Nicht in festlicher Stimmung
Macron nennt die Nato hirntot, Erdogan nennt Macron hirntot, und Trump behauptet, sein Land profitiere am wenigsten von der Allianz. Das ist geschichtsvergessen.
Macron nennt die Nato hirntot, Erdogan nennt Macron hirntot, und Trump behauptet, sein Land profitiere am wenigsten von der Allianz. Das ist geschichtsvergessen.
Die Differenzen innerhalb der Nato sind auch während ihres Jubiläumsgipfels in London unübersehbar – trotz vieler freundlicher Worte.
Zum Auftakt des Nato-Gipfels in London hat US-Präsident Donald Trump den französischen Staatschef Emmanuel Macron scharf kritisiert.
Auch 70 Jahre nach Gründung der Nato tragen die Vereinigten Staaten mehr als zwei Drittel der Ausgaben. Amerika bekennt sich zum erfolgreichsten Bündnis aller Zeiten, aber besonders Deutschland muss seine Verpflichtung endlich erfüllen. Ein Gastbeitrag.
Die Aufnahmen der Nato zeigen Marine-Übungen auf der Nordsee.
Erstmals nennt die Nato China ausdrücklich als mögliche neue Bedrohung. Forderungen von Frankreichs Präsident Macron bleiben außen vor. Begonnen hatte das Treffen ungemütlich.
Der amerikanische Präsident Donald Trump hat die „Hirntod“-Äußerung über die Nato von Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron scharf kritisiert. Die Nato diene „einem großen Zweck“, sagte Trump bei einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg.
Homosexualität als Makel? Für die Bundeswehr der 1980er Jahre noch ein Problem. Noch dazu war der „Vorwurf“ falsch.
Das Bündnisgebiet zu verteidigen, reicht nicht mehr aus. Die Nato muss sich der größten Verteidigungsherausforderung stellen: Dem Schutz vor hybriden Angriffen. Den gibt es nicht umsonst. Ein Gastbeitrag.
Der Osten Europas hält das Wort des französischen Präsidenten vom „Hirntod“ der Nato für gefährlich. Besonders in Polen hat Macrons Diagnose harsche Reaktionen ausgelöst.
Präsident Donald Trump ist zum Nato-Gipfel in London eingetroffen. Die Präsidentenmaschine Air Force One landete am Montagabend auf dem Londoner Flughafen Stansted.
In London beginnt das Gipfeltreffen zum 70-jährigen Bestehen des westlichen Verteidigungsbündnisses. Angefacht durch die Äußerung Macrons über einen „Hirntod" der Nato, dürfte die Zukunftsdebatte der Allianz eine wichtige Rolle spielen.
Derzeit sind noch etwa 1300 deutsche Soldaten als Teil eines Nato-Beratungseinsatzes am Hindukusch stationiert, gut 1000 von ihnen in Masar-i-Scharif.
Der Seegrenzstreit Griechenlands mit der Türkei und Libyen verschärft sich. Es geht um viel Gas rund um Zypern. Nun ruft Athen die Allianz auf den Plan.
Entweder liegt die Sicherheit des Schiffsverkehrs im deutschen Interesse oder nicht. Doch Berlin drückt sich vor einer klaren Politik.
Aufgrund des Beistandsartikels sei die Nato das stärkste Militärbündnis der Welt, sagt ihr Generalsekretär Jens Stoltenberg. Alle Mitgliedstaaten müssten sich an diese Verpflichtung halten – auch Frankreich.
Die Stationierung von Bundeswehrsoldaten im Kosovo sei ein Zeichen der Verbundenheit mit dem Land, sagt Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer. Die gesamte Region müsse sich jedoch neuen Herausforderungen stellen.
Viele Deutsche misstrauen Amerika und wollen deshalb unter Frankreichs Nuklearschirm. Aber würde Macron ihn überhaupt für uns aufspannen?
Der neue Außenbeauftragte Josep Borrell will über Kampfeinsätze der EU weiterhin einstimmig entscheiden. Fürs Erste. Nicht alle im Parlament sind zufrieden mit dem Spanier.
Kurz vor dem Parteitag der AfD will auch ein radikaler Außenseiter in den Bundesvorstand. Die Parteispitze setzt auf Tino Chrupalla als neuen Vorsitzenden.
Kurz vor dem Nato-Gipfel eskaliert der Streit um die „Hirntod“-Diagnose des französischen Präsidenten Emmanuel Macron: Frankreich bestellte den Botschafter der Türkei in Paris ein, nachdem der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan Macron seinerseits den „Hirntod“ bescheinigt hatte.
Der türkische Präsident Erdogan hat Frankreichs Staatschef Macron scharf angegriffen, nachdem dieser die Nato und die Syrien-Offensive der Türkei kritisiert hatte. Frankreich hat daraufhin den türkischen Botschafter einbestellt.
Was genau sind eigentlich Verteidigungsausgaben? Der ehemalige amerikanische General Ben Hodges plädiert in seinem Gastbeitrag dafür, auch Investitionen in Infrastruktur dazu zu zählen – alles für das Zwei-Prozent-Ziel der Nato.
Die Ausgaben der europäischen Nato-Staaten und Kanadas für das Verteidigungsbündnis sollen nach Angaben von Generalsekretär Stoltenberg stärker als ursprünglich geplant steigen. Kann das Trump beim Nato-Gipfel besänftigen?
Ob Russland oder der Nato-Haushalt – der französische Präsident Macron schert derzeit überall aus. Die Partner sind ungehalten und gehen eigene Wege.
Nicht nur Washington schimpft auf die deutsche Zögerlichkeit bei den Verteidigungsausgaben. Auch zwischen Berlin und Paris wird der Graben tiefer.
Frankreich will den russischen Vorschlag für ein Moratorium für nukleare Mittelstreckenraketen prüfen. Die Nato müsse endlich darüber diskutieren, wer der Feind sei, sagt Präsident Macron. Viel zu lange habe man über Finanzierungsfragen gesprochen.
Der Vorstoß Macrons, amerikanische und europäische Sicherheit zu entkoppeln, entzweie auch Europa, sagte Außenminister Heiko Maas am Donnerstag. Dennoch müsse Europa mehr Verantwortung für seine Sicherheit übernehmen.
Wie die Kanzlerin glaubt der französische Präsident, dass die Zeiten, in denen man sich auf andere verlassen konnte, „ein Stück vorbei“ sind. Nur ist das Stück bei Macron viel größer als bei Merkel. Kann sich die Nato noch auf Paris verlassen?
Bundeskanzlerin Merkel gibt im Bundestag eine Liebeserklärung zur Nato ab. Doch heikle strategische Fragen werden auch dort nicht beantwortet.
Frankreichs Präsident zeigt sich offen für den russischen Plan eines Moratoriums für nukleare Mittelstreckenraketen. Das geht aus einem Brief Macrons an Putin hervor, der der F.A.Z. exklusiv vorliegt. Wieder stößt der Franzose viele Nato-Partner vor den Kopf.
Beim Ritt durch die Welt gibt sich die Kanzlerin unaufgeregt wie immer. Dennoch liegt unter der Reichtstagskuppel Nervosität in der Luft: Hält die SPD der Koalition die Stange?
Die Kanzlerin sagt zu, die Verteidigungsausgaben bis Anfang der 2030er Jahre auf 2 Prozent erhöhen zu wollen. AfD-Chef Gauland attackiert die Klimapolitik der Regierung – und erklärt die Energiewende für gescheitert.
Der deutsche Außenminister wendet sich gegen die harsche Kritik des französischen Präsidenten am Zustand der Allianz – und den toxischen Einfluss „disruptiver“ Politik.
Amerika zieht sich zurück, China trumpft auf. Deutschland muss nicht nur mehr für Sicherheit tun, sondern auch das eigene Wirtschaftssystem infrage stellen, bevor es zu spät ist. Ein Gastbeitrag.
Frankreichs Präsident stellt Putin als Mann dar, der quasi vom Westen zu seiner Form der Außenpolitik genötigt wurde. Und übersieht dabei geflissentlich, dass die Nato als Schreckgespenst für Letzteren ein willkommenes Geschenk ist.