Der Außenminister und die Staatsräson
In der vergangenen Woche verschärften Merz und Wadephul den Ton gegenüber Israel. Danach gab es auch in der Union Klärungsbedarf.
In der vergangenen Woche verschärften Merz und Wadephul den Ton gegenüber Israel. Danach gab es auch in der Union Klärungsbedarf.
Der israelische Profifußballklub Bnei Sachnin sieht sich als Beispiel für das friedliche Zusammenspiel von Juden und Arabern mitten im Krieg. Doch ein Eklat im Stadion stellt alles infrage.
Immer öfter werden Juden in Deutschland Opfer antisemitischer Gewalt und Bedrohungen. Hintergrund ist am häufigsten israelbezogener Hass. Der Antisemitismusbeauftragte Klein nennt die Zahlen „schockierend“.
Es ist richtig, dass Berlin den Ton gegenüber Israel ändert. So tief Deutschlands Verantwortung wurzelt, es darf Israels Positionen nicht unkritisch übernehmen.
Die Hamas wirft der israelischen Armee vor, Dutzende Palästinenser in der Nähe eines Verteilzentrums für Hilfsgüter in Gaza getötet zu haben. Nun äußern sich auch die UN mit scharfen Worten.
Inter Mailand trauert noch wegen der Final-Niederlage in der Champions League, nun muss der Klub auch noch einen neuen Trainer suchen. Und Simone Inzaghi könnte schon bald einen anderen Verein trainieren.
Zwei Männer, sechzig Jahre Makkabi in Frankfurt: Jacky Schwarzbart und Alon Meyer erinnern sich zum 60. Jubiläum, wie sich der Verein verändert hat – und wieso seine Kraft in der Jugend liegt.
Der 45 Jahre alte Ägypter soll die Attacke auf die jüdische Kundgebung mehr als ein Jahr lang vorbereitet haben. Er habe alle Teilnehmer töten wollen, sagte die Staatsanwaltschaft – und zeige keinerlei Reue.
Greta Thunberg segelt mit Hilfsgütern nach Gaza, aus Protest gegen die humanitäre Lage im Kriegsgebiet.
Die Bundesregierung kritisiert Israel zu Recht für die schlechte humanitäre Lage in Gaza. Aber eine neue Debatte über Waffenlieferungen sollte man jetzt nicht in Berlin führen.
Ein Mann, der „Freiheit für Palästina“ rief, verletzte in Colorado acht Personen mit einer Art Flammenwerfer. Er hielt sich laut US-Regierung illegal im Land auf.
Sanktionen wären aus Sicht des CSU-Landesgruppenchefs Hoffmann „das Ende der Staatsräson gegenüber Israel“. Vor kurzem hatte sich Außenminister Wadephul gegen eine „Zwangssolidarität“ mit Israel gewandt.
Die Bedeutung einer Währung hat nicht nur wirtschaftliche Gründe. Was Europa tun müsste, um den Euro stärker zu machen.
Die Hamas zeigt zwar Flexibilität, stimmt aber einem US-Vorschlag für eine Waffenruhe nur in Teilen zu. Entsprechend fallen die Reaktionen der USA und Israels aus. Wie geht es nun weiter? Der Überblick.
König Charles bekam zur Krönung ein Luxusauto vom König von Bahrain. Das geht aus einer offiziellen Liste aller Geschenke an die Royal Family hervor. Auch aus Deutschland waren zum Teil kuriose Geschenke dabei.
Das Kartell kontrolliert rund 40 Prozent der globalen Ölproduktion. Eine Kerngruppe um Saudi-Arabien und Russland gibt den Ton an und dreht die Ölhähne schrittweise auf. Auf die Preise dürfte sich das kaum auswirken.
Kein Mbappé, Messi, Neymar: Dennoch kann Paris die Champions League gewinnen. Weil auch die Geldgeber aus Qatar gelernt haben, dass man dafür nicht die besten Spieler, sondern das beste Team braucht.
Mal lautet der Vorwurf an uns, wir seien zionistische Propagandisten, mal wirft man uns vor, Hamas-Verharmloser zu sein. Beides ist falsch. Warum wir weiterhin unsere Komfortzone verlassen.
Das in Washington ermordete Paar, beide Mitarbeiter der israelischen Botschaft, wurde aus Judenhass getötet. Dass in den Kommentaren von Gaza die Rede war, zeigt den ganzen Abgrund.
Kanzleramtschef Thorsten Frei über berechtigte Kritik an Benjamin Netanjahu, die Zusammenarbeit mit Donald Trump und die Frage, ob ihm die Linke lieber ist als die AfD.
Auf der Suche nach dem verlorenen Frieden: Die bislang unbekannte brisante Tonaufnahme eines Gesprächs zwischen Gamal Abdel Nasser und Muammar Gaddafi im Jahr 1970.
Die gesamte Bevölkerung in Gaza ist nach Einschätzung der Vereinten Nationen von einer Hungersnot bedroht. Das Das UN-Nothilfebüro OCHA wirft Israel vor, Hunger als Kriegswaffe einzusetzen und spricht von einem sich entwickelnden Völkermord.
Israels Regierung meint, mit einer Stiftung die Versorgung von Gaza gewährleisten zu können. Von der Realität in dem zertrümmerten Küstengebiet ist das weit entfernt.
In einem offenen Brief haben mehr als tausend israelische Akademiker ihrer Regierung Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen. Sie sehen in der jetzigen Kriegsführung in Gaza einen moralischen Zusammenbruch.
Die Journalistin Düzen Tekkal hält die Erinnerung an den Völkermord an den Jesiden wach. Wendet sie sich gegen Antisemitismus und Islamismus, wird es gefährlich. Linke und „Propalästinenser“ greifen sie an. Sie braucht Personenschutz.
In der Stichwahl stehen der Liberalkonservative Trzaskowski und der Rechtsnationale Nawrocki. Im Schweizer Lötschental fürchtet man die Flutkatastrophe. Und in München steigt das Finale der Champions League. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die USA haben Israel und der Hamas einen neuen Vorschlag für eine Feuerpause vorgelegt. Israel soll schon zugestimmt haben. Und die Hamas? Israels Armee geht vorerst weiter gegen die Islamisten vor. Der Überblick.
Feine Anspielungen auf die israelische Politik in Zeiten der Erschütterung: Itay Tiran inszeniert „Richard III.“ und Christopher Rüping „All about Earthquakes“ bei den Wiener Festwochen.
Die von Israel und den USA organisierte Ausgabe von Lebensmitteln im Gazastreifen läuft chaotisch an. Es kommt zu Plünderungen und Toten. Israelische Politiker bemühen sich, dennoch von einem Erfolg zu sprechen.
Tausende hungernde Menschen haben ein Lager der Vereinten Nationen im Gazastreifen gestürmt. Dabei sind laut Berichten des Welternährungsprogramms mehrere Menschen ums Leben gekommen, weitere wurden verletzt.
15 Minuten spricht der Außenminister unter vier Augen mit Marco Rubio. Viele Fragen bleiben schwierig zwischen den Partnern.
Teherans Unterstützer taumeln entweder oder sind – wie Syriens früherer Machthaber Assad – gefallen. Nach Ansicht unseres Kolumnisten ist die Regionalpolitik des islamischen Regimes weitgehend gescheitert.
Seit jeher ist die Türkei das Scharnier zwischen Europa und Asien. Ihr Präsident spielt die Karten geschickt.
Eine umstrittene Stiftung startet die Verteilung von Hilfsgütern in Gaza. Israels Führung will so die üblichen Hilfsorganisationen umgehen. Doch beim Auftakt kommt es zu Zwischenfällen. Der Überblick.
Friedrich Merz redet plötzlich deutlich kritischer über Israel und dessen Krieg im Gazastreifen. Wie es dazu kam und was das für künftige Waffenlieferungen bedeutet.