. Was steckt dahinter?
Ausgerechnet der amerikanische Präsident stellt den deutsch-französischen Schulterschluss auf eine harte Probe. Trump dürfte durchschaut haben, wie unterschiedlich die Interessen der beiden wichtigsten EU-Volkswirtschaften gewichtet sind.
Die Nato will kein Wettrüsten mit Moskau. Dann muss sie sich aber wenigstens gegen die neue nukleare Bedrohung verteidigen können. Das hat auch Folgen für die Luftabwehr der Bundeswehr.
Rüstungsexporte in das südamerikanische Land werden dank der Entscheidung des amerikanischen Präsidenten erleichtert. Auch die militärische Zusammenarbeit kann damit intensiviert werden.
Oft kommt es nicht vor, dass ein Nato-Generalsekretär Gäste vor laufenden Kameras in seiner Residenz empfängt: Annegret Kramp-Karrenbauers absolviert ihren Antrittsbesuch bei Jens Stoltenberg.
Seit zwei Jahren arbeitet die Bundeswehr an ihrer Fähigkeit, Hackerangriffe abzuwehren – doch es hapert noch an vielem.
Die EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen reist nach Zagreb. Mit dem jüngsten EU-Mitgliedstaat gibt es im Gegensatz zu Ungarn, Polen und Rumänien kaum Ärger.
Die afghanischen Sicherheitskräfte und die Nato haben in den ersten sechs Monaten diesen Jahres mehr Zivilisten getötet, als die Taliban und der IS. Ein Großteil der Opfer sind laut dem Bericht von amerikanischen Luftstreitkräften getötet worden.
Die neue Verteidigungsministerin hat recht, wenn sie für höhere Verteidigungsausgaben eintritt. Man fragt sich, welches Verständnis von deutscher Verlässlichkeit jene haben, die Absprachen in der Nato als belanglos abtun.
Die neue Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer bekräftigt das Ziel der Nato, dass die Verteidigungsausgaben steigen sollen. Das provoziert Widerstand – in der Opposition und selbst beim Koalitionspartner.
Die übliche Entrüstung löst das größte Problem der Bundeswehr nicht: Sie ist unterfinanziert.
Gespalten entlang den Bruchlinien soziokultureller Identitätsangebote: westliche Demokratien sind im Wandel. Aber wie wird die künftige Politik in diesen Nationen aussehen? Ein Gastbeitrag.
Die Streitkräfte müssen bereit und fähig für den Einsatz sein. Die bisherigen Bemühungen müssen deshalb fortgesetzt und verstärkt werden – daran wird man die neue Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer messen.
Es werde keine Aufrüstung nach den Wünschen von Trump geben, sagt der SPD-Generalsekretär. Auch die Grünen lehnen die Pläne von CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer ab. Die neue Verteidigungsministerin hatte sich zur Einhaltung des Zwei-Prozent-Ziels der Nato bekannt.
Schon zweimal wurde der kosovarische Regierungschef Ramush Haradinaj vom UN-Tribunal für das frühere Jugoslawien freigesprochen – jedoch nicht, weil man ihn für unschuldig hielt.
Im F.A.S.-Interview hat Kramp-Karrenbauer höhere Rüstungsausgaben gefordert – und damit für Verärgerung beim Koalitionspartner gesorgt. Der SPD-Interimsvorsitzende erinnert die Verteidigungsministerin an gemeinsame Beschlüsse.
Die Ukrainer wählen an diesem Sonntag ein neues Parlament. Ihm werden voraussichtlich viele junge Menschen angehören, die sich bei einem Casting durchgesetzt haben – bei dem sie zur Probe „Gesetzentwürfe“ schreiben mussten.
Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer spricht über ihr Verhältnis zum Militär, über das Vermächtnis der Männer des 20. Juli und über den Lieblingspulli ihrer Teenagerzeit. Auch in kritischen Zeiten werde die Truppe ihr Vertrauen genießen.
Der Bundesaußenminister warnt nach der Festsetzung eines britischen Tankers durch Iran vor einer Eskalation der Gewalt und ruft Teheran zum Einlenken auf. Auch die Nato äußert sich besorgt über die „destabilisierenden Aktivitäten“ Teherans.
In ihrem ersten Zeitungsinterview nach der Übernahme des Verteidigungsministeriums sagt Annegret Kramp-Karrenbauer, Deutschland habe dem Zwei-Prozent-Ziel der Nato „eine klare Zusage gegeben“ – für die sie als Ministerin einstehen werde.
Am Sonntag wird in der Ukraine ein neues Parlament gewählt. Präsident Selenskyj steuert auf den zweiten großen Erfolg zu. Doch nicht alle lieben den politischen Neuling.
Erdogan hat den Ausschluss aus dem F-35-Programm in erster Linie selbst zu verantworten. Er wusste, auf was er sich mit dem Kauf der russischen S-400 einlässt. Der Schaden geht allerdings weit über die Jobs hinaus, die Trump jetzt gefährdet sieht.
Laut Außenminister Maas könnten die dringenden Fragen der Weltpolitik nur mit Russland angegangen werden. Sein russischer Amtskollege wirft Deutschland hingegen vor, sich an „einer aggressiven antirussischen Politik“ zu beteiligen.
Nach dem Rauswurf der Türkei aus dem F-35-Kampfflugzeugprogramm spricht Ankara von einem „unfairen“ Schritt Washingtons. Amerika hatte damit die Konsequenz aus der türkischen Erwerbung russischer Raketenabwehr gezogen.
Mit Verve und in drei Sprachen wirbt Ursula von der Leyen vor dem EU-Parlament für sich. Eine Rede, mit der sie im letzten Moment die Unterstützung der Abgeordneten gewinnen will.