Guten Morgen!
Nichts wäre der Hamas lieber als ein Bürgerkrieg in Israel. Eine politische Lösung des Nahostkonflikts ist überfällig.
Die Hizbullah beteuert, dass sie von ihren Stützpunkten im Süden Libanons aus keinen Krieg mit Israel beabsichtigt. Doch die schiitische Miliz provoziert und beobachtet, wie sich Israel unter Raketenbeschuss verhält.
Die jüngste Eskalation zwischen Israel und Gaza sorgt auch in Deutschland für Ausbrüche von Gewalt. Bei Deutschen jüdischen Glaubens sorgen sie für Entsetzen.
Wenn aus Gaza Raketen fliegen, brennen vor deutschen Synagogen Israel-Fahnen. Was unternimmt die Regierung zum Schutz jüdischer Bürger? Ein Gespräch mit dem Antisemitismusbeauftragten Felix Klein über offenen und verdeckten Judenhass.
Die Palästinenserführung wirft arabischen Staaten mit normalisierten Beziehungen zu Israel Unterstützung des Landes vor. Der UN-Generalsekretär bezeichnet die Gewalt im Nahen Osten als sinnlos.
Bislang kann sich die Hamas sicher sein, dass Israel keinen Regimewechsel herbeiführen möchte. Umgekehrt haben die Islamisten nun sogar indirekt dafür gesorgt, dass Netanjahu von der jüngsten Eskalation profitieren kann.
Die Hamas schießt weiter Raketen in Richtung Israel. Israels Militär zerstört die Häuser mehrerer Hamas-Führer und droht der Führungsriege der Islamisten mit gezielter Tötung.
Wer israelische Flaggen verbrenne, werde die volle Härte des Rechtsstaats zu spüren bekommen, sagte der Innenminister. Vor dem Hintergrund des andauernden Konflikts in Israel sei mit Straftaten zu rechnen.
Wer israelische Flaggen verbrenne, werde die volle Härte des Rechtsstaats zu spüren bekommen, sagte der Innenminister. Vor dem Hintergrund des andauernden Konflikts in Israel sei mit Straftaten zu rechnen.
Israels Raketen zerstören ein Hochhaus mit Journalistenbüros im Gazastreifen. Der Armeesprecher kündigt weitere Angriffe auf die Führungsriege der Hamas an. Iran stellt sich hinter sie. Und US-Präsident Biden telefoniert — mit Israels Regierungschef Netanjahu und Palästinenserpräsident Abbas.
Um im Nahostkonflikt Solidarität mit den Palästinensern zu bekunden, gehen am Wochenende viele Menschen in europäischen Städten auf die Straße. Auch ein Demonstrationsverbot kann sie in Paris nicht davon abhalten. In Berlin fliegen Flaschen und Steine.
Tausende Menschen sind zu einer Anti-Israel-Demonstration an die Hauptwache in Frankfurt gekommen. Die Stadt hatte die Kundgebung verbieten lassen, vor Gericht wurde das Verbot jedoch gekippt. Am frühen Abend kam es dann trotzdem zur Auflösung des Protests.
Der abscheuliche Terror, dem Israel ausgeliefert ist, hat tiefe Wurzeln, die nicht allein mit Gewalt und Einschüchterung zu beseitigen sind. Wann sind wir bereit, uns unsere Fehler einzugestehen? Ein Gastbeitrag.
Die israelische Luftwaffe hat ihre Angriffe auf den Gazastreifen fortgesetzt, während die radikal-islamische Hamas von dort den Süden Israels mit Raketen beschoss. Israel hat an der Grenze Panzer und Infanterie zusammengezogen.
Die Eskalation im Nahen Osten bringt den amerikanischen Präsidenten in eine heikle Lage. In seiner Partei wird der israelfreundliche Kurs vom linken Flügel zunehmend in Frage gestellt – zur Freude der Republikaner.
Laut den israelischen Streitkräften wurden seit Montag mehr als zweitausend Geschosse auf Israel abgefeuert. Das zeigt: Die Feuerkraft der Hamas und anderer Milizen ist gewachsen. Doch wie ist ihnen das gelungen?
Israelische Truppen töten bei Konfrontationen mindestens elf Menschen im Westjordanland. Aus dem Gazastreifen, aber auch aus Syrien und dem Libanon werden Raketen abgefeuert – insgesamt schon mehr als 2000.
Netanjahu war wegen des Korruptionsprozesses und mehrfach gescheiterter Koalitionsbildungen politisch in Bedrängnis. Dass der Gaza-Konflikt jetzt wieder eskaliert ist, kommt dem israelischen Ministerpräsidenten zugute.
Pro-palästinensische Gruppen gingen in Berlin und Dresden auf die Straße. Eine für Samstag geplante Demonstration in Frankfurt sagte die Stadt kurzfristig ab. In Gelsenkirchen protestierten mehrere hundert Menschen gegen Antisemitismus.
Gerade bezeugen wir wieder, dass viele „Israel-Kritiker“ den Nahostkonflikt nicht verstehen. Sie wollen nicht sehen, was die Hamas anrichtet. Und auf der Straße zeigt der Antisemitismus sein Gesicht.
Nach heftiger Kritik ist die für Samstag in der Frankfurter Innenstadt angemeldete Anti-Israel-Demonstration verboten worden. Das Ordnungsamt begründete die Entscheidung mit einer Gefährdung des öffentlichen Friedens.
Ministerpräsident Volker Bouffier zeigt Flagge im Kampf gegen Antisemitismus. Auf dem Ökumenischen Kirchentag warnt Zentralratspräsident Josef Schuster vor der Ausbreitung von Hass und Hetze.
Die antisemitischen Zwischenfälle in Deutschland haben die französische Regierung alarmiert. Innenminister Darmanin fürchtet „Beeinträchtigungen der öffentlichen Ordnung“. Heftige Kritik kommt von linken Parteien.
Wer Judenhass herausschreie, missbrauche das Demonstrationsrecht, sagt Regierungssprecher Seibert. Wer Juden in Deutschland angreife, dem gehe es nicht um Kritik. Das werde „unsere Demokratie nicht dulden“.
Die zentralisraelische Stadt Lod war lange ein Symbol für die Koexistenz von jüdischen und arabischen Israelis. Doch seit Beginn des jüngsten bewaffneten Konflikts zwischen militanten Palästinensern und der israelischen Armee ist Lod zu einem Brennpunkt der Gewalt geworden.
In mehreren israelischen Städten ist es abermals zu Ausschreitungen gekommen. Polizisten wurden mit Molotowcocktails und Steinen beworfen. Die Armee hat unterdessen das Tunnelsystem der Hamas angegriffen.
Israel hat wohl doch keine Bodentruppen in den Gazastreifen geschickt, sondern von der Grenze aus gefeuert. Die palästinensische Seite antwortete mit Raketenbeschuss. Offenbar wurde auch vom Libanon aus gefeuert.
Gezielte Desinformation bedroht die anstehende Bundestagswahl, die Gewalt zwischen Israel und Gaza findet kein Ende und der BVB feiert den DFB-Pokalsieg. Was sonst noch wichtig ist, steht im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Luft- und Bodentruppen hätten den Gazastreifen über Nacht „fortwährend“ angegriffen, meldet das israelische Militär. Anders als zunächst gemeldet seien jedoch keine Einheiten auf das Gebiet vorgerückt. Die Hamas kündigt an, israelische Soldaten entführen zu wollen.
Israel schwächt die Hamas, muss sich aber Sorgen über die Unruhen im eigenen Land machen. Jüdische Gemeinden in Deutschland tragen hier sicher keine Verantwortung.
Die Heftigkeit der Angriffe der Hamas und des israelischen Militärs, aber auch der Gewalt in Israel selbst hat viele überrascht. Und alle fragen sich: Wird diese „Runde“ bald vorüber sein und wird sich etwas ändern?
Die arabischen Länder kritisieren das israelische Vorgehen gegen Palästinenser in Jerusalem. Aber für die Hamas haben einige von ihnen nicht viel übrig. Ihr Verhältnis zu Israel ist dagegen gut.
In mehreren deutschen Orten gab es Demonstrationen gegen das israelische Vorgehen in Gaza. Israel-Flaggen wurden verbrannt, herabgerissen oder gestohlen. Die Polizei musste Versammlungen auflösen.