Modi und die Rächer der Hindus
Der künftige indische Ministerpräsident Narendra Modi verdankt seinen Sieg dem chauvinistischen Geheimbund RSS. Der will nun Einfluss und nutzt die Regierungspartei BJP als politisches Machtinstrument.
Der künftige indische Ministerpräsident Narendra Modi verdankt seinen Sieg dem chauvinistischen Geheimbund RSS. Der will nun Einfluss und nutzt die Regierungspartei BJP als politisches Machtinstrument.
Der nächste indische Premier Narendra Modi hat seinem Volk den Aufschwung versprochen. Tatsächlich holt das Land schon jetzt auf. Doch der Abstand zum Westen bleibt enorm.
Der Hindu-Nationalist Narendra Modi hat voraussichtlich sogar die absolute Mehrheit erreicht. Ein paar Monate wird die Welle des Jubels anhalten. Dann aber muss er Ergebnisse vorweisen, um am Ende nicht als Blender dazustehen.
Indien hat entschieden. Bei der Parlamentswahl setzen sich die Hindu-Nationalisten klar durch. Die bisher regierende Kongresspartei erleidet ein Debakel.
Die Hindu-Nationalisten um Wirtschaftsfreund Narendra Modi stehen vor einem historischen Wahlsieg. Vor ihnen liegen riesige Aufgaben.
Während in Spanien eine Politikerin ermordet und Ex-Bundeskanzler Schröder bedroht wird, werden anderswo große Dinge von der Politik erwartet: etwa in der Ost-Ukraine, aber auch in Indien, wo die Börse auf den Wahlerfolg von Narendra Modi setzt.
Spekulanten und Investoren pumpen Geld in den indischen Markt. Sie hoffen auf die politische Wende. Nüchtern betrachtet ist das ein großes Wagnis.
Die größte Demokratie der Welt hat gewählt. Mehr als eine halbe Milliarde Menschen hat in den vergangenen Wochen abgestimmt - das ist in jeder Hinsicht ein neuer Rekord. Am Freitag wird das Ergebnis bekanntgegeben. Die Prognosen sehen einen klaren Sieger.
Am letzten Tag der indischen Unterhauswahl beginnt die „Mutter aller Schlachten“ in Varanasi. Wer in der heiligen Stadt der Hindus siegt, der hat den Segen der Götter.
In Indien wird der Wahlkampf so erbittert geführt wie nie zuvor: Wähler werden mit Geld, Alkohol und Drogen bestochen, persönliche Angriffe auf die Kandidaten nehmen zu. Auch die Gandhis verlieren die Beherrschung.
Narendra Modi, umstrittener Kandidat für das Amt des indischen Ministerpräsidenten, umgarnt die Investoren. Rahul Gandhi hält dagegen.
Bei der Wahl in Indien führt der Kandidat der Opposition eine aufwendige Kampagne: Mit seinen Auftritten bringt er die Bauern auf seine Seite, mit Hilfe moderner Technologie die Mittelschicht.
Endlich strömt wieder Geld nach Indien. Denn Investoren hoffen auf einen Wahlsieg von Narendra Modi. Doch selbst wenn ihr Wunschkandidat Ministerpräsident werden sollte, sind tiefgreifende Reformen keinesfalls sicher.
In Indien hat die weltgrößte Parlamentswahl begonnen. Bis zum 12. Mai wird gewählt. Wer immer dabei gewinnt, hat es schwer, den Erwartungen der Bevölkerung gerecht zu werden.
Die Inder wählen von diesem Montag an einen Monat lang die Abgeordneten des Unterhauses. Das Land ist tief gespalten, Korruption bestimmt das Wirtschaftsleben. Die Menschen sehnen sich nach einer Wende.
Ab Montag wählen die Inder - das Land steht vor einer Richtungswahl. Der charismatische Narendra Modi gilt als Favorit. Manager verehren ihn. Doch ist in seinem Bundesland Gujarat längst nicht alles Gold, was glänzt.
Ob Indien oder Indonesien - politische Hoffnungsträger machen Kurse. Aber ob sie sich durchsetzen und was es dann bringt, muss sich erst noch weisen.
Die Achtung der Kuh ist in der indischen Verfassung gesichert. Doch gerade die Armen brauchen das Fleisch. Der Handel mit dem heiligen Tier wird zum Wahlkampfthema.
Sonia Gandhi hat entschieden: Ihr Sohn Rahul wird nicht als Spitzenkandidat bei der Parlamentswahl antreten. Anscheinend will sie ihn nicht in einem aussichtslosen Wahlkampf verheizen.
Aus seiner zweiten Amtszeit hat er wenig Bedeutendes vorzuweisen. Nun zieht sich Indiens Regierungschef Singh aus der Politik zurück – und der Kampf um die Nachfolge beginnt.
Lange vor der Wahl in Asiens drittgrößter Volkswirtschaft polarisiert der Favorit: An Narendra Modi, seit zwölf Jahren Ministerpräsident des relativ
Der Hindu-Nationalist Narendra Modi will Indiens nächster Ministerpräsident werden. Er präsentiert sich als Macher und moderner Verwalter – doch viele Inder haben noch nicht vergessen, dass der Bundesstaat Gujarat unter seiner Führung von blutigen Unruhen erschüttert wurde.
Salman Rushdie ist in Kalkutta nicht willkommen. Die westbengalische Regierung droht dem Schriftsteller mit Abweisung. Wird Indien intolerant?
Dem Regionalpolitiker Narendra Modi werden Pogrome angelastet - seinem Aufstieg zu einem der wichtigsten Oppositionspolitiker Indiens schadet das nicht. In der regierenden Kongresspartei verbreitet sich Unruhe.
Die einen sehen in ihm einen Helden und einen Modernisierer, die anderen nennen ihn einen Mörder: Der Ministerpräsident des indischen Bundeslandes Gujarat Narendra Modi ist höchst umstritten. Dennoch könnte er der nächste Ministerpräsident Indiens werden.
Die einen nennen ihn einen Faschisten, die anderen halten ihn für einen Heilsbringer: Narendra Modi polarisiert Indien wie kein zweiter Politiker.
DELHI, 16. September. Das öffentliche Verweigern von Nahrung ist gerade in Mode, da will auch Narendra Modi nicht abseitsstehen. Angekündigt hat der so bekannte wie umstrittene Ministerpräsident des indischen Bundesstaates Gujarat ...