Warum Wadephul immer wieder Irritation auslöst
Der Außenminister muss sich für seine Aussage zu Syrien vor der eigenen Fraktion rechtfertigen. Ein Problem: Johann Wadephul kommuniziert mehr nach außen als nach innen.
Der Außenminister muss sich für seine Aussage zu Syrien vor der eigenen Fraktion rechtfertigen. Ein Problem: Johann Wadephul kommuniziert mehr nach außen als nach innen.
Großdemos, Kalifatsforderungen, Israelhass: „Muslim Interaktiv“ hat die Behörden lange auf Trab gehalten. Nun hat das Innenministerium den Verein verboten.
Nicht nur in der Union tobt die Debatte, ob Syrer in ihre Heimat zurückkehren können und sollen. Ein Überblick über die wichtigsten Fragen.
Kanzler Merz spricht vom „Problem“ im Stadtbild, Außenminister Wadephul vom „würdigen Leben“ in Syrien. Bei Maischberger streiten die Gäste darüber, was die CDU-Politiker damit sagen wollen.
Vor 30 Jahren ermordete ein Attentäter den Ministerpräsidenten Israels und den Optimismus eines Landes. Noch am Morgen hatte Jitzhak Rabin Tennis gespielt. Das Spiel hat seinen Charakter geprägt.
Der Fraktionschef hadert mit dem Außenminister aus der eigenen Partei: Mit seinen Sätzen zu Abschiebungen habe Wadephul das Bild der Koalition beschädigt. Der Bundespräsident dagegen verteidigt den Minister.
Außenminister Wadephul bekräftigt das Ziel, mehr Rückführungen durchzuführen – auch nach Syrien. Vorrangig sollen Straftäter und Gefährder betroffen sein, daneben soll die freiwillige Rückkehr gefördert werden.
Die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem hat es geschafft, in sieben Jahrzehnten fünf Millionen Shoah-Opfer namentlich zu identifizieren - ein Meilenstein und eine Verpflichtung für die Zukunft.
Buchen direkt bei ChatGPT: Künstliche Intelligenz werde den Reisevertrieb bald umkrempeln, sagt der TUI-Vorstandschef. Besorgt ist Sebastian Ebel aber nicht wegen neuer Technik – sondern wegen der deutschen Politik.
Dreißig Jahre nach dem Mord an Izchak Rabin hat sich Israel grundlegend verändert. Die Friedensideen des am 4. November 1995 erschossenen Ministerpräsidenten wurden an den Rand gedrängt.
Wer über den Wiederaufbau des Gazastreifens spricht, muss sich zuerst ein Bild der Verwüstung machen. Nach zwei Jahren Krieg fehlt es an allem: Nahrung, Wasser, Strom.
Die Vorsitzende des Verbands deutsch-syrischer Hilfsvereine, Nahla Osman, ist gegen Abschiebungen nach Syrien. Stattdessen solle die Bundesregierung Erkundungsbesuche erlauben.
Außenminister Wadephul will die Abschiebung Krimineller nicht aufhalten. Die Frage nach der Rückkehr der unbescholtenen Syrer aber lässt die Regierung weiter offen.
CDU und Regierung versuchen, den Streit über die Rückkehr von Syrern kleinzuhalten. Führende Unionspolitiker versichern, dass es bald Abschiebungen in das Land geben wird.
Neuer Zwischenbericht zur Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll. Nahost-Außenminister diskutieren über Gaza. In den Niederlanden wird das Briefwahlergebnis verkündet. Der F.A.Z. Newsletter.
Washingtons Vertreter verbreiten Optimismus. Doch vor allem die arabischen Staaten halten den Frieden in Gaza und in Libanon für brüchtig.
Der israelische Regisseur Shai Carmeli-Pollak hat einen Film über einen palästinensischen Jungen aus dem Westjordanland gedreht, der jetzt in Israel Premiere hat. Zu harsch, zu mild? Die Kontroverse ist längst in vollem Gange.
Die Arbeiten an der futuristischen Wüstenstadt „The Line“ sind gestoppt, auch andere Milliardenprojekte geraten ins Wanken. Satellitenbilder zeigen, wie die Realität hinter großen Versprechen zurückbleibt.
Der Innenminister drückt aufs Tempo, doch der Außenminister bremst: So bald werde man nicht im großen Maßstab nach Syrien abschieben können.
Im Rahmen seiner mehrtägigen Nahostreise ist Wadephul im Libanon eingetroffen. Dort dürfte es um die geplante Entwaffnung der Hisbollah-Miliz gehen. Auch ein Besuch bei deutschen Soldaten ist geplant.
Ohne die Saudis geht wenig im Profitennis. Dieser Tage treffen sich in Riad die acht besten Spielerinnen der Welt, bald folgen die Männer mit einem wichtigen Turnier. Das soll die komplette Saison verändern.
König Charles III. will Andrew den Prinzentitel entziehen. Außenminister Wadephul ist in Libanon. Die Vogelgrippe ist auf dem Vormarsch. Und heute Abend heißt es: Süßes oder Saures! Der F.A.Z. Newsletter.
Bei seinem Besuch in Ankara will Kanzler Merz den türkischen Staatschef Erdoğan nicht belehren. Deutlich wird er am Ende aber doch.
Nachdem herauskam, dass ein bei einem israelischen Luftangriff getöteter Mitarbeiter eines ZDF-Dienstleisters der Terrororganisation Hamas angehörte, teilt die ARD mit, ihre Mitarbeiter in Gaza seien überprüft.
Eigentlich hätten in Saudi-Arabien 2027 erstmals E-Games unter der Flagge des IOC stattfinden sollen. Daraus wird nichts: Der Sportverband und der Golfstaat lösen ihre Partnerschaft auf.
Wie wir schwierige Debatten nicht führen sollten: Eine Replik auf die Kritik von Daniel Rotstein am Auftritt von Omer Bartov am Fritz-Bauer-Institut in Frankfurt.
Gut zwei Jahre lang war die Flagge Israels dauerhaft vor dem hessischen Landtag gehisst. Vor dem Hintergrund des Waffenstillstands in Gaza wurde sie nun eingeholt. An der Solidarität mit den Menschen in Israel und den Juden in Hessen soll das nichts ändern.
Matan Segal, Direktor einer Antirassismus-Initiative, spricht im Interview über die Absage des Derbys in Tel Aviv, einen Krieg zwischen Fans und Polizei und rassistische Gesänge in Israel.
In Belém startet am Montag die dreißigste Weltklimakonferenz. Das Bündnis Sahra Wagenknecht plant den Neuanfang, und in Mageburg beginnt der Prozess zu dem Weihnachtsmarkt-Attentat. Der F.A.Z. Newsletter.
Nach einer Attacke auf Soldaten greift Israel im Gazastreifen an. Mehr als hundert Menschen kommen dabei ums Leben. Die US-Regierung zeigt sich unbekümmert.
Eine Umfrage zeigt: Die Zustimmung zur Hamas ist im Westjordanland und im Gazastreifen gestiegen. Die Skepsis gegenüber Donald Trumps Friedensplan ist groß.
Nach einem mutmaßlichen Bruch der Waffenruhe hat Israel erneut Ziele im Gazastreifen angegriffen. Laut palästinensischen Behörden wurden zahlreiche Menschen getötet. Die Hamas bestreitet eine Verantwortung für Angriffe.
Geboren 1945, konvertierte sie später zum Judentum und ging nach Israel. Dort wurde Ruth Achlama zur wichtigsten Übersetzerin aus dem Hebräischen ins Deutsche. Nun wird sie achtzig Jahre alt.
Nach nur zwei Jahren wird in den Niederlanden wieder gewählt. Die amerikanische Notenbank entscheidet über die weitere Geldpolitik. Und: Schwere Schäden auf Jamaika nach Hurrikan „Melissa“. Der F.A.Z. Frühdenker.