Die Zeit des freundlichen Werbens ist vorbei
Neulich soll es zwischen Merkel und Macron einen handfesten Krach gegeben haben. Den dementieren beide. Der französische Präsident will trotzdem anecken.
Neulich soll es zwischen Merkel und Macron einen handfesten Krach gegeben haben. Den dementieren beide. Der französische Präsident will trotzdem anecken.
Künftig soll die Bundeswehr nach dem Willen der Verteidigungsministerin Seite an Seite mit den Verbündeten auch kämpfen. Ist die Truppe darauf wirklich vorbereitet? Eine Analyse.
Im Bundestagswahlkampf hatte sich die SPD für einen Abzug amerikanischer Atomwaffen aus Deutschland stark gemacht. Ihr Außenminister sagt nun: Das nützt nichts.
Was plant Annegret Kramp-Karrenbauer für den CDU-Parteitag? Im F.A.Z.-Interview spricht die Vorsitzende über ihren Führungsanspruch und das „C“ im Parteinamen, über Optionen mit den Grünen, sowie über Wehrpflicht, Dienstjahre und Deutschlands Beitrag zur Nato.
Die vorübergehende Einstellung der amerikanischen Militärhilfe war ein schwerer Rückschlag für Kiew. Welche Rolle spielt sie für den Krieg im Osten des Landes?
Vom deutschen Außenminister hieß es bislang, er verwalte nur sein Amt. Nun versucht er, Frankreichs Präsident Macron den Wind aus den Segeln zu nehmen. Ein eleganter Schachzug?
Vor ihrem Parteitag macht die CDU einen aufgescheuchten Eindruck. Der stellvertretende Parteivorsitzende und NRW-Ministerpräsident, Armin Laschet, spricht im F.A.Z.-Interview über die Querelen in der CDU, über AKK, über Windkraft – und Kopftücher.
Der deutsche Außenminister versucht Emmanuel Macron den Wind aus den Segeln zu nehmen. Bei der Nato ist der Ärger über den französischen Präsidenten groß.
Alle prügeln auf den französischen Präsidenten ein, weil er die Militärallianz „hirntot“ nannte. Darunter sind viele, die schon über „Aufrüstungsorgien“ schimpfen, wenn es nur um das Zwei-Prozent-Ziel geht.
Kanzlerin Merkel hat Macrons „Rundumschlag“ kritisiert. Doch der Führungsanspruch des Franzosen wirkt nur deshalb so übermächtig, weil der deutsche Ausgleich fehlt.
Anspruch und Wirklichkeit klaffen bei den deutschen Streitkräften seit langem auseinander. Ein Ende des Missstandes ist nicht in Sicht. Eine Gruppe von Transatlantikern beschreitet einen neuen Weg, um das zu ändern.
Der frühere Außenminister und ehemalige SPD-Parteivorsitzende plädiert in Moskau für ein selbstbewusstes Europa und tritt Trugbildern der russischen Propaganda entgegen
Frankreichs Staatschef will bei dem Nato-Gipfel im Dezember grundsätzlich über den Sinn der westlichen Allianz sprechen. Er hatte das Militärbündnis zuvor für „hirntot“ erklärt.
Vor zwei Jahren war Emmanuel Macron noch der Präsidentschaftskandidat, den Wladimir Putin verhindern wollte. Doch nun bewertet Frankreichs Präsident das Verhältnis zu Russland neu. Woher kommt diese Kehrtwende?
Um das Verhältnis zwischen den Vereinigten Staaten und der Türkei steht es nicht zum Besten. Doch Amerikas Präsident Trump empfängt seinen türkischen Kollegen Erdogan mit besonders warmen Worten in Washington.
Der Pole wirft dem Franzosen vor, Russland gefährlich zu unterschätzen und Europa zu spalten. Auch den Brexiteers auf der Insel gibt der scheidende Ratspräsident noch einen mit.
Vor zwei Jahren begannen die EU-Staaten ihre engere militärische Zusammenarbeit. 47 gemeinsame Projekte sind inzwischen angestoßen. Doch wie viel kann Europa ohne die Amerikaner tatsächlich auf die Beine stellen?
Trotz diplomatischer Reibereien dürfte Donald Trump den türkischen Präsidenten Erdogan in Washington herzlich empfangen. Aber bei dem Besuch könnte es auch um Menschenrechtsverletzungen gegen Kurden gehen, für die die Amerikaner Videobeweise haben sollen.
Die Wortwahl von Emmanuel Macron zur Nato mag irritieren. Unzutreffend ist seine Kritik aber nicht: Die Europäer müssen sich endlich entscheiden.
Macrons Äußerungen zum „Hirntod“ der Nato stießen auf viel Kritik. Nun verteidigt sich der französische Präsident beim zweiten Pariser Friedensforum.
Ist die Nato „hirntot“? Diese Aussage des französischen Präsidenten Macron greift nun auch der polnische Ministerpräsident Morawiecki an – und wendet den Vorwurf gegen Paris.
„Hirntot“, wie der französische Präsident Macron sagte, ist die Nato nicht. Doch Trump und Erdogan haben das Verteidigungsbündnis beschädigt. Besonders prekär ist dabei die deutsche Lage.
Malu Dreyer, die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, weigert sich im Interview mit der F.A.S. eine Empfehlung für die SPD-Spitze abzugeben.
Heiko Maas hat die Kritik des französischen Präsidenten Emmanuel Macron an der Nato zurückgewiesen. Bei einem Europäischen Sicherheitsrat möchte der deutsche Außenminister auch Großbritannien mit an Bord haben.
Während seines Besuchs in Berlin beschwört der amerikanische Außenminister alte Partnerschaften. Für Deutschland macht Mike Pompeo zwei besondere Aufgaben aus.
In ihrer ersten Grundsatzrede als gewählte Kommissionspräsidentin stellt Ursula von der Leyen fest, dass „soft power“ der EU nicht genügen wird, um Europas Interessen durchzusetzen. Lesen Sie Auszüge ihres Redemanuskripts.
Angesichts zahlreicher Krisen und Konflikte weltweit haben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der amerikanische Außenminister Mike Pompeo die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten beschworen. „Wir müssen zusammenarbeiten, damit [die Nato] eine Macht gegen das Böse in der Welt ist“, sagte Pompeo während seines Besuchs im Kanzleramt.
In seiner Wut über die Zögerlichkeit der Bundesregierung hat der französische Präsident das gesamteuropäische Interesse aus dem Blick verloren. Er steht damit in einer unrühmlichen Tradition.
Zum 30. Jahrestag des Mauerfalls ruft der amerikanische Außenminister Deutschland zum gemeinsamen Kampf für die Freiheit auf. Ob auch er die Nato für „hirntot“ hält wie der französische Präsident, beantwortet er indes nicht.
Der amerikanische Außenminister Pompeo und Heiko Maas widersprachen Macrons Aussagen, die Nato sei hirntot. An vielen Stellen arbeite man eng zusammen, wie zum Beispiel in der Ukraine oder im Umgang mit dem Iran. Pompeo sagte, Deutschland sei ein wichtiger und wertvoller Partner.
Frankreichs Präsident hat gute Gründe für seine ätzende Kritik am amerikanischen Präsidenten. Doch Amerika ist mehr als Trump. Ohne die Vormacht kann auch Paris wenig ausrichten.
Bei seinem Besuch in Deutschland gibt sich Amerikas Außenminister freundschaftlich. Die gemeinsame Erinnerung ist für Deutsche und Amerikaner in diesen Tagen einfacher als der Austausch über die Gegenwart.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die drastische Kritik des französischen Präsidenten Emmanuel Macron an der Nato zurückgewiesen. Der französische Präsident hatte die Nato zuvor als „hirntot“ bezeichnet.
„Ich glaube, ein solcher Rundumschlag ist nicht nötig“, sagt die Bundeskanzlerin bei einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Stoltenberg über Macrons Aussage. Doch auch sie gibt zu, dass die Nato Probleme hat.
Der französische Präsident kritisiert, dass es bei strategischen Entscheidungen „keinerlei Koordination“ zwischen den Vereinigten Staaten und den europäischen Nato-Partnern gebe – und mahnt, Europa müsse seine militärische Souveränität wiedererlangen.
Deutschland könne bei internationalen Konflikten nicht einfach „am Rande stehen und zuschauen“, sagt die Verteidigungsministerin bei einer Grundsatzrede vor jungen Offizieren – und erinnert an den Münchner Konsens.