IS-Kämpfer könnten in ihre Heimatländer fliehen
Sollte durch den amerikanischen Abzug die Türkei die Kurden in Syrien angreifen, könnten IS-Kämpfer aus deren Gefängnissen entkommen. Und möglicherweise auch nach Deutschland zurückkehren.
Sollte durch den amerikanischen Abzug die Türkei die Kurden in Syrien angreifen, könnten IS-Kämpfer aus deren Gefängnissen entkommen. Und möglicherweise auch nach Deutschland zurückkehren.
Leichtsinnig, keine Ahnung, absolut gefährlich – der Widerstand gegen Trumps Ankündigung, Amerikas Soldaten aus Syrien abzuziehen, ist groß. Nicht einmal das Verteidigungsministerium soll von dem Schritt gewusst haben.
Bevor in wenigen Tagen das Christkind landet, kommt Astronaut Alexander Gerst zurück. Wer vom amerikanischen Syrien-Rückzug profitiert – und was sonst noch wichtig wird, steht im FAZ.NET-Sprinter.
Eineinhalb Jahre nach dem Beginn der Blockade gegen Qatar sehen viele das Emirat als Punktsieger. In Doha heißt es: Wir sind stärker als je zuvor. Aber die Krise geht weiter – zu vergiftet sind die Beziehungen am Golf.
Gareth Bale erzielt binnen elf Minuten alle drei Tore für Real Madrid im Halbfinale der Klub-WM. Im Endspiel trifft Europas Champions-League-Sieger auf einen krassen Außenseiter.
Mit seiner Entscheidung, die amerikanischen Soldaten aus Syrien abzuziehen, verändert Trump die Kräfteverhältnisse in der Region. Doch den Vorteil haben dabei weder Amerika noch seine Verbündeten.
Vor kurzem hat der amerikanische Syrien-Gesandte noch ehrgeizige Pläne zur Lösung des Konflikts präsentiert. Nach der Verkündung des Truppen-Abzugs ist die Ernüchterung entsprechend groß. Und bei der Frage nach den Gründen fällt immer wieder ein Name.
Schon im März hat Donald Trump einen baldigen Abzug der amerikanischen Truppen aus Syrien in Aussicht gestellt. Dann passierte erst einmal nichts. Doch jetzt kündigt das Weiße Haus einen „vollständigen Rückzug“ an.
Hartmut Engler liebt seine Heimat und engagiert sich für Flüchtlinge: Im F.A.Z.-Interview spricht der Pur-Sänger über seine Reise nach Bethlehem, Angela Merkel, kitschige Lieder – und welchen Hit er fast verhindert hätte.
Monatelang war der politische Prozess im Bürgerkriegsland Syrien blockiert, jetzt kommt eine Einigung zustande: Zu Beginn des neuen Jahres soll zum ersten Mal der Verfassungsausschuss tagen.
Seit Jahrzehnten verbindet die Vereinigten Staaten und Saudi-Arabien eine interessengeleitete Allianz. Doch die gemeinsame Basis wird schmaler.
Israel verlangt von Deutschland, dem Jüdischen Museum Berlin die Mittel zu kürzen, gleichzeitig arbeitet Netanjahu mit Ungarn an einem fragwürdigen Holocaust-Museum. Noch immer will er die Darstellungen Israels voll kontrollieren.
Als einzige Hochschule in Hessen bietet die Goethe-Universität einen Jiddisch-Kurs an. Wer die Sprache lernt, kann in der Bibliothek in eine umfangreiche Sammlung historischer Bücher eintauchen.
Gewalt und Repressionen gegen Journalisten haben zugenommen. Einem Bericht der Organisation „Reporter ohne Grenzen“ zufolge wurden in diesem Jahr 80 Journalisten getötet – 346 sitzen in Haft.
Die Polizei durchsucht die As-Sahaba-Moschee im Berliner Stadtteil Wedding. Der Imam wird verdächtigt, einen Dschihad-Kämpfer in Syrien finanziell unterstützt zu haben.
Jair Netanjahu ist auf Facebook schon häufiger mit anti-muslimischen Äußerungen aufgefallen. Nach einem abermaligen Ausfall zog das Netzwerk jetzt die Notbremse. Der Bestrafte wehrt sich heftig.
Früher war Ahmed Talha Rebellenkämpfer im Bürgerkrieg in Syrien. Doch dann verlor er bei den Kämpfen sein Augenlicht. Heute ist er nicht nur stolzer Familienvater, sondern auch Gründer einer Blinden-Organisation.
Neonazis, Schusswaffen, Crystal Meth: Ein Syrer wird in Torgau angeschossen und stirbt fast. Schuld daran wird er wohl selber sein.
Die Entscheidung des Senats, amerikanische Hilfen für den Jemen-Krieg einzustellen, beruhe auf „gehaltlosen Behauptungen“, meint das saudische Außenministerium. Derweil prüft Kanada einen Ausstieg aus dem Rüstungsgeschäft mit den Saudis.
Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu hat in Qatar bestätigt, dass das Weiße Haus an einer möglichen Auslieferung des islamischen Predigers Gülen arbeiten würde.
Die Verantwortlichen der Formel E träumen davon, die Formel 1 vom Rennsport-Thron zu stoßen. Doch die Leistung der Batterie-Renner ist gering, das politische Umfeld riskant. Zum Saisonstart geht es nach Saudi-Arabien.
Die Religionsfreiheit scheint Menschen immer unwichtiger zu sein, dabei nehmen schwerwiegende Verletzungen stark zu, wie eine Studie zeigt. Was wird zum Schutz der Gläubigen unternommen?
Die australische Botschaft bleibt vorerst in Tel Aviv. Sobald eine dauerhafte Zwei-Staaten-Lösung erreicht ist, will Australien Ost-Jerusalem auch als palästinensische Hauptstadt anerkennen.
Die Mehrheit der Senatoren machen Kronprinz bin Salman verantwortlich für den Mord an Jamal Khashoggi und fordern ein Ende der amerikanischen Militärhilfe im Jemen-Krieg. Präsident Trump hat bereits sein Veto angekündigt.
Sie machen mobil gegen kurdische Truppen. Die Vereinigten Staaten nennen den Plan „inakzeptabel“. Denn auch sie haben Soldaten in der Region.
Die Friedensgespräche für das Bürgerkriegsland bringen weitere Fortschritte. Nun könnte die Versorgung der Bevölkerung verbessert werden.
In vielen Städten ist die jüdische Küche aus dem Alltag fast komplett verschwunden. Eine Spurensuche in Berlin, Wien und Brünn.
Die Bevölkerung wird immer größer – die Wüste auch. Das passt nicht gut zusammen. Es sei denn, man könnte die trockenen Sandböden zu einer blühenden Plantage machen. In Israel und Jordanien gelingt das.
Hakeem al Oraibi ist ein Fußballer aus Bahrein, der seit 2014 in Australien spielt. Bei der Landung in Bangkok wird er verhaftet. Nun sitzt er fest und kämpft um seine Rückkehr in seine sportliche Heimat.
Friedensnobelpreis für das Welternährungsprogramm: Darüber freut sich heute David Beasley. Der Trump-Unterstützer übernahm vor gut drei Jahren die Leitung der UN-Organisation. Im Dezember 2018 haben wir ihn vorgestellt – als Glücksfall.
Ohne Partner funktioniert das nicht: Im Durcheinander der israelischen Stadt testen die Wolfsburger einen ambitionierten Mitfahrdienst. In einigen Jahren sollen die ersten autonomen Fahrzeuge in Tel Aviv fahren.
Seit Donnerstag laufen die Jemen-Friedensgespräche unter Vermittlung der Vereinten Nationen. Die offizielle Regierung des Landes deutet in einem wichtigen Punkt Entgegenkommen an.
Auch am zweiten Verhandlungstag hat sich das Ölkartell Opec bisher nicht zu einer Förderkürzung durchringen können. Saudi-Arabien sieht eine Einigung skeptisch.
Erstmals sollte die UN-Vollversammlung die Palästinenserorganisation Hamas wegen ihrer Angriffe auf Israel verurteilen. Doch der Druck aus Amerika reichte nicht.
Die Tochter des Herrschers von Dubai und Premierministers der Vereinigten Arabischen Emirate flüchtete vor der autoritären Herrschaft ihres Vaters. Bewaffnete Männer hielten sie auf – seitdem wurde sie nicht mehr gesehen.
Am Donnerstag beginnen in Schweden die Gespräche der jemenitischen Kriegsparteien. Es ist ein Erfolg, dass sie überhaupt stattfinden – doch die Positionen sind weit auseinander.