Wie Berlin Deutsche aus der Krisenregion holen will
Aus Israel konnten bereits rund 3000 Deutsche ausreisen. Doch auch im Gazastreifen, dem Westjordanland und in Libanon spitzt sich die Lage für viele mit deutschem Pass zu.
Aus Israel konnten bereits rund 3000 Deutsche ausreisen. Doch auch im Gazastreifen, dem Westjordanland und in Libanon spitzt sich die Lage für viele mit deutschem Pass zu.
An Pekings Reaktion auf den Krieg im Gazastreifen wird deutlich: Es gibt kein Thema der internationalen Politik mehr, in dem die Rivalität zwischen China und den USA keine Rolle spielt.
Israel hat die Palästinenser abermlas aufgerufen, den Norden des Gazastreifens so schnell wie möglich zu verlassen. International wächst die Sorge wegen der humanitären Lage in dem belagerten Gebiet.
Weil Piloten und Drohnen derzeit keine klare Sicht hätten, hat Israel sich laut einem Bericht gegen eine Invasion des Gazastreifens an diesem Wochenende entschieden. Ein Sprecher der Armee will das nicht bestätigen.
Die von Israel genannte Frist, den nördlichem Gazastreifens zu verlassen, ist abgelaufen. Doch weder Israel noch die palästinensische Seite haben bisher eine Erklärung vorgelegt. Die UN warnt vor einer humanitären Katastrophe.
Vor einer Woche ist die Hamas in Israel eingedrungen und hat ein Massaker angerichtet. Seitdem herrscht Krieg. Fünf Menschen erzählen, wie sie sich vor Angriffen schützen und versuchen, Angehörige zu finden.
Die Attacken der Hamas auf Israel haben auch die Stadt Frankfurt erschüttert. Denn für das jüdische Leben in dieser Großstadt hat der Krieg im Nahen Osten hässliche Folgen.
Gegen Israel wird der vernebelnde Vorwurf eingesetzt, es sei ein Apartheid-Staat. Damit soll der menschenverachtende Terror der Hamas als vermeintlich antikolonialer Widerstand legitimiert werden. Ein Gastbeitrag.
Bis heute ist unklar, wie viele Menschen die Hamas bei ihrem Angriff auf den Süden Israels ermordete. Das ganze Land ringt um Fassung. Manche Angehörige können nicht mehr warten.
Im Gazastreifen droht angesichts einer möglichen Bodenoffensive Israels gegen die islamistische Hamas eine Katastrophe. Die UN fordern, den Räumungsaufruf für eine Million Menschen zu widerrufen. Der Überblick.
Lange glaubten israelische Politiker, die Hamas sei des Kampfes müde. Sie lagen falsch. In Wahrheit arbeitete die Organisation im Verborgenen an der Planung ihres Terrors.
Eine Teilräumung des Gazastreifens wäre schon unter normalen Bedingungen nicht einfach. Dass die Hamas sie auch noch verhindern will, zeigt wieder, was für eine Terrorbande sie ist.
Mehr als 150 Menschen hat die Hamas nach Gaza verschleppt, darunter auch Deutsche. Die Verhandlungen zur Freilassung laufen schleppend. Verschiedene Länder haben sich als Vermittler angeboten, vor allem Qatar bemüht sich.
Ursula von der Leyen, Roberta Metsola und Annalena Baerbock besuchen Israel. Von der Leyens Sprecher stellt klar, dass das Land jedes Recht zur Verteidigung habe, aber das humanitäre Völkerrecht beachten müsse.
Israel hat die Zivilisten in Gaza-Stadt und im nördlichen Gazastreifen dazu aufgerufen, ihre Häuser innerhalb von 24 Stunden zu verlassen. Doch logistisch ist das kaum machbar.
Die Stadt Frankfurt hatte eine für Samstag geplante Pro-Palästina-Demonstration verboten. Die Aufhebung des Verbots durch das Frankfurter Verwaltungsgericht ist aber nicht das juristisch letzte Wort. Die Anmelderin der Kundgebung wurde derweil festgenommen.
Seit Tagen liefert sich die Hizbullah an der Grenze Scharmützel mit der israelischen Armee. Doch was ihre Führung genau im Schilde führt, ist unklar. Ein Treffen mit einem Veteranen.
Jüdische Geschäfte in Frankfurt schließen aus Angst, weil propalästinensische Gruppen zur Gewalt gegen Juden aufgerufen haben. Eine antiisraelische Demo am Samstag will die Anmelderin vor Gericht durchsetzen. Sie verteidigt ihre Haltung.
Neben Attacken auf israelische Einrichtungen seien auch solche auf amerikanische Ziele möglich, heißt es vom Bundeskriminalamt. Der Schutz jüdischer Einrichtungen werde erhöht.
Nach dem Angriff der Hamas auf Israel hat die israelische Luftwaffe erneut Ziele im von der Hamas beherrschten Gazastreifen angegriffen. Das Militär ruft alle Zivilisten auf, die Stadt "zu ihrer eigenen Sicherheit" zu verlassen.
Für einige Monate hatte die israelische Gesellschaft vergessen, wer ihre eigentlichen Feinde sind. Das ist im Nahen Osten eine unverzeihliche Nachlässigkeit. Ein Gastbeitrag.
Israel plant eine Bodenoffensive im nördlichen Teil des Gazastreifens, in dem auch Gaza-Stadt liegt. Die Bevölkerung solle sich in den Süden der Enklave bewegen. Die Hamas ruft zu „Widerstand“ auf.
Israels Gesellschaft war vor den Bluttaten der Hamas durch tiefe Gräben gespalten. Nun muss sie wieder lernen, gemeinsam Entscheidungen zu treffen und einander zu akzeptieren. Anders kann sie den Kampf um ihr Land nicht gewinnen.
Während Israel vor einer erwarteten Bodenoffensive gegen die Hamas den Gazastreifen bombardiert, steht die Versorgung der Zivilisten vor dem Kollaps. Derweil holen Staaten wie Deutschland ihre Landsleute aus Israel heraus.
Israel bildet ein kleines Kriegskabinett, in das auch Netanjahus Widersacher Benny Gantz eintritt. „Jedes Hamas-Mitglied ist dem Tod geweiht“, sagt der Ministerpräsident.
Inbal Lieberman hat ihre Gemeinde vor den Hamas beschützt. In Israel wird sie als Heldin gefeiert. Doch ihre Geschichte wird dabei offenbar auch ein wenig stilisiert.
Am Mittwochnachmittag glaubte Verteidigungsminister Boris Pistorius noch, dass Israel keine Hilfe brauche. Dann ging es Schlag auf Schlag, und der Minister nennt keine völkerrechtlichen Einschränkungen mehr.
Der kleine Golfstaat ist der größte Geber in Gaza. Das Politbüro der Hamas befindet sich sogar in der qatarischen Hauptstadt Doha. Dass das so bleibt, ist durchaus im Sinne Israels und des Westens.
Mein Land steht unter Schock. Und ich bin zornig auf unsere Regierung. Aber es gibt eine Rangordnung des Bösen, und keine israelische Tat hält dem Vergleich mit den Massakern der Hamas stand.
Fußballprofi Hasan Kuruçay von Eintracht Braunschweig relativiert bei Instagram die Terrorangriffe der Hamas. Der Profi erklärt, er habe „einen anderen Blick auf den Konflikt im Nahen Osten“.
Qatar vermittelt zwischen Israel und der Hamas – die aber zögert, als vertrauensbildende Maßnahme Frauen und Kinder freizulassen. Die Geiseln sind nach Informationen der F.A.Z. auf den ganzen Gazastreifen verteilt.