Gefährliches Bargeld-Experiment
Überall auf der Welt wollen Zentralbanker und Politiker das Bargeld abschaffen. Das muss verhindert werden.
Überall auf der Welt wollen Zentralbanker und Politiker das Bargeld abschaffen. Das muss verhindert werden.
Indien soll trotz des Entzuges fast allen Bargeldes im vergangenen Quartal um 7 Prozent gewachsen sein. Analysten bezweifeln die Angaben der Regierung.
Mit „Make in India Mittelstand“ schleust Indiens Regierung deutsche Firmen seit gut einem Jahr schneller durch den Behördendschungel. Investitionen sollen für den Mittelstand dadurch attraktiver werden.
Mehr als drei Monate nach Indiens Blitz-Bargeldreform sind Geldscheine immer noch knapp. Viele Analysten rechnen damit, dass der große Schlag gegen Schwarzgeld und Korruption langfristig der indischen Wirtschaft helfen wird. Derzeit befürchten sie aber Wachstumsdellen.
Im Hauruckverfahren schafft Indien einen Großteil seines Bargeldes ab, um die Korruption zu bekämpfen. Nun herrscht Chaos im Land. Und wieder einmal leiden die Armen.
Nach dem Entzug des Geldes will die Regierung nun den elektronischen Zahlungsverkehr fördern. Doch eine Viertel Milliarde Menschen hat keinen Zugang zu Banken. Der Konflikt verschärft sich.
In Indien wird über Nacht der Großteil des Bargeldes ungültig. Die Regierung möchte damit die Schattenwirtschaft bekämpfen. Aber wie glaubwürdig ist dieser Kampf?
Im Schlaf sind die Passagiere eines Zuges in Indien von einer Katastrophe überrascht worden. Mehrere Wagons entgleisten, viele Menschen waren am Sonntagmorgen noch in dem Wrack eingeschlossen.
Die drastische Bargeldreform in Indien belastet das dortige Wirtschaftsleben. Ministerpräsident Modi will im Kampf gegen die Schattenwirtschaft hart durchgreifen.
Im Kampf gegen Korruption werden große Geldscheine eingezogen. Es kommt zu zahlreichen Panikkäufe bei Juwelieren und Tankstellen.
Es ist die größte Investition auf dem indischen Subkontinent. Zwei Schwellenländer wollen damit den Handel deutlich ausbauen.
Als drittgrößter Verschmutzer weltweit hat Indien wie angekündigt das Pariser Klimaabkommen unterzeichnet. Innerhalb der EU müssen noch die einzelnen Mitgliedsstaaten den Vertrag ratifizieren.
Indien wächst schneller als China. Sagt die Regierung in Delhi. Analysten kommen zu ganz anderen Ergebnissen.
Indien und Pakistan wollten sich eigentlich versöhnen. Da bricht in Kaschmir wieder die Gewalt aus. Wer den Indern als Terrorist gilt, ist für die muslimischen Rebellen ein Märtyrer.
Die Einführung einer landesweiten Mehrwertsteuer grenzt fast an ein Wunder und könnte den zersplitterten Binnenmarkt endlich einen. Für Ministerpräsident Modi wäre das enorm wichtig - denn er ist auf die private Wirtschaft angewiesen.
Bislang wird die wirtschaftliche Entwicklung auch durch einen Flickenteppich regionaler Steuern der Bundesstaaten gebremst. Das soll sich nun ändern.
Indiens Notenbankchef Rajan hört auf. Für die Regierung Modi könnte es ein Pyrrhussieg sein. Wählt sie den Nachfolger nicht mit Bedacht, könnten Investoren Vertrauen verlieren.
Indiens Medien feierten den Ökonomen Rajan als „Rockstar“ und „James Bond“ als er die Führung der Zentralbank übernahm. Nun will er nicht mehr - aus Streit mit der Regierung?
Der größte Internet-Händler der Welt setzt auf Indien. Dort soll sein größtes Software-Entwicklungszentrum außerhalb Amerikas entstehen. Und noch etwas.
Raghuram Rajan sorge für die Dominanz Amerikas in Asien und stranguliere die heimische Wirtschaft mit seinem Leitzins. Die Regierung solle den weltweit anerkannten Ökonomen vom Hof jagen, fordern Stimmen aus der Regierungspartei von Narendra Modi.
Sexuelle Gewalt gegen Frauen ist offenbar ein Teil der indischen Gesellschaft. Die überwiegende Zahl der jungen, arbeitenden Frauen oder Studentinnen wurde schon Opfer.
Auch das Oberlandesgericht Stuttgart verhandelt nun über die Kündigung von hoch verzinsten Bausparverträgen.
Vijay Mallya war einst Milliardär und Bierbaron – und ist Besitzer des Formel-1-Teams Force India. Nun aber hat sich der Inder einfach aus dem Staub gemacht – und sorgt für große Empörung.
Was es bedeutet, wenn die Idee eines säkularen Staates ins Wanken gerät, lässt sich in Indien studieren. Eine hindu-nationalistische Bewegung versucht, das Bildungs- und Kulturleben in die Hand zu nehmen und Wissenschaftlern den Mund zu verbieten.
Facebook möchte Indien erobern. Dafür will Mark Zuckerberg das Schwellenland sogar mit einem kostenlosen Internetservice beglücken. Führt er damit wirklich nur Gutes im Schilde?
Indiens Regierungschef Modi hat überraschend einen Zwischenstopp in Pakistan eingelegt. Es war der erste derartige Besuch seit mehr als zehn Jahren. Dennoch gab es heftige Proteste.
Das eine ist das flächenmäßig größte Land der Erde, das andere bald das bevölkerungsreichste: Russland und Indien vertiefen ihre strategische Partnerschaft. Es geht um Waffen und um Kernkraftwerke.
Eines der größten Eisenbahnprojekte der Welt kommt in die Gänge. Indien will eine erste Hochgeschwindigkeitsstrecke bauen. Japan soll dabei helfen.
Das Konzept von Indiens Ministerpräsident Narendra Modi, die Wirklichkeit durch Ankündigungen zu übertünchen, stößt an ihre Grenzen.
Zwar stockt die Reformagende von Regierungschef Narendra Modi, doch Geld lässt sich in Indien trotzdem gut verdienen. Boeing, Alstom und General Electric haben diese Woche Milliarden-Deals abgeschlossen.
Die jüngsten Landtagswahlen erschweren Indiens Öffnung. Zudem geht die Spaltung des Landes immer tiefer.
In Indien wurde ein Mann erschlagen, weil er ein Kalb geschlachtet haben soll. Vor allem in Wahlkampfzeiten eskaliert die Gewalt zwischen Hindus und Muslimen. Die Bewertung der Ereignisse spaltet die Gesellschaft.
Mit großem Gefolge ist Kanzlerin Merkel in Indien eingetroffen. Auf dem Programm stehen Afghanistan und der UN-Sicherheitsrat, vor allem aber Wirtschaftskontakte. Das kommt den Indern sehr entgegen.
Aus allen Ecken der Welt kommen schlechte Nachrichten für die Konjunktur. Vor allem aus den Schwellenländern. Uns drohen trübe Zeiten.
Die indische Regierung unter Ministerpräsident Modi will ihre Landreform weichwaschen und nimmt damit die Enttäuschung von Investoren in Kauf.
Jahrzehntelang lebten 52.000 Menschen ausgeschlossen in Enklaven zwischen Bangladesch und Indien. Nun ziehen die Staaten ihre Grenze neu. Aber kaum ein Inder will zum armen Nachbarn gehören.