Der Terror wächst nach
Israel will die Hamas in Rafah besiegt haben, doch die großen Siegesreden bleiben aus. Denn die Terroristen zeigen: Mit Bomben allein lässt sich ihre Ideologie nicht bekämpfen.
Israel will die Hamas in Rafah besiegt haben, doch die großen Siegesreden bleiben aus. Denn die Terroristen zeigen: Mit Bomben allein lässt sich ihre Ideologie nicht bekämpfen.
Erst reklamierte der IS den Solinger Anschlag für sich. Nun verbreitet die Terrormiliz ein Video, das den mutmaßlichen Täter zeigen soll: Zu sehen ist ein vermummter Mann, der dem IS die Treue schwört.
Issa Al H. tauchte mehrmals auf – nachdem er von den Behörden hätte abgeschoben werden sollen. Nach dem Anschlag wird Kanzler Scholz in Solingen erwartet. Er wird sich auch Fragen zu mehr Abschiebungen und strengeren Asylregeln stellen müssen.
Bundeskanzler Scholz besucht nach dem tödlichen Anschlag Solingen. Der Wahlkampf in Sachsen und Thüringen geht in die Schlussphase. Und in New York beginnen die US Open. Der F.A.Z. Newsletter.
Wegen eines Stücks, das vor Islamisten warnt, wurden in Moskau zwei Künstlerinnen verurteilt. Der Vorwurf: Rechtfertigung des islamistischen Terrors. Ein Lehrstück über Russlands politische Justiz.
Die israelische Armee ist eigenen Angaben einem Großangriff der Schiitenorganisation zuvorgekommen. Die feiert ihre Aktion dennoch als Erfolg.
CDU-Chef Friedrich Merz spricht sich dafür aus, das Aufenthaltsrecht zu ändern. Parteiübergreifend werden Forderungen laut, Straftäter konsequenter abzuschieben.
Israel führt eine heftige Luftangriffswelle gegen die Hizbullah in Südlibanon. Die wiederum verkündet einen erfolgreichen Vergeltungsschlag.
Israel ist seinen Feinden militärisch überlegen, das hat die Hizbullah am Sonntag wieder zu spüren bekommen. Ohne Kompromisse in Gaza wird sich aber nicht viel ändern an der Lage in Nahost.
Nach dem tödlichen Angriff in Solingen kritisiert Friedrich Merz die Regierung scharf. Nicht die Messer seien das Problem, „sondern die Personen, die damit herumlaufen“.
In seinem neuen Roman fängt Behzad Karim Khani Brutalität mit Reflexion ein. Aber nicht, wenn er über Deutschland und Israel spricht. Über die beiden Rollen des Berliner Autors.
Nach einem Angriff Israels droht die Hizbullah mit einer Militäroperation, die „einige Zeit“ dauern soll. Die israelische Regierung verhängt den Ausnahmezustand. Die aktuelle Lage im Überblick.
An deutschen Hochschulen gibt es verstörende Vorfälle von Judenhass. Besonders anfällig für Antisemitismus sind sie aber nicht. Was jetzt zu tun ist. Ein Gastbeitrag des Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz.
Das Gezerre um eine Waffenruhe im Gazastreifen dauert an. Es gehe um entscheidende Details, heißt es aus Washington. Derweil setzt Israel den Kampf gegen seine Feinde auch an anderen Fronten fort, Libanon und Syrien melden Tote. Der Überblick.
Ephraim Kishons satirische Texte feierten in der alten Bundesrepublik ungeheure Erfolge. Zum hundertsten Geburtstag erscheint nun eine Biographie des israelischen Autors, dessen Wirkung langsam schwindet.
Kamala Harris legt nach einer langen Parteitagswoche ein fulminantes Ende hin. Sie spricht über sich, über Amerika und über Donald Trump. Doch die harte Arbeit geht jetzt erst los.
Die Vermittlungen für ein Abkommen im Gazakrieg gehen in Kairo weiter. UN-Vertreter drängen derweil mit Blick auf die Kinder im Gazastreifen zur Eile. Der Überblick.
Nach einem Telefonat zwischen Joe Biden und Benjamin Netanjahu nehmen Israels Angriffe im Gazastreifen zu.
„Im Wettstreit der Schmerzen gibt es keine Gewinner“: In einer emotionalen Rede haben die Eltern von Hersh Goldberg-Polin beim Parteitag der Demokraten für eine Waffenruhe in Gaza geworben. Ihr Sohn wurde von der Hamas entführt.
In Chicago zeigen die Demokraten nach dem Krisensommer, dass die Parteimaschine weiter funktioniert. Man versammelt sich hinter Kamala Harris. Ihr Vize, Coach Walz, sagt: Wir sind im Ballbesitz und in der Offensive.
Was sagt das Völkerrecht zu autonomen Waffensystemen? Für die Bundeswehr sind Grenzen für deren Einsatz erkennbar. Weltweite Übereinkommen scheitern aber an der Blockade Russlands.
Der Internationale Strafgerichtshofs und internationale Menschenrechtsorganisationen zeigen kein Interesse gegenüber den jüdischen Opfern des Terrors.
Der Gegensatz zwischen Hamas und Israel lässt sich nicht überwinden, eine Waffenruhe wäre für beide Seiten nur ein taktisches Zugeständnis. Eine bessere Idee hat man aber auch in Washington nicht.
Trotz intensiver Vermittlungsbemühungen steht eine Einigung zwischen Israel und der Hamas weiterhin aus. Die USA setzen auf einen Überbrückungsvorschlag, um die Differenzen zwischen den Konfliktparteien zu verringern.
Der Fund weiterer toter Geiseln erschüttert Israel, doch einen Schub für die Verhandlungen wird das kaum bringen. Denn Netanjahu kann auf seine alte Stärke vertrauen.
Die Leichname haben sich laut Militärangaben in einem Tunnel unter Khan Yunis befunden. Netanjahu steht unter Druck, die verbliebenen Geiseln freizubekommen.
In Sudan tobt seit mehr als einem Jahr ein Bürgerkrieg. Nun haben die USA zu Gesprächen über eine Waffenruhe nach Genf eingeladen. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Dass sich Netanjahu und Sinwar einigen wollen, ist nicht gewiss. Und wenn doch, könnte die Lage im Nahen Osten dennoch eskalieren. So denkt mancher in Israel offen darüber nach, Iran ins Visier zu nehmen.
Bei einem Treffen mit dem israelischen Staatspräsidenten in Tel Aviv bezeichnet Antony Blinken die aktuellen Verhandlungen in Doha und Kairo als „entscheidenden Moment“ – und die wahrscheinlich „letzte Gelegenheit“ für einen Geiseldeal.
Vor dem Parteitag in Chicago herrschte bei den Demokraten große Harmonie. Doch für Kamala Harris dürfte der Unmut mancher über die Israelpolitik der Partei zur ersten Bewährungsprobe werden.
Vor Beginn der nächsten Gesprächsrunde zwischen Israel und den Palästinensern äußert sich US-Außenminister Blinken. Es sei die „vielleicht letzte Gelegenheit“, die israelischen Geiseln nach Hause zu holen.
50.000 Besucher werden von Montag an auf dem demokratischen Parteitag erwartet. Er markiert den offiziellen Übergang von Joe Biden zu Kamala Harris. Was die Demokraten geplant haben.
Die Bundesregierung bringt sich mit ihrer Finanzsperre für die Ukrainehilfe in Bedrängnis. In Chicago beginnt der Wahlparteitag der Demokraten. Und die Linke sucht eine neue Parteispitze. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die USA verbreiten vor der Fortsetzung des Doha-Treffens positive Stimmung. Andere schätzen die Chance auf eine Einigung wesentlich pessimistischer ein.
Ähnlichkeiten unerwünscht: Die Convention der US-Demokraten 1968 stand im Schatten von gewalttätigen Protesten, wie sie auch jetzt wieder bevorstehen könnten. Kamala Harris könnte aus der Geschichte lernen. Ein Gastbeitrag.