Wie Steuerzahler unter Bankenrettungen leiden
Die Finanzkrise kann noch lange nicht zu den Akten gelegt werden. Die Gesamtkosten für den deutschen Staat liegen schon jetzt über 70 Milliarden Euro.
Die Finanzkrise kann noch lange nicht zu den Akten gelegt werden. Die Gesamtkosten für den deutschen Staat liegen schon jetzt über 70 Milliarden Euro.
Eine Auswertung für 2020 zeigt: Kläger haben immer häufiger Erfolg vor dem höchsten deutschen Steuergericht. Derweil fürchtet die Richterschaft nach wie vor eine stärkere politische Einflussnahme.
Kann Opernregie noch eine Gegenwelt zu unserer trostlosen Prosa entwerfen? „Der Freischütz“ in München und „Orphée et Euridice“ in Zürich machen sich die Antwort nicht leicht.
Erika Fuchs und Hans-Jochen Vogel sollen in München mit Straßennamen geehrt werden. Verzichtet wird dabei auf eine Ehrenbezeigung, die sie zu Lebzeiten trugen: die Doktortitel. Eine Glosse.
Es ist zumindest nicht ausgeschlossen, dass der CSU-Vorsitzende Markus Söder erst Kanzlerkandidat und am Ende auch noch Bundeskanzler wird. Unseren Korrespondenten in München stellt das vor Fragen.
Die Modekette kann sich nicht auf die Corona-bedingten Schließungen berufen, um die Miete zu verweigern. Jetzt muss C&A mindestens eine Million Euro zahlen.
Viel Schnee und strahlende Sonne: In München genießen die Menschen das Winterwetter und verwandeln den Engischen Garten kurzerhand in ein Wintersportgebiet.
Die Allianz im Gesundheitswesen zwischen Google und Gesundheitsminister Spahn werten die Richter am Landgericht München als einen Missbrauch von Markt- und Staatsmacht.
45 Minuten spricht der französische Präsident mit dem bayerischen Ministerpräsidenten. Ein Anlass sei die Hochtechnologie im Freistaat, sagt Söder. Doch auch die ungelöste K-Frage steht im Raum.
Deutschlands oberstes Zivilgericht hat ein bayerisches Urteil aus dem Jahr 2014 teils aufgehoben. Für ehemalige Aktionäre der in der Finanzkrise untergegangenen Immobilienbank HRE ist das eine gute Nachricht. Doch für Steuerzahler könnte es noch teurer werden als ohnehin schon.
Kühlen ohne Eis, das im Winter aufwendig gehortet werden musste: Vor 150 Jahren bereitete der Geniestreich des jungen Ingenieurs Carl Linde dem bayerischen Bier den Weg zum Exportschlager. Und brachte den Durchbruch der Kältetechnik.
Emmanuel Macron und Markus Söder sind zu einem Videogespräch verabredet. Es soll um ein europäisches Rüstungsprojekt gehen, das für Bayern wichtig ist. Die beiden wissen sich zu schätzen.
Die Generalstaatsanwaltschaft München ermittelt gegen eine Mitarbeiterin des AfD-Bundestagsabgeordneten Petr Bystron wegen illegalen Waffenhandels. Es geht um Vorwürfe im Zusammenhang mit einem internationalen Waffenhändlerring.
Im Januar waren 2,6 Millionen Menschen in Deutschland in Kurzarbeit. Während es im Gastgewerbe und im Handel mehr Kurzarbeiter gab, sank ihre Zahl in vielen Industriebranchen.
Erst am Freitag wurde es verkündet: Ab diesem Montag haben die Abschlussklassen in Bayern wieder Wechselunterricht. Doch viele Schulen wollen das gar nicht – sie haben die Vorteile des Distanzlernens entdeckt.
Liftbetreiber im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb haben mit einem Mietmodell einen Weg aus ihrer Not gefunden. Sie machen Skifreuden auch im Lockdown möglich.
Zwei Fraktionen innerhalb der evangelischen Kirche streiten sich. Darf die Kirche die Hand zum assistierten Suizid reichen? Beide Seiten argumentieren theologisch.
Die Bundesanwaltschaft bringt bei Kriegsverbrechen auch staatliche Funktionsträger vor Gericht. Der BGH hatte an dieser Praxis plötzlich Zweifel verlauten lassen – die er nun wieder einfängt.
Der Tübinger Impfstoffentwickler Curevac holt sich frisches Kapital. Fünf Millionen Aktien werden mit einem deutlichen Abschlag zum Preis von je 90 Dollar angeboten.
In einer Gedenkstunde schildert Charlotte Knobloch das Leid im Nationalsozialismus. Der AfD macht sie eine klare Ansage. Nicht alle aus der Partei applaudieren nach ihrer Rede.
José Gurría tritt ab +++ Jugend schreibt +++ 100 Millionen von Musk +++ Architektenhonorare +++ Hohenzollern-Ansprüche +++ Geschichte der deutschen Einigungskriege +++ Fraktur
Was sollen wir sonst tun? Am Deutschen Theater in Berlin zeigen sie „Onkel Wanja“, am Residenztheater in München spielt Juliane Köhler drei Frauen, und in Bochum erinnern sich Sandra Hüller und Jens Harzer an ihre „Penthesilea“.
Das Fehlen von Impfstoff hinterlasse keinen guten Eindruck bei den Bürgern, moniert Bayerns Ministerpräsident. Das schaffe Verdruss bei den Menschen. Denen mute die Politik sowie schon „enorm viel“ zu.
Vor einem Jahr erreichte das neuartige Coronavirus Deutschland: Eine aus Shanghai nach München gereiste Chinesin schleppte unerkannt die Infektion ins Land. Viele Experten gingen damals noch nicht von große Auswirkungen auf die Bevölkerung aus.
Der Tübinger Impfstoffentwickler testet seinen Impfstoff derzeit noch. Zum ersten Mal seit seinem Börsengang im August will das Unternehmen jetzt frisches Geld von Aktionären einsammeln.
In Österreich sind mutmaßliche Fluchthelfer des Wirecard-Drahtziehers Jan Marsalek verhaftet worden. Sie sind im innerösterreichischen Affärensumpf keine Unbekannten.
Zwei Münchner Architekten entwickeln Ringe und Anhänger aus Gold, die auf parametrischen 3-D-Modellen beruhen. Inspirieren lässt sich „Sian Design“ durch Strukturen aus der Natur.
Sie hat eine eigene Lyrik-Buchhandlung in München gegründet und ließ daraus eine bedeutende Präsenzbibliothek hervorgehen: die Stiftung Lyrik Kabinett. Ursula Haeusgen war Herausgeberin einer eigenen Buchreihe und eine bedeutende Mäzenin. Jetzt ist sie in München gestorben.
BMW ist eines der erfolgreichsten Automobilunternehmen. Doch die Bayern nervt, dass ihnen Tesla bei den Elektroantrieben derart eine Nase dreht. Mit dem i4 will der Autobauer zurückschlagen. Wir begleiten die Prototyperprobungen des Hoffnungsträgers exklusiv.
Bis in die neunziger Jahre wurde Frauen das Sorgerecht für ihre Kinder aberkannt, wenn bei einer Scheidung bekannt wurde, dass sie eine Beziehung mit einer Frau eingegangen waren. Das zeigt jetzt eine aktuelle Studie.
Die Online-Verkaufsplattform mit Münchner Wurzeln wagt am Donnerstag den Sprung an die New Yorker Börse. Das Unternehmen, das Marken wie Gucci und Prada im Netz verkauft, profitiert vom Boom des Online-Handels in der Corona-Pandemie.
Der K2 ist der zweithöchste Berg der Welt und der höchste Gipfel des Karakorum-Gebirges in Pakistan. Nun ist er zum ersten Mal im Winter bestiegen worden – von Sherpas, die sonst Bergsteigern bei deren Touren helfen.
Der Schöpfer der 9/11-Karyatide, Fritz Koenig, ist seit vier Jahren tot. Seine Atelier-Landschaft am Ganslberg bei Landshut ist einzigartig, aber bedroht. Dabei wäre sie in Corona-Zeiten ein Museum neuen Typs.
Paul-Josef Patt unterstützt mit seinen Wagniskapitalfonds junge Unternehmen. Seine Geldgeber konnten sich über einige ertragreiche Verkäufe freuen. Der Forschungsstandort Deutschland macht zu wenig aus seinem Potential – davon ist der Investor überzeugt.
Überwältigung mit großen Namen: Immer häufiger wollen Investoren bestimmen, wie stadtbildprägende Gebäude aussehen. Zeit, sich auf das bewährte Instrument des Architektenwettbewerbs zu besinnen.
Wer nicht zum Telefon greift und seine Lieblingspizzeria direkt anruft, der bestellt Essen in der Regel bei Lieferando – der Dienst ist der einzige große in Deutschland. Das könnte sich nun ändern: In Frankfurt gibt es gleich zwei neue Konkurrenten.