Keine Entspannung in Qatar-Krise vor Gipfeltreffen
Bahrain wirft Qatar vor, alle Brücken zu den übrigen Golfstaaten abgebrochen zu haben. Dabei spielt auch die Türkei eine wichtige Rolle.
Bahrain wirft Qatar vor, alle Brücken zu den übrigen Golfstaaten abgebrochen zu haben. Dabei spielt auch die Türkei eine wichtige Rolle.
Im Jemen herrscht nach Einschätzung der UNO die weltweit größte humanitäre Katastrophe. Zehntausende Kinder sind dort seit 2015 an Hunger und Krankheit gestorben. Seit Jahren tobt in dem Land ein blutiger Bürgerkrieg. Steht der nun endlich vor dem Ende?
Die Organisation der erdölexportierenden Länder verhandelt am Donnerstag bei einem Ministertreffen in Wien darüber, ob sie künftig weniger Öl aus dem Boden pumpt. Das hängt auch von einem Nicht-Opec-Mitglied ab.
Die Aktivitäten des Piratensenders BeoutQ bedrohen das System der Sportrechtevergabe. Andere Sender und internationale Verbände sind empört. Nun schaltet sich auch die EU ein. Doch wer steckt dahinter?
Seit vier Jahren tobt im Jemen ein Bürgerkrieg, laut UN die schwerste humanitäre Krise der Welt mit knapp 30.000 Toten. Nun wollen die Konfliktparteien sich bei neuen Friedensgesprächen annähern. Ist das der Durchbruch?
Ein enger Berater des saudischen Kronprinzen und der ehemalige stellvertretende Direktor des Geheimdiensts sollen Verbindung zum Mord an dem Journalisten Khashoggi haben. Beide sind allerdings in Saudi-Arabien.
Die Wüsten-WM im Winter wartet mit neuen Anstoßzeiten auf. Frühe Gruppenspiele sollen um 11.00 Uhr MEZ ausgetragen werden. Die Organisatoren spüren in mehrfacher Hinsicht Zeitdruck.
Der muslimische Integrationsberater Neven Klepo betreut Asylbewerber in München. Im Interview spricht er über die schwierige Sexualaufklärung der Männer – und macht deutlich: Kultur ist kein Grund für unzivilisiertes Verhalten.
Laut israelischem Militär sollen die Tunnel, die aus dem Libanon nach Israel führen, der radikalislamischen Hizbullah-Miliz zum Angriff dienen.
Gefunden wurde er vor Jahrzehnten, aufschlussreich untersucht werden konnte er erst mit heutiger Technik: Ein Ring aus der Palastfestung des Herodes könnte Pilatus gehört haben. Wer trug ihn in seinem Namen?
Der angekündigte Austritt Qatars aus der Opec wird die Bedingungen auf dem Ölmarkt nicht entscheidend verändern – denn es gibt noch eine zweite mächtige Organisation, die den Ölpreis stärker treibt. Der Schritt gilt vielmehr Saudi-Arabien.
Die von Rem Koolhaas entworfene neue Nationalbibliothek von Qatar probt die Zukunft der Bildung auf breitester kultureller Basis. Über eine abgespeckte Version dieser Wüstenakademie sollten alle Länder nachdenken.
Großfamilien aus dem arabischen Sprachraum sorgen für Unsicherheit. Was kann man tun?
Es ist eines der größten Studios für Smartphone-Spiele in Deutschland – und hat seine Muttergesellschaft künftig in Israel: Das Berliner Unternehmen Wooga wird vom israelischen Spielehersteller Playtika übernommen.
50 Rebellen werden am Montag aus dem Bürgerkriegsland ausgeflogen. Das sagte Saudi-Arabien vor Friedensgesprächen in Schweden zu. Die medizinische Versorgung war bislang einer der große Streitpunkte.
Die syrische Armee behauptet, ihre Stellungen seien beschossen worden. Die Raketen hätten aber nur Material getroffen. Die internationale Koalition weist den Vorwurf zurück. Ein ranghoher IS-Kommandeur sei Ziel der Aktion gewesen.
Drastischer Schritt: Das Emirat Qatar zieht die Konsequenz aus der andauernden Auseinandersetzung mit mächtigen Nachbarn.
Laut dem amerikanischen Außenminister gibt es keine Beweise dafür, dass Muhammad Bin Salman für den Mord an Jamal Khashoggi verantwortlich ist. Er weist außerdem auf die wichtigen Beziehungen zu den Saudis hin.
Die kurdischen Behörden im Norden des Bürgerkriegslandes Syrien haben 2016 einen eigenen Schulabschluss eingeführt. Doch der ist außerhalb des von ihnen kontrollierten Gebiets nicht offiziell anerkannt. Die Kinder müssen einen langen und beschwerlichen Schulweg auf sich nehmen.
Das Auswärtige Amt hat in seinem jüngsten Lagebericht ein düsteres Bild von der Situation in Syrien gezeichnet. Auch die Innenminister sprechen sich nun gegen Abschiebungen dorthin aus.
Die Zeder ist das Wahrzeichen des Libanons. Doch die teils uralten Bäume in den Bergen des Tannourine-Nationalparks sind in Gefahr: Sägewespen, die sich durch steigende Temperaturen und geringere Niederschläge mit rasanter Geschwindigkeit vermehren, fressen die Bäume auf.
Nach der Ermordung Khashoggis wächst die Kritik an Trumps Unterstützung für Saudi-Arabien im Jemen-Krieg. Unterdessen macht Washington weiter milliardenschwere Waffengeschäfte mit Riad.
Saudi Aramco verkündet bei einer Konferenz Vereinbarungen mit 31 internationalen Unternehmen. Es geht um 27,5 Milliarden Dollar. Siemens-Chef Joe Kaeser war einer der Diskutanten.
Diplomatie ist langwierig, Erfolge stellen sich nur allmählich ein - wenn überhaupt. Warum sie trotzdem vor anderen Methoden vorzuziehen ist, liest man hier.
Saudi-Arabiens Kronprinz will zum G-20-Gipfel nach Argentinien reisen. Geht es nach einer Menschenrechtsorganisation soll er dort wegen der Tötung des Journalisten Jamal Khashoggi verhaftet werden. Ein Gericht befasst sich nun mit dem Fall.
Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtet von erbitterten Kämpfen zwischen der Dschihadistenmiliz IS und den Syrischen Demokratischen Kräften. Unter den Toten sollen auch Zivilisten und Kinder sein.
Khashoggi hin oder her – eine Berliner PR-Agentur macht einfach weiter Werbung für Saudi-Arabien. Auch der ehemalige deutsche Botschafter in Saudi-Arabien arbeitet für die Agentur. Was genau er dort tut, bleibt unklar.
Der CSU-Landesgruppenchef widerspricht dem Bundesinnenminister und will straffällige Syrer trotz der schlechten Sicherheitslage in ihrer Heimat zurückführen lassen. Insgesamt ist die Zahl der Abschiebungen rückläufig.
In Saudi-Arabien empört man sich weniger über den Khashoggi-Mord als vielmehr über dessen politische Instrumentalisierung. Die Gefängnisbehörde lenkt derweil mit einer Charmeoffensive ab.
Sollen kriminelle Syrer in ihr Heimatland ausgeflogen werden? Vor der Entscheidung der Innenminister gehen die Meinungen dazu auseinander.
Horst Seehofer hat die Rückkehr syrischer Flüchtlinge in ihre Heimat „kategorisch“ ausgeschlossen. Dass sie schwierig bleiben wird, hat mit dem menschenverachtenden Regime vor Ort zu tun – und mit der deutschen Bürokratie.
Die Titel sind vergeben, doch in der Sonne der Vereinigten Arabischen Emirate wird noch ein letztes Mal gefahren in diesem Jahr. Für viele Teams steht einiges auf dem Spiel. Der Formcheck zum Saisonabschluss der Formel 1.
Übergangen von Trump, niedergehalten durch Israel, ignoriert von der arabischen Welt: Im Westjordanland verliert die palästinensische Behörde an Einfluss. Örtliche Machthaber sehen ihre Chance – mit unabsehbaren Folgen.
Was für Amerika im Großen gilt, trifft für eine Kleinstadt in Vorpommern nicht weniger zu: Beide machen gute Geschäfte mit Rüstungsexporten nach Saudi-Arabien. Ihre Haltung indes könnte gegensätzlicher nicht sein.
Saudi-Arabien steht in Verhandlungen über ein Atomprogramm mit den Vereinigten Staaten – ob das Königshaus dabei nur zivile Zwecke verfolgt, wird von manchen angezweifelt.
Der türkische Außenminister kritisiert, dass Donald Trump im Fall Khashoggi die „Augen verschließen“ würde. Der amerikanische Präsident hat sich zuvor noch einmal an die Seite Riads gestellt – und gegen CIA-Erkenntnisse.